Abo
  • Services:
Anzeige

Firefox und SeaMonkey in neuer Version

Sechs Sicherheitslecks werden geschlossen

In dem Webbrowser Firefox wurden insgesamt sechs Sicherheitslöcher beseitigt, über die sich unter anderem beliebiger Schadcode ausführen ließ. Auch die auf Firefox basierende Browser-Suite SeaMonkey wurde aktualisiert und korrigiert die betreffenden Sicherheitslecks. Alle diese Sicherheitslücken finden sich auch in Thunderbird, aber eine neue Version des E-Mail-Clients ist bislang nicht erschienen.

Firefox 2.0.0.13 und SeaMonky 1.1.9 schließen zwei gefährliche Sicherheitslücken in den JavaScript-Funktionen, über die Angreifer Schadcode ausführen konnten. Ein so genanntes Cross-Site Request Forgery (CSRF) ist über einen Fehler im http-Referrer möglich und soll mit dem Update korrigiert werden.

Anzeige

Über einen Fehler in der SSL-Client-Authentifizierung werden vertrauliche Daten angezeigt, sofern der Nutzer bereits ein persönliches Zertifikat besitzt. Nach dem Update fragt der Browser nun nach, wenn eine Webseite ein Client-Zertifikat anfordert. Zudem gibt es einen Fehler im Zusammenspiel mit Java-Applets, so dass diese auf alle Ports des lokalen Rechners zugreifen können.

Ein Spoofing-Angriff kann über ein rahmenloses XUL-Pop-up vorgenommen werden, indem Formular-Elemente in einem anderen Tab geöffnet werden, um entsprechende Anmeldedaten abzugreifen. Alle sechs Sicherheitslücken werden mit den Updates auf Firefox 2.0.0.13 sowie SeaMonkey 1.1.9 korrigiert. Die aktuelle SeaMonkey-Version behebt zudem einige kleinere Programmfehler.

Die sechs in Firefox und SeaMonkey beseitigten Sicherheitslecks sollen allesamt auch den E-Mail-Client Thunderbird betreffen. Allerdings wurde die Version 2.0.0.13 von Thunderbird bislang nicht veröffentlicht. Bei den letzten Sicherheits-Patches für Firefox hat es rund drei Wochen gedauert, bis diese auch in Thunderbird integriert wurden.

Mit der Veröffentlichung von Firefox 2.0.0.13 wurde außerdem erstmals bekannt, dass mit Firefox 2.0.0.12 und SeaMonkey 1.1.8 von Anfang Februar 2008 sowie mit Thunderbird 2.0.0.12 von Ende Februar 2008 ein weiteres Sicherheitsleck geschlossen wurde. Im erst am 25. März 2008 veröffentlichen Security Advisory 2008-13 wird beschrieben, dass in allen drei Mozilla-Produkten über ein entsprechendes Sicherheitsleck eine Cross-Site-Scripting-Attacke möglich ist.

Firefox 2.0.0.13 ist für Windows, Linux und MacOS X als Download und über die Update-Funktion des Browsers verfügbar. Ebenfalls für Windows, Linux und MacOS X gibt es die Browser-Suite SeaMonkey in der Version 1.1.9 zum Download.


eye home zur Startseite
Rudmilla 26. Mär 2008

Mich interessiert es schon. Wegen solcher ignoranten Menschen, die Windows und den...

Rudmilla 26. Mär 2008

Genauso wie bei Konqueror, SeaMonkey und dem ganzen anderen OpenSource-Gefrickel auch...

Martin F. 26. Mär 2008

Richtig.

Ojemine 26. Mär 2008

Fixed in Firefox 2.0.0.13 MFSA 2008-15 Crashes with evidence of memory corruption (rv:1...

Superburschi 26. Mär 2008

Ja, da könntest du Recht haben. Und wenn du noch 10-15 Jahre wartest, tritt diesr Fall...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Jobware Personalberatung, Home Office und München
  2. Robert Bosch GmbH, Reutlingen
  3. Software AG, Saarbrücken
  4. TOMRA SYSTEMS GmbH, Langenfeld


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 208,30€
  2. (Core i7-7700HQ + GeForce GTX 1070)

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Sicherheitsrisiken bei der Dateifreigabe & -Synchronisation
  2. Praxiseinsatz, Nutzen und Grenzen von Hadoop und Data Lakes
  3. Globale SAP-Anwendungsunterstützung durch Outsourcing


  1. Tinker-Board

    Asus bringt Raspberry-Pi-Klon

  2. Privatsphäre

    Verschlüsselter E-Mail-Dienst Lavabit kommt wieder

  3. Potus

    Donald Trump übernimmt präsidiales Twitter-Konto

  4. Funkchips

    Apple klagt gegen Qualcomm

  5. Die Woche im Video

    B/ow the Wh:st/e!

  6. Verbraucherzentrale

    O2-Datenautomatik dürfte vor Bundesgerichtshof gehen

  7. TLS-Zertifikate

    Symantec verpeilt es schon wieder

  8. Werbung

    Vodafone will mit DVB-T-Abschaltung einschüchtern

  9. Zaber Sentry

    Mini-ITX-Gehäuse mit 7 Litern Volumen und für 30-cm-Karten

  10. Weltraumteleskop

    Erosita soll Hinweise auf Dunkle Energie finden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Begnadigung: Danke, Chelsea Manning!
Begnadigung
Danke, Chelsea Manning!
  1. Verwirrung Assange will nicht in die USA - oder doch?
  2. Nach Begnadigung Mannings Assange weiter zu Auslieferung in die USA bereit
  3. Whistleblowerin Obama begnadigt Chelsea Manning

Shield TV (2017) im Test: Nvidias sonderbare Neuauflage
Shield TV (2017) im Test
Nvidias sonderbare Neuauflage
  1. Wayland Google erstellt Gamepad-Support für Android in Chrome OS
  2. Android Nougat Nvidia bringt Experience Upgrade 5.0 für Shield TV
  3. Nvidia Das Shield TV wird kleiner und kommt mit mehr Zubehör

Nintendo Switch im Hands on: Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter
Nintendo Switch im Hands on
Die Rückkehr der Fuchtel-Ritter
  1. Nintendo Vorerst keine Videostreaming-Apps auf Switch
  2. Arms angespielt Besser boxen ohne echte Arme
  3. Nintendo Switch Eltern bekommen totale Kontrolle per App

  1. Re: Manipulative Bildauswahl

    eyemiru | 01:36

  2. Re: Apple verklagt Qualcomm weil sie ihnen...

    Cok3.Zer0 | 01:29

  3. Aprilscherz im Januar?

    smaragd99 | 01:25

  4. Re: Vakuum

    masel99 | 01:08

  5. Re: Nett, v.a. Gigabit-Ethernet, aber...

    nille02 | 01:01


  1. 16:49

  2. 14:09

  3. 12:44

  4. 11:21

  5. 09:02

  6. 19:03

  7. 18:45

  8. 18:27


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel