Laserpointer steuert Roboter

Mausklick in der realen Welt

Laserpointer sind praktische Geräte. Fotofreaks und Power-Point-Junkies kommen ohne die optischen Zeiger oft nicht aus. Forscher in den USA haben nun eine neue Anwendung für einen solchen Laserpointer gefunden: als Fernbedienung für einen Roboter.

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El-E heißt der Assistenzroboter, der die Laserbefehle befolgt. Richtet der Nutzer den Laserstrahl für einige Sekunden auf ein Objekt, etwa eine Tasse, fährt El-E dorthin und nimmt sie mit seinem Greifer auf. Als Nächstes deutet der Nutzer auf das Ziel, sich selbst oder einen Tisch, und El-E bringt ihm die Tasse oder stellt sie auf dem Tisch ab.

"Damit der Roboter einen Gegenstand holen kann, muss man ihm klarmachen, welches Objekt er einem bringen soll. Derzeit sind die Roboter aber nicht gut darin, Sprache oder Gesten zu verstehen", erklärt Charles Kemp, der Designer des Assistenzroboters und Direktor des Zentrums für Roboter im Gesundheitswesen am Gatech. "Aber sie erkennen sehr gut den grünen Punkt auf einem Objekt. Wir sind deshalb überzeugt, dass das eine sehr gute Möglichkeit ist, mit Robotern zu interagieren." Letztlich, vergleicht Kemp, sei das nichts anderes als die Übertragung des Mausklicks vom PC in die reale Welt.

Der etwa 1,60 Meter hohe El-E besteht aus einer senkrechten Schiene, an der ein Roboterarm mit Greifer auf und ab fahren kann, die auf ein Chassis mit drei Rädern montiert ist. Oben auf der Schiene sitzt eine Sichteinheit mit zwei Linsen. Entwickelt wurde El-E von Forschern des Georgia Institute Of Technology (Gatech) und der Emory Universität in Atlanta.

Die Gatech-Forscher haben bei der Entwicklung von El-E mit Wissenschaftlern vom Forschungszentrum für amyotrophe Lateralsklerose (ALS) der Emory Universtität zusammengearbeitet. So sei sichergestellt, dass ihre Arbeiten auch den Ansprüchen im Gesundheitswesen entsprechen, berichtet Kemp.

Die Forscher um Kemp haben El-E am gestrigen Mittwoch auf einer Konferenz in Amsterdam vorgestellt. Im Sommer wollen sie Tests mit Patienten durchführen. Der Roboter werde seinen Patienten zumindest einen Teil Unabhängigkeit zurückgegeben, ist Jonathan Glass, Direktor des ALS-Forschungszentrums an der Emory Universität, überzeugt.


probabbel 14. Mär 2008

Diafetischisten

Er 13. Mär 2008

Achso, der Robotor hat menschliche Augen? Verstehe!

Arti 13. Mär 2008

Warum grün? Weil: Das menschliche Auge diese Farbe viiiiel intensiver wahrnimmt als rot...

Karlsruher 13. Mär 2008

... "Forscher in den USA" brauchen für sowas also noch einen Laserpointer? Hier in...

Soulreaver 13. Mär 2008

BRÜLLLER Ich wollte genau das schreiben als ich den Titel gesehen habe. Meine Katze ist...

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