Computer reagiert auf Fingerzeig

Mauszeiger wird berührungslos mit einem oder mehreren Fingern gesteuert

Das Berliner Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut (HHI) hat ein neuartiges System zur Bedienung eines Computers entwickelt. Dabei dienen die Zeigefinger als Maus. Da es berührungslos ist, eignet es sich für öffentliche Informationssysteme ebenso wie für den Operationssaal.

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Es sah schon etwas merkwürdig aus, was die Besucher des Standes des Heinrich-Hertz-Instituts vollführten: Sie stießen mit spitzem Finger in die Luft oder führten mit zwei Händen Bewegungen aus, die von einem düsteren Ton untermalt wurden. Dabei ist das Gerät mit dem Namen iPoint Presenter alles andere als bedrohlich, das Projektleiter Paul Chojecki präsentierte.

Multipointing bei Google Earth (Foto: HHI)
Multipointing bei Google Earth (Foto: HHI)

Denn was er auf der CeBIT 2008 vorgeführt hatte, ist ein neuartiges, berührungsloses System zur Steuerung eines Computers. Die Rolle der Maus übernimmt dabei ein Zeigefinger - oder zwei. Oder noch mehr: Bis zu acht Finger erkennt das System. "Multipointing" nennt Chojecki das.

Dann demonstriert er, was man mit dem iPoint alles machen kann: Er nimmt ein Bild, das auf dem Desktop liegt und zeigt darauf. Ein wenig sieht es aus, als wolle er es mit seinem Finger aufspießen. Tatsächlich hat er das Bild gerade angeklickt. Aus dem Mauszeiger wird eine Faust. Sofort ertönt einer der dumpfen Töne. Sie zeigten an, dass nun eine Aktion möglich ist, sagt Chojecki und zieht das Bild über den Bildschirm. Dann zeigt er auch mit dem zweiten Zeigefinger darauf. Der Ton ändert sich und nun kann er das Bild drehen oder - ähnlich wie auf dem iPhone - vergrößern und verkleinern. Da die Finger im dreidimensionalen Raum agieren, kann Chojecki auch das Bild in drei Dimensionen bewegen. Es lässt sich also auch kippen. Das ist beispielsweise für Google Earth interessant, wo sich das Satellitenbild derzeit nur über einen Behelfsmechanismus kippen lässt.

Kernstück des iPoint sind zwei nebeneinander angebrachte Infrarotkameras. Sobald ein Finger in ihrem Fokus auftaucht, werde der Finger an der Form und an der Hautbeschaffenheit erkannt und seine Bewegungen verfolgt, erklärt Chojecki. Dabei sei es egal, ob sich die Kameras wie am CeBIT-Stand in einem kleinen Kasten auf dem Boden befänden oder in die Decke eingelassen seien.

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justanotherhack 12. Mär 2008

Schonmal besser angeschaut? Der braucht auch nur die Finger. LEDs nur damit die IR...

ä 11. Mär 2008

Gibts das im Duden? Also Sinn verstehe ich ja, aber "Fingerzeig"?

nuit 11. Mär 2008

schomal besser angeschaut? Jonny Lee braucht eine led mit infrarot, sdie brauchen nur...

justanotherhack 11. Mär 2008

Headtracking ist das medienwirksamste. Aber da gibts auch noch Konzepte für Digital...

justanotherhack 11. Mär 2008

http://www.youtube.com/watch?v=3jqqwRvgyB8

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