Interview: Roboter-Dino Pleo kommt nach Deutschland

Golem.de im Gespräch mit Ugobe-Vertriebschef Martin Hitch über Pleo

Pleo, der Kuschelroboter im Dinosaurier-Look, war auf der CeBIT 2008 eine der großen Attraktionen. In Hannover hat der US-Hersteller Ugobe auch für Deutschland den Verkaufsstart für den Roboter bekanntgegeben, der hierzulande für 299,- Euro erhältlich sein wird.

Anzeige

Auf der CeBIT hatte Golem.de die Gelegenheit zu einem Gespräch mit Ugobe-Vertriebschef Martin Hitch, der erklärt, warum Pleo einem Camarasaurus nachempfunden ist, einem Langhalssaurier, der im Erdzeitalter des Jura gelebt hat, worin die Herausforderungen bei seiner Entwicklung lagen und wie sein Nachfolger aussehen wird.

Golem.de: Herr Hitch, wie kamen Sie bei Ugobe auf die Idee, einem Roboter die Gestalt eines Dinosauriers zu geben?

Hitch: Niemand weiß wirklich, wie ein Dinosaurier aussah, wie er sich bewegte, welche Geräusche er von sich gab. Das hat uns große künstlerische Freiheit gegeben. Wir konnten bestimmen, wie die Haut aussieht, wie er sich anhört und wie er sich bewegt.

Pleo: Jeder mag Dinsosaurier
Pleo: Jeder mag Dinsosaurier


Bei einem Hund oder eine Katze hat man gewisse Erwartungen. Sie sollen sich schnell bewegen, einem auf den Schoß springen oder an der Tür begrüßen. Es ist schwierig, wenn ein Roboter das tun soll.

Für einen Dinosaurier gibt es aber eine solche Erwartungshaltung nicht, deshalb ist er die perfekte Gestalt.

Golem.de: Dinosaurier erfreuen sich zudem - spätestens seit Jurassic Park - großer Beliebtheit.

Hitch: Das stimmt - und das ist natürlich sehr nützlich. Jeder, ob jung oder alt, Mann oder Frau, mag Dinosaurier.

Golem.de: Wie lange haben Sie an Pleo entwickelt?

Hitch: Das hat dreieinhalb Jahre gedauert.

Golem.de: Was mussten Sie alles entwickeln: nur die Software oder auch die Mechanik?

Hitch: Das war eine Kombination aus drei Elementen: die Mechanik, die Software und die Haut.

Pleo: Rund 2000 Teile
Pleo: Rund 2000 Teile
Die Mechanik allein ist schon sehr kompliziert: Insgesamt besteht Pleo aus rund 2.000 Teilen, darunter 14 Motoren, 106 Zahnräder und 38 Sensoren. Die Software ist das Live Operating System (Life OS), der Pleo zum Leben erweckt, was ebenfalls sehr komplex ist. Die Haut schließlich lässt ihn lebendig aussehen und verleiht ihm Persönlichkeit - das war also das dritte wichtige Element.

Golem.de: Sie haben den Roboter entwickelt. Stellen Sie ihn auch selbst her?

Hitch: Nein, produziert wird er von Partnerunternehmen in China. Unsere Ingenieure überwachen die Produktion sehr genau.

Interview: Roboter-Dino Pleo kommt nach Deutschland 

JM 22. Aug 2008

Na ja, wenn man die 299,- €, die Pleo z. B. bei neckermann.de kostet nicht auf einen...

jojojij2 13. Mär 2008

+ auch unterbauhfähig? die sind dummerweise meist teurer :-(

detlef 12. Mär 2008

... bei mir Bleo nämlich Blödmann bedeutet und bei der Schreibweise ist man flexibel...

GrinderFX 12. Mär 2008

Ich hab für meine waschmaschine 200 euro gezahlt *g*. Güteklasse A, bauknecht mit...

G000D 12. Mär 2008

Nelson: HAHA!

Kommentieren




Anzeige

  1. Webdesigner / -entwickler (m/w)
    PROJECT PI Immobilien AG, Nürnberg
  2. Datenbank- / Anwendungsentwickler (m/w)
    MULTIVAC Sepp Haggenmüller GmbH & Co. KG, Wolfertschwenden
  3. Senior-Softwareentwickler (m/w)
    KfW Bankengruppe, Berlin
  4. Specialist / Developer (m/w) SAP Variantenkonfiguration
    evosoft GmbH, Nürnberg

 

Detailsuche


Blu-ray-Angebote
  1. SAW - 10th Anniversary - Steelbook [Blu-ray]
    15,68€ Release 19.02.
  2. 3 Blu-rays für 20 EUR
    (u. a. Das Schweigen der Lämmer, Die Verurteilten, Independence Day)
  3. NEU: Nonstop Nonsens: Die komplette Serie (SD on Blu-ray) [Blu-ray]
    13,97€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Die Woche im Video

    Autonome Autos, Spionageprogramme und Werbelügen

  2. Spionagesoftware

    NSA-Programm Regin zwei Jahre im Kanzleramt aktiv

  3. Biofabrikation

    Forscher wollen Gewebe aus Spinnenseide drucken

  4. Ultrabook-Prozessor

    Intels Skylake ersetzt Broadwell bereits im Frühsommer

  5. GTX-970-Affäre

    AMD veralbert Nvidia per Twitter und verlost Grafikkarten

  6. Spielebranche

    Sega streicht 300 Stellen

  7. Gegen Pegida

    Informatiker und Bitkom für Flüchtlinge und Vielfalt

  8. Smartphones

    Huawei empfindet Windows Phone als Einheitsbrei

  9. FCC

    Erst 25 MBit/s sind in den USA jetzt ein Breitbandanschluss

  10. DVB-T2/HEVC

    Nur ein Betreiber will Antennen-TV in HD aufbauen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Glibc: Ein Geist gefährdet Linux-Systeme
Glibc
Ein Geist gefährdet Linux-Systeme
  1. Tamil Driver Freier Treiber für ARMs Mali-T-GPUs entsteht
  2. Red Star ausprobiert Das Linux aus Nordkorea
  3. Linux-Jahresrückblick 2014 Umbauarbeiten, Gezanke und Container

Onlinehandel: Welche Versand-Flatrates sich nicht lohnen
Onlinehandel
Welche Versand-Flatrates sich nicht lohnen
  1. Quartalsbericht Amazons Ausgaben steigen auf 28,7 Milliarden US-Dollar
  2. Amazon Original Movies Amazon will eigene Kinofilme kurz nach der Premiere streamen
  3. Ultra-HD Amazons 4K-Videos vorerst nur für Smart-TVs

The Witcher 3: Hinter den Kulissen der Konsolenoptimierer
The Witcher 3
Hinter den Kulissen der Konsolenoptimierer
  1. The Witcher 3 angespielt Geralt und die "Mission Bratpfanne"
  2. CD Projekt The Witcher 3 hätte gerne eine 350-Euro-Grafikkarte
  3. The Witcher 3 Geralt von Riva hext erst im Mai 2015

    •  / 
    Zum Artikel