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iPhone 2.0 mit SDK kommt im JuniVerteilung der Software nur über den iTunes-Store
Bereits seit der iPhone-Ankündigung ist bekannt, dass auf dem Mobiltelefon die gleichen Grundfunktionen wie in MacOS X zum Einsatz kommen. Daher basiert auch das iPhone-SDK auf der Entwicklungsumgebung Xcode, mit der auch MacOS-Applikationen entwickelt werden. Mit dem iPhone-SDK sollen Entwickler besonders einfach passende Applikationen für das iPhone schreiben können. Diese werden den Bewegungssensor sowie den Touchscreen im iPhone ansprechen können sowie alle auf dem
Gerät befindlichen Daten nutzen. Die Applikationen lassen sich im Emulator namens "iPhone Simulator" auf einem Mac-System testen.
Wie bereits vermutet, werden iPhone-Applikationen von Drittanbietern ausschließlich über den iTunes-Store von Apple verteilt. Kunden können diese über eine drahtlose Internetverbindung direkt auf dem iPhone beziehen. Eine Synchronisation mit einem Desktop-Rechner ist nicht vorgesehen. Die Drittanbieter können den Preis für die iPhone-Applikationen frei wählen und erhalten 70 Prozent der Einnahmen, die verbleibenden 30 Prozent behält Apple ein. Kostenlose Applikationen können aber ebenfalls über den iTunes-Store angeboten werden und Firmen müssen dann nichts bezahlen, um sie darüber vertreiben zu können. Apple bietet das SDK für das iPhone in einer Beta-Version kostenlos als Download an. Die Final-Version kommt erst Ende Juni 2008. Entwickler müssen aber eine Gebühr in Höhe von 99,- US-Dollar zahlen, um Applikationen auch veröffentlichen zu können. Eigentlich sollte es Ende Februar 2008 schon fertig werden. Warum es zu der Verzögerung kam, ist nicht bekannt. Bis iPhone-Besitzer aber in den Genuss kommen, beliebige Applikationen auf das Gerät zu installieren, dauert es noch ein wenig. Ende Juni 2008 will Apple dann die iPhone-Firmware 2.0 veröffentlichen, die als kostenloses Upgrade angeboten wird. Diese wird dann auch die Installation von Applikationen anderer Anbieter bieten und damit das iPhone zum Smartphone machen. Denn erst durch die Erweiterung durch native Software wird aus einem Handy ein Smartphone. Apple liefert eine Beta-Version der iPhone-Software 2.0 bereits an Entwickler aus, damit diese von diesen geprüft und getestet werden kann. Alle diese Neuerungen gelten gleichfalls für das iPod touch, das auf die gleiche Softwarebasis wie das iPhone setzt. Allerdings wird Apple eine Gebühr für das Upgrade verlangen und es nicht wie im Fall des iPhones kostenlos abgeben. (ip)
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