Rekordeinnahmen im US-Kinogeschäft

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Ein zunehmender Teil des Filmgeschäfts wird nicht von MPAA-Mitgliedern, sondern von unabhängigen und ausländischen Filmproduzenten gemacht. Hatten die MPAA-Mitglieder - im Wesentlichen die großen Hollywood-Studios - 2001 mit 188 von 462 neuen Filmen einen Marktanteil von 41 Prozent, waren es im vergangenen Jahr nur noch 30 Prozent.

Die von der MPAA vorgelegten Zahlen lassen keinen Einfluss der viel beklagten "Filmpiraterie" erkennen. Sollten illegale Film-Downloads tatsächlich einen Einfluss auf das Geschäft an den Kinokassen haben, so lässt sich im langjährigen Trend nicht feststellen, ob dieser sich negativ oder gar positiv auswirkt.

Angesichts der von der MPAA selbst präsentierten Geschäftsergebnisse scheinen Behauptungen wie "Die großen US-Filmstudios haben 2005 weltweit 6,1 Milliarden US-Dollar durch Piraterie verloren." jeglicher Grundlage zu entbehren. In einer massiv in die Kritik geratenen und von der MPAA in Auftrag gegebenen Studie wurden 62 Prozent der Einnahmeverluste DVD-Kopien und 38 Prozent illegalen Downloads zugeschrieben. Davon sollen 80 Prozent international, 20 Prozent national in den USA angefallen sein. Die errechneten Gesamtverluste sollen 2005 bei 18,2 Milliarden US-Dollar gelegen haben. Da diese Verluste sich nicht erkennbar an der Kinokasse niederschlagen, bliebe nur noch das Videogeschäft als Piraterieopfer.

Die letzten verfügbaren MPAA-Zahlen zeigen, dass 2006 insgesamt 1,33 Milliarden Videokassetten und DVDs in den USA verkauft wurden, wobei Videokassetten mit 74 Millionen Stück kaum noch eine Rolle spielten. Vier Jahre zuvor waren es zusammen lediglich 1,01 Milliarden Videokassetten und DVDs, der Zuwachs bei verkauften Videos betrug nach Stückzahlen also gut ein Drittel. Der durchschnittliche DVD-Preis stieg in diesem Zeitraum von 21,02 auf 22,40 US-Dollar. Die Gesamtumsätze mit Kaufvideos sind also in den vergangen Jahren in den USA um gut ein Drittel gestiegen.

Fazit: Die vermeldeten Verluste durch Piraterie sind wie an den Kinokassen auch bei Kaufvideos nicht mit den von der MPAA selbst veröffentlichten Zahlen zu belegen. [von Robert A. Gehring]

 Rekordeinnahmen im US-Kinogeschäft

Nath 08. Mär 2008

Die Einnahmen in Dollar haben sich seit 2001 verdoppelt... der Wert des Dollars hat sich...

mr.mojo risin 06. Mär 2008

Ganz recht! Nieder mit dem Geistigen Eigentum! Wer was verdienen will soll gefällgst auch...

mr.mojo risin 06. Mär 2008

die raubkopierer klauen doch nur DVds und VHS.... Kino ist im Eigenheim kaum...

IT-Profi 06. Mär 2008

Ne, is klar. Und diese Drecksfilme zieht man sich trotzdem aus dem Netz und schaut sie...

smilingrasta 06. Mär 2008

Die von der MPAA vorgelegten Zahlen lassen keinen Einfluss der viel beklagten...

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