Animationssoftware macht Gebäude sicher
Neue Einsatzmöglichkeiten für "Herr der Ringe"-Software
Die Software des neuseeländischen Unternehmens Massive hat Orks und Elben in "Herr der Ringe" und Ratten in "Ratatouille" zum Leben erweckt. Jetzt werden damit Evakuierungen simuliert, um Gebäude sicherer zu machen.
Bekanntgeworden ist die Software von Massive durch die Filmtrilogie "Der Herr der Ringe". Dort wurde sie eingesetzt, um etwa die Ork-Horden oder Gollum in Bewegung zu versetzen. Nun erschließen die Neuseeländer neue Geschäftsfelder: Zum einen kooperieren sie mit dem amerikanischen Robotik-Unternehmen Hanson Robotics, die die Software einsetzen, um die Bewegungen des Roboters Zeno zu steuern.
Zum anderen kommt die Software bei der Gebäudeplanung zum Einsatz. Dabei werde die Animationssoftware genutzt, um die Evakuierung eines Gebäudes zu simulieren, erzählte Callum Thomas, Marketing und Channel Manager bei Massive. So könne man herausfinden, welche Wege Menschen in einem Gebäude im Falle einer Evakuierung nehmen, ob es Engpässe gibt, an denen man Türen verbreitern oder einen weiteren Ausgang bauen muss.
"Das Prinzip ist das gleiche wie bei der Animation: Man plant, wie eine Person in einer bestimmten Situation reagiert. Man versetzt sie in eine bestimmte Lage - und dann simuliert die Software, wie diese Person reagiert", beschrieb Thomas auf der CeBIT 2008 gegenüber Golem.de. Damit lasse sich die Sicherheit in einem Gebäude deutlich erhöhen.
Mehrere bekannte Architektenbüros und Bauunternehmen nutzten bereits die Massive-Software, so Thomas. Darunter seien auch einige sehr interessante Projekte, auf die der Massive-Mitarbeiter allerdings nicht näher eingehen wollte.






bleibt mal lieber oben
Doitsch sehr schwer sprechen und schraiben.
Volldepp!
Ich denke schon dass es interessant ist ob man nicht einige Orks retten hätte können, als...
kt
Kommentieren