Singularity - Microsoft zeigt neues Betriebssystem

Microsoft Research gewährt Blick hinter die Kulissen

Auf seinem alljährlichen TechFest gewährt Microsofts Forschungsabteilung einen Blick hinter die Kulissen und stellt neue Forschungsprojekte vor. Darunter ist in diesem Jahr das "WorldWide Telescope", das Internetnutzern den Blick in fremde Galaxien erlauben soll. Mit Singularity zeigte Microsoft zudem den Prototypen eines neuen Betriebssystems.

Anzeige

Rick Rashid
Rick Rashid
Mit dem Singularity Research Development Kit (RDK) stellte Rashid zudem den Prototypen eines neuen Betriebssystems für die Forschung vor. Der Singularity-Prototyp steht ab sofort unter codeplex.com/singularity zum Download bereit. Er kann im akademischen und nichtkommerziellen Bereich kostenlos genutzt werden. Singularity ist aber keine Vorschau auf die nächste Windows-Generation, es sei eher vergleichbar mit einem Konzeptauto, von Grund auf darauf ausgelegt, neue Ideen und Paradigmen zu testen.

Singularity wurde vollständig in einer erweiterten Variante von C# geschrieben, was Fehler wie Puffer-Überläufe von vornherein ausschließen soll. Zudem setzt Singularity auf sogenannte "Software-Isolated-Processes" (SIPs), um Programme von Systemdiensten abzuschotten. Dabei werden Programme in einzelne Komponenten aufgeteilt, die dann von anderer Software auf dem gleichen System isoliert ausgeführt werden. Dadurch soll das Gesamtsystem fehlertoleranter werden. Die Kommunikation zwischen den einzelnen voneinander abgeschotteten Komponenten soll über sogenannte "Contract-based Channels" abgewickelt werden, ein Ansatz, den Microsofts Forscher dafür entwickelt haben. Eine weitere grundlegende Neuerung sind "Manifest-basierte Programme". Dadurch soll das Betriebssystem mehr über die einzelnen Applikationen in Erfahrung bringen und sicherstellen, dass sich die Programme an gewisse Spielregeln halten, ebenfalls mit dem Ziel, das Gesamtsystem zuverlässiger zu machen.

LucidTouch
LucidTouch
Gezeigt wurde auch LucidTouch, ein Touchscreen, der von hinten bedient wird, so dass die Finger den Bildschirminhalt nicht verdecken.

Zum Thema Suche zeigt Microsoft neue Interface-Ideen, darunter CoSearch für Situationen, in denen sich mehrere Personen einen Computer teilen und dazu mehrere Mäuse oder Telefone zur Steuerung nutzen. Eine neue SearchBar soll Menschen helfen, Suchvorgänge fortzusetzen, bei denen sie unterbrochen wurden, und mit SearchTogether sollen mehrere Personen bei der Suche anhand ihrer Suchhistorie zusammenarbeiten können.

BEE3
BEE3
Mit BEE3 zeigt Rashid zudem eine Hardwareplattform, die es Forschern erlauben soll, mit verschiedenen Computerarchitekturen zu experimentieren, ohne teure Custom-Chips erstellen zu müssen.

Das "WorldWide Telescope" getaufte virtuelle Teleskop soll Internetnutzern einen tiefen Einblick in fremde Galaxien geben und fasst dazu die Bilder verschiedener Teleskope auf der Erde und im Weltall zusammen. Microsofts Chefforscher Rick Rashid spricht von einem "Observatorium für den Schreibtisch", das es erlaube, den Himmel auf völlig neue Art und Weise zu erkunden.

Technische Basis des WorldWide Telescope ist Microsofts Visual Experience Engine, die die unterschiedlichen Aufnahmen der Teleskope nahtlos zusammenführt. Noch im Frühjahr 2008 will MIcrosoft das WorldWide Telescope unter worldwidetelescope.org allgemein zur Verfügung stellen.


SimakRibery 07. Aug 2008

Eben, ich sage nur nächste Saison, schaut euch den Ex-Jena-Spieler Simak an. Und Ribery...

ich glaubs nich 07. Mär 2008

FACK. Never touch a running system. Warum sollte ich das recht zuverlässige XP...

ich glaubs nich 07. Mär 2008

Junge, les doch mal genauer ! ED-Abteilungen merken den Unterschied. WEil dort unter...

Gray 06. Mär 2008

Also ich habe hier (ausser man will DX10 Grafik) noch keinen einzigen Grund gelesen, von...

startschuss 06. Mär 2008

von mir auch ein doppel-fack

Kommentieren




Anzeige
  1. Java / J2EE Softwareentwickler (m/w)
    Commerz Finanz GmbH, München
  2. Abteilungsleiter (m/w) IT-Infrastruktur und IT-Services
    Landwirtschaftliche Rentenbank, Frankfurt am Main
  3. IT-Prozessmodelliererin/IT-P- rozessmodellierer
    Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Magdeburg
  4. Security IT-Specialist (m/w) für unser Network Management Center
    DIDAS Business Services GmbH, Frankfurt am Main

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Paypal

    Nutzern von Kino.to drohen Strafverfahren

  2. Desktop-Roadmap

    Mozilla hat mit Firefox 2012 viel vor

  3. Spielebranche

    Diskussion über "stinkende Gamer"

  4. Gerüchte

    Apple will alle Notebooks dünner machen

  5. Tilt-Shift-Effekt

    Generator für Spielzeuglandschaften


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 268 | letzter Beitrag 17:59 Uhr

  2. Kommentare: 173 | letzter Beitrag 18:24 Uhr

  3. Kommentare: 166 | letzter Beitrag 18:51 Uhr

  4. Kommentare: 116 | letzter Beitrag 18:47 Uhr

  5. Kommentare: 96 | letzter Beitrag 16:40 Uhr

Mehr


  1. Jugendschutz

    Filtersoftware von Jusprog und Telekom staatlich anerkannt

  2. Gema-Vermerk

    Youtube sperrt irrtümlich Acta-Video von Bruno Kramm

  3. Deutsche Post

    Zusatzfunktionen beim E-Postbrief dauern länger

  4. Gnome

    Neue Spezifikation für Fensterlayout

  5. Samsung Galaxy Tab 2

    7-Zoll-Tablet mit Android 4.0 und Glonass-Unterstützung

  6. IBM-Mainframe

    Nasa schaltet letzten Großrechner ab

  7. Appmenu Runner

    Head-Up Display auch in KDE

  8. Galaxy S2 mit Android 2.3.6

    Update wegen Abstürzen zurückgezogen?

  9. Fair Labor Association

    Apple lässt Foxconn überprüfen

  10. 802.11ac

    Broadcom will Chips für Gigabit-WLAN noch 2012 liefern



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Nach Hackerangriff: Polizei-Webserver in Nordrhein-Westfalen seit 12 Tagen down
Nach Hackerangriff
Polizei-Webserver in Nordrhein-Westfalen seit 12 Tagen down

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen bekommt die Folgen eines schweren Hackerangriffs nicht in den Griff, der zuerst verheimlicht wurde. Seit zwölf Tagen sind die Webserver komplett abgeschaltet. Ein Ende der Offlinezeit ist nicht absehbar.

  1. Evilshadow Microsoft Store in Indien gehackt
  2. Windows und Office 21 Sicherheitslücken in Microsofts Software
  3. Accenture-Studie Fast 70 Prozent nutzen eigene Rechner am Arbeitsplatz

Club-Mate: Hack fürs Hirn
Club-Mate
Hack fürs Hirn

Es sprudelt, schäumt und schmeckt - nicht jedem. Macht nichts: Club-Mate ist Kult und aus der Hackerkultur nicht mehr wegzudenken. Wie es dazu kommen konnte, erzählt das Buch Hackerbrause.

  1. Retro-Gnome Cinnamon 1.2 stabilisiert API und Desktop
  2. Linux Mint Cinnamon wird wohl Standarddesktop
  3. 28C3 Hacker hinter feindlichen Linien

Paypal-Konkurrent: Dwolla will seine Dienste weltweit anbieten
Paypal-Konkurrent
Dwolla will seine Dienste weltweit anbieten

Dwolla will seine Zahlungsabwicklungen künftig nicht nur auf die USA beschränken. Das Startup, das mit Paypal, Visa und den Banken konkurriert, denkt über ein internationales Angebot nach, das Überweisungen egal in welcher Höhe für nur 25 US-Cent erlaubt.

  1. Paypal-Alternative Dwolla erhält 5 Millionen Dollar für "abgefahrenes Zeug"
  2. V.me Visa öffnet seinen Paypal-Konkurrenten für Entwickler

Zum Artikel