BMW mit Internetanschluss

ConnectedDrive bringt das WWW aufs Fahrzeugdisplay

BMW zeigt auf der CeBIT einen uneingeschränkten Internetzugang über das Fahrzeugdisplay. Fahrer und Mitreisende sollen über das BMW ConnectedDrive unterwegs im Internet surfen können.

Anzeige

Webseiten lassen sich über die Eingabe einer URL mit dem Bediensystem iDrive oder über eine personalisierte Favoritenliste aufrufen und werden auf dem zentralen Display in der Armaturentafel dargestellt. Bislang bot BMW nur einen sehr eingeschränkten Internetzugang im Auto an. Das Surfen im Auto soll bei BMW mit dem ConnectedDrive noch 2008 als Sonderausstattung ab Werk in Serienmodellen von BMW verfügbar sein. Die in Hannover präsentierte Variante stellt einen seriennahen Prototypen dar.

Internet im BMW
Internet im BMW
Allerdings ist die Darstellung von Internetseiten auf dem Display aus Sicherheitsgründen nur bei stehendem Fahrzeug möglich. Analog zur Konfiguration der für Fahrzeuge mit BMW iDrive optional verfügbaren TV- bzw. DVD-Funktion erlischt auch die Anzeige der Internetseiten, sobald das Fahrzeug eine Geschwindigkeit von 5 km/h überschreitet. Für Fahrzeuge, die mit einem optionalen DVD-System im Fond ausgestattet sind, ist eine Ergänzung um die Internetfunktion denkbar, bei der das Internetsurfen auch während der Fahrt mit einer Fahrzeuggeschwindigkeit größer als 5 km/h möglich ist. Konkrete Pläne dazu gab BMW aber noch nicht bekannt.

Bei der Internetnutzung übernimmt BMWs iDrive-Controller die Funktion einer herkömmlichen Computermaus. Durch Schieben des Controllers in unterschiedliche Richtungen lässt sich die Maus auf der im Display dargestellten Internetseite jeweils entsprechend bewegen. Der Druck auf den Controller entspricht dem Mausklick am PC und dient zur Auswahl von Links oder Menüpunkten. Mit Drehbewegungen am Controller kann gescrollt werden.

Auf dem Display können Internetseiten in hoher Auflösung dargestellt werden - welche das ist, verriet BMW nicht. Eine Zusatzfunktion ermöglicht eine Vergrößerung von Bildschirmausschnitten um den Faktor 1,5 oder 2.

Bei der Datenübertragung verzichtet BMW allerdings auf eine UMTS-Unterstützung und setzt auf EDGE. Damit sich auch größere Websites in akzeptabler Zeit anzeigen lassen, setzt BMW zudem einen zwischengeschalteten Server ein, der das Datenvolumen verringern soll. Auch das Versenden und Empfangen von E-Mails im Fahrzeug wird möglich.

Preise für die neue "Sonderausstattung" verriet BMW noch nicht.


JM 05. Mär 2008

Jetzt ignorieren BMW-Fahrer nicht nur das Gucken und Blinken, sondern auch noch das...

score365 04. Mär 2008

Habe ich. Geht natürlich nur, wenn ich stehe. Dann wird mein Eee ausgepackt (Linux...

Blackbox 04. Mär 2008

was willste im Internet wenn du nicht weisst wo du was findest? omg google ist nunmal das...

Tommm 04. Mär 2008

Und weil Google die EINZIGE bekannte Seite ist, die so schlicht gehalten wurde. BMW.de...

Kommentieren




Anzeige
  1. Security IT-Specialist (m/w) für unser Network Management Center
    DIDAS Business Services GmbH, Frankfurt am Main
  2. Mitarbeiter (m/w) Technischer Support
    über BüchnerPolzin Management- und Personalberatung, Großraum Stuttgart
  3. Qualitätssicherungs-Verantwo- rtliche/r IT-Projekte
    Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart
  4. Senior Software-Entwickler .NET (m/w)
    IDpendant GmbH, Unterschleißheim bei München (Reisebereitschaft)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Gema-Vermerk

    Youtube sperrt irrtümlich Acta-Video von Bruno Kramm

  2. Tablet-Nachfolger

    iPad-3-Teile aufgetaucht

  3. IBM-Mainframe

    Nasa schaltet letzten Großrechner ab

  4. ProLiant Gen8

    HP macht Server unabhängig

  5. Tim Schafer

    40.000 US-Dollar für einen Konsolenpatch


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 270 | letzter Beitrag 13.02. 23:28

  2. Kommentare: 192 | letzter Beitrag 11:50 Uhr

  3. Kommentare: 183 | letzter Beitrag 12:03 Uhr

  4. Kommentare: 116 | letzter Beitrag 13.02. 18:47

  5. Kommentare: 96 | letzter Beitrag 13.02. 16:40

Mehr


  1. HTC Velocity 4G

    Android-Smartphone mit LTE und 4,5-Zoll-Touchscreen

  2. Farmville & Co.

    Patentklage gegen Zynga

  3. Document Foundation

    Libreoffice 3.5 ist fertig

  4. Pegatron

    Übt Apple Druck auf OEM-Hersteller von Ultrabooks aus?

  5. Blackhole Toolkit

    Cryptome gehackt und mit Malware infiziert

  6. Piranha Bytes

    Risen 2 geht am 20. Februar in den geschlossenen Betatest

  7. Google

    EU und USA geben Kauf von Motorola frei

  8. Watchdog

    Mozilla visualisiert Wiederverwendung von Passwörtern

  9. Apple

    Apple-Aktie erreicht neuen Höchststand

  10. SSL

    Twitter macht HTTPS zum Standard



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Paypal: Nutzern von Kino.to drohen Strafverfahren
Paypal
Nutzern von Kino.to drohen Strafverfahren

Zahlenden Nutzern der im Juni 2011 geschlossenen Filmplattform Kino.to drohen dem Nachrichtenmagazin Focus zufolge Strafverfahren. Rechtsanwalt Udo Vetter befürchtet sogar Hausdurchsuchungen, "wenn die Strafverfolger sich auf glattes Parkett begeben". Noch im Februar 2012 will die GVU zudem gegen den Kino.to-Nachfolger Kinox.to Strafanzeige erstatten.

  1. Kino.to-Prozess Kein Unterschied zwischen Streaming und Herunterladen
  2. Kino.to Drei Jahre Haft wegen Links auf illegale Filmkopien
  3. Kino.to Haftstrafe wegen gewerbsmäßiger Urheberrechtsverletzung

Datenskandal: Millionen Arztrezeptdaten offenbar illegal gehandelt
Datenskandal
Millionen Arztrezeptdaten offenbar illegal gehandelt

Illegal wurden jahrelang Daten gesammelt, die genau verraten, wer in Deutschland welche verschreibungspflichtigen Medikamente benötigt. Landesdatenschützer Thilo Weichert vermutet einen der größten Datenskandale der Bundesrepublik im Medizinbereich.

  1. Thilo Weichert Facebooks Timeline-Einführung ist "ultradreist"
  2. Like-Button Datenschützer will Facebook von Behördenseiten verbannen
  3. US Patriot Act Auch deutsche Cloud-Betreiber von Geheimdiensten bespitzelt

Bing, Blekko, Duck Duck Go: Googeln ohne Google?
Bing, Blekko, Duck Duck Go
Googeln ohne Google?

Die überarbeitete Version der Google-Suche "Search, plus Your World" hat heftige Debatten ausgelöst. Vor allem der Datenschutz steht mal wieder im Vordergrund der Kritik. "Geht es eigentlich auch ohne Google?", fragen sich daher viele Nutzer. Der Blogger Marcel Weiß hat es 18 Monate lang getestet.

  1. "Focus on the User" Facebook und Twitter zeigen Google, wie soziale Suche geht
  2. Neuer Algorithmus Google straft Seiten mit zu viel Werbung ab
  3. Theseus-Projekt Quote soll die erste Zitate-Suchmaschine Deutschlands werden

Zum Artikel