VMware: "Es werden einige Gewinner zurückbleiben"
Kunden könnten also Windows kaufen und hätten eine Virtualisierungsoption oder einen Server und erhielten dann eine andere, so Raghuram. Microsoft argumentiert unter anderem mit den Kosten. Eine Kombination aus Windows Server Enterprise und der Verwaltungslösung System Center inklusive Support sei über 40.000 US-Dollar günstiger als die Lösungen Virtual Infrastructure Enterprise und Virtual Center von VMware, erzählt Zane Adam, Senior Director of Virtualization Strategy bei Microsoft. Die Kalkulation bezieht sich dabei auf ein VMware, das oberhalb von Windows Server Enterprise läuft. VMwares Ragu Raghuram widerspricht Microsofts Darstellung jedoch: Auf den ersten Blick erscheine Microsofts Lösung zwar billiger, jedoch könne man mit VMwares Produkten mehr virtuelle Maschinen auf einem Host einrichten, womit der Preis pro virtuellen Server günstiger sei als bei der Konkurrenz aus Redmond.
Microsoft argumentiert weiter für das eigene System Center, da sich mit diesem auch physische Maschinen, Applikationen und verschiedene Hypervisor - anfangs zusätzlich zu Hyper-V der VMware ESX Server - verwalten lassen. VMware entgegnet hier, dass für Kunden Funktionen wie Load Balancing, High Availability, Lifecycle-Managment und Automatisierung viel wichtiger seien. Microsoft plant so etwas für die Zukunft. "Mit Microsoft ist in Zukunft immer alles möglich", sagt Raghuram. Dies solle man nicht als Microsoft-Bashing missverstehen, doch interessant sei nur, was jetzt ginge, nicht was für die Zukunft geplant ist, so Raghuram.
Verwirrung herrscht auf dem Markt derzeit aber ohnehin. Zwar hat VMware mit dem Lifecycle Manager ein Produkt, das sich die Kontrolle der Lebensdauer von virtuellen Maschinen auf die Fahne schreibt. Ganz so stimme dies aber nicht, erläutert David Lynch von der noch jungen kanadischen Firma Embotics. So sei es mit dem Lifecycle Manager nicht möglich, tatsächlich das Leben einer virtuellen Umgebung von der Geburt bis zum Tod festzulegen und automatisch ablaufen zu lassen. Der eigene V-Commander hingegen könne unter anderem dies und etwa auch die Verwandtschaftsverhältnisse zwischen virtuellen Maschinen verfolgen, ihnen Richtlinien aufzwängen und sie nach bestimmten Regeln automatisch einrichten und löschen. Laut Lynch gibt es momentan am Markt kein anderes Produkt, das tatsächlich den Lebenszyklus so weitgehend überwachen kann.
Microsoft hat unter anderem IDC-Zahlen vorzuweisen, die davon überzeugen sollen, dass Hyper-V eine rasante Verbreitung bevorsteht. Bis 2010 sollen nach Angaben der Marktforscher die meisten der derzeit auf früheren Windows-Versionen laufenden Server eine Migration auf Windows Server 2008 hinter sich haben - plus die zusätzlichen Lizenzverkäufe, die Windows' Verbreitung weiter vergrößern. "All diese Kunden haben dann Hyper-V", meint Zane Adam. Allerdings geht er trotzdem nicht davon aus, dass dies ein Problem in Sachen Wettbewerbsverzerrung werden könnte, wie es die Europäische Union Microsoft nicht zum ersten Mal vorwerfen würde. Erstens hätten Kunden ja die Freiheit, Windows Server ohne Virtualisierung zu nehmen und zweitens würden die Linux-Distributoren dasselbe doch bereits mit Xen machen. Es sei also kein neuer Ansatz, das Betriebssystem inklusive Virtualisierungstechnik zu verkaufen.
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Wenn man dumm wie ein Brot ist, nix zu sagen hat, aber trotzdem anderen Leuten völlig...
Ähm... Aber Euch ist schon klar, dass Beryl vor einem dreiviertel Jahr wieder mit Compiz...
wenn man keine ahnung hat, einfach mal....
Was die Virensache angeht, muss ich dir Recht geben. Was Virtualisierung jedoch...
aber genau dieses funktioniert nicht mehr. MS hat sich verbrannt. NIchts anderes zeigen...
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