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Neue Wege im DesignAn den d.schools in Stanford und Potsdam lernen Studenten, innovativ zu sein
Kann man innovativ sein lernen? Man kann, sind SAP-Gründer Hasso Plattner und Terry Winograd, Informatiker an der kalifornischen Stanford Universität, überzeugt. Design-Thinking heißt die Methode, nach der Studenten das Erfinden lernen sollen. Das Konzept stammt von der an der Stanford Universität ansässigen "d.school", die 2005 von Plattner gegründet wurde. Seit September 2007 gibt es auch
am Potsdamer Hasso-Plattner-Institut (HPI) eine solche Erfinderschule. Zum Abschluss des ersten Semesters erklärten Plattner und Winograd das Konzept des Design-Thinkings.
Am Ende der Veranstaltung in Potsdam brachte es Winograd auf den Punkt: In herkömmlichen Ingenieursschulen lernten Studenten sehr gut, "die richtige Lösung für ein Problem zu finden. An der d.school lehren wir, das richtige Problem zu finden." Am Ende des einjährigen Studiengangs stehe, so Winograd, der "T-fömige Student": Er verfügt über ein in die Tiefe gehendes analytisches Denken, das durch ein in die Breite gehendes Design-Thinking ergänzt wird. Viele Entwicklungen entstünden laut Winograd unter dem Aspekt der Realisierbarkeit und Durchführbarkeit, folgten also technischen oder geschäftlichen Kriterien. Der Nutzer und seine Bedürfnisse hingegen würden oft zu wenig berücksichtigt. Dabei sei es die Schnittmenge aus allen drei Bereichen, die interessantes Design ausmache. weiter...
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