Neue Wege im Design
Baut einen Prototypen nach dem anderen, weist Winograd seine Studenten an, wenn es um die Umsetzung von Designplänen geht. Denn der Versuch sei "der Samen dafür, dass etwas passiert." Dabei sollen sie spielerisch vorgehen und jeden Prototypen einer eingehenden Prüfung unterziehen. Plattner wies in dem Zusammenhang darauf hin, nicht zu früh an eine konkrete Lösung zu denken. Denn dabei würden gute Ideen oft zu früh ausgeschlossen, weil sie in dem Moment zu skurril erschienen. Oft erwiesen sich nämlich die vermeintlich skurrilen Ideen als die besten.
Dabei stecken die Verantwortlichen den Studenten hohe Ziele: Beschäftigt euch nicht mit den kleinen Dingen, lautet die Devise. Denkt über die großen Dinge nach, die die Welt beschäftigen: Entwicklung, Gesundheit, Bildung. Entsprechend sind die Ergebnisse: So entwickelte eine Gruppe aus Stanford bereits eine Pumpe, die speziell auf die Bedürfnisse armer Bauern in Indien und Myanmar ausgerichtet ist. Eine andere Gruppe erfand das "Ignite Light", eine günstige, batteriegetriebene Lampe mit Solarmodulen, gedacht für Menschen in Regionen ohne Strom. Tagsüber lädt die Sonne die Batterie auf, damit die Lampe nach Einbruch der Dunkelheit im Haus Licht spendet.
Die Erfindung wurde ein Erfolg, erzählt Plattner: Heute wird sie für nicht einmal 20,- US-Dollar in Indien produziert - nachdem zwei Unternehmen aus den Industrieländern abgelehnt hatten mit der Begründung: Es sei unmöglich, die Lampe für weniger als 100,- US-Dollar herzustellen.
Doch trotz solcher Erfolgsgeschichten sind sich die Verantwortlichen bewusst, dass sich die Ideen des Design-Thinkings nicht so einfach in Unternehmen umsetzen lassen. "Unternehmen haben Hierarchien", sagte Plattner. Da sei es schwer, Hürden zu überwinden und alle gleichberechtigt an einem Workshop teilnehmen zu lassen. Winograd aber ist da optimistisch: Schon heute buchen Unternehmen Design-Thinking-Workshops an der d.school in Stanford. Außerdem würden die d.school-Studenten nach ihrem Abschluss in die Unternehmen wechseln und könnten dort zum Umdenken anregen. Denn, so Winograd, "Studenten auszubilden bedeutet, die nächste Manager-Generation auszubilden."
Für ihn, resümierte Plattner, habe das Design-Thinking auch einen großen Nachteil: "Was immer ich jetzt sehe, will ich redesignen."






"So überfordert es Arbeitssuchende, die nicht so erfahren im Umgang mit Computern sind...
Das proplem ist heutzutage das die Leute zunehmens in der Virtualität des computers...
Danke! - und ich dachte ich wäre der Einzige, der das lustig findet.
Nein, Auftraggeber. CDs und ADs sind doch heutzutage überflüssig wie noch was. Wenn man...
Die Schule ist in Potsdam, nicht in NY! Abgesehen davon vergleichst du hier ein Verb mit...
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