Abo
  • Services:
Anzeige

Pakistan zensiert YouTube

Weltweiter Ausfall für rund 1,5 Stunden

Die pakistanische Regierung hat alle Internet-Zugangsprovider des Landes angewiesen, den Zugang zum Videoportal YouTube zu sperren. Durch ein Versehen war das Videoportal jedoch am 24. Februar 2008 für kurze Zeit weltweit nicht erreichbar. Als Grund für die Blockade nannten die Behörden, YouTube halte blasphemische Inhalte vor. Allerdings wird auch über politische Gründe spekuliert.

Für etwa 1,5 Stunden konnten am 24. Februar 2008 Internetnutzer weltweit keine Videos von YouTube abrufen oder hochladen. Grund war eine Blockade des Portals, die die pakistanische Regierung veranlasst hatte.

Anzeige

Eigentlich sollten die pakistanischen Internet-Zugangsprovider nur ihren Nutzer den Zugang zu YouTube verwehren. Dazu sollten die Dienstleister die Nutzer auf eine andere Webadresse umleiten. Laut der Aussage der pakistanischen Provider-Vereinigung soll die Blockade bis auf weiteres bestehen bleiben.

Pakistan arbeitet mit dem in Hongkong ansässigen Telekommunikations- und Internetdienstleister Pacific Century Cyberworks (PCCW) zusammen. Nach einem Bericht der BBC leitete PCCW die Sperrverfügung versehentlich an andere Zugangsprovider weiter. Diese sperrten daraufhin ebenfalls den Zugang zu YouTube. Deshalb konnten Surfer in Deutschland, China, den USA, Großbritannien und einer Reihe weiterer Länder die Site nicht aufrufen.

PCCW bemerkte den Irrtum erst, als YouTube-Techniker das Unternehmen auf den Umstand aufmerksam machten.

Der Grund für die Sperre ist nicht ganz klar. Die Regierung begründet ihre Verfügung damit, YouTube halte blasphemische Inhalte und Filme vor, die den Islam beleidigten. Es wurde darüber spekuliert, ob damit die dänischen Mohammed-Karikaturen gemeint sind, die bereits Anfang 2006 Aufstände in der islamischen Welt hervorgerufen hatten. Der so genannte Karikaturenstreit war kürzlich wieder aufgeflammt, als ein Mordkomplott gegen den Zeichner aufgeflogen war. Die Karikaturen sind über YouTube abrufbar, ebenso wie der Trailer zu einem demnächst anlaufenden niederländischen Film, der den Islam in schlechtem Licht zeigt.

Es gibt allerdings auch Spekulationen, nach denen das nur vorgeschobene Gründe sind. Danach habe die Regierung YouTube deshalb gesperrt, weil sie den Zugang zu Videos blockieren wolle, die Unregelmäßigkeiten bei der Parlamentswahl dokumentieren.


eye home zur Startseite
KeiKun 29. Feb 2008

Nein, Pornographie ist in Deutschland nicht illegal. Aber dennoch haben auch wir hier...

ahmendinejad 26. Feb 2008

Keine Angst, wollte nur Euch mit der Überschrift hierher lenken. Es gibt in jedem Land...

alma_ 26. Feb 2008

nichts, denn scientology ist ein kriminelles wirtschaftsunternhemen und keine religion

Bouncy 26. Feb 2008

stimmt, klingt etwas beängstigend. andererseits dürfte sich das chaos in grenzen halten...

HansPeter123 25. Feb 2008

du hast ganz Recht, Deutschland ist da viel fortschrittlicher :D


provider-stoerung.de / 25. Feb 2008

Pakistan sperrt weltweiten Zugang zu YouTube



Anzeige

Stellenmarkt
  1. über Robert Half Technology, Düsseldorf
  2. Robert Bosch GmbH, Schwieberdingen
  3. Krankenhausgesellschaft St. Vincenz mbH, Limburg
  4. T-Systems International GmbH, Leinfelden-Echterdingen, München, Hamburg, Bremen, Bonn


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 39,99€
  2. 24,96€
  3. 48,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Smach Z ausprobiert

    So wird das nichts

  2. Parrot Disco

    Schnelle Flugzeugdrohne mit Brillen-Bildübertragung

  3. Marsrover

    China veröffentlicht Pläne für eigenen Marsrover

  4. Android 7.0

    Google verteilt erste Factory-Images, Sony nennt Update-Plan

  5. Denza 400

    Chinesische Mercedes-B-Klasse fährt 400 km elektrisch

  6. Microsoft

    Office für Mac 2016 auf 64 Bit aufgerüstet

  7. Warenzustellung

    Schweizer Post testet autonome Lieferroboter

  8. Playstation auf Windows

    PC-Offensive von Sony

  9. Mongoose

    Samsung erklärt M1-Kerne des Galaxy S7 und Note 7

  10. Summit Ridge

    Das kann AMDs CPU-Architektur Zen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Gear IconX im Test: Anderthalb Stunden Trainingsspaß
Gear IconX im Test
Anderthalb Stunden Trainingsspaß
  1. Samsung Display des Galaxy Note 7 ist offenbar nicht kratzfest
  2. PM1643 & PM1735 Samsung zeigt V-NAND v4 und drei Rekord-SSDs
  3. April, April? Samsung schummelt Apple Watch in eigenen Patentantrag

Thinkpad X1 Carbon 2013 vs 2016: Drei Jahre, zwei Ultrabooks, eine Erkenntnis
Thinkpad X1 Carbon 2013 vs 2016
Drei Jahre, zwei Ultrabooks, eine Erkenntnis
  1. Huawei Matebook im Test Guter Laptop-Ersatz mit zu starker Konkurrenz
  2. iPad Pro Case Razer zeigt flache mechanische Switches
  3. Thinkpwn Lenovo warnt vor mysteriöser Bios-Schwachstelle

Asus PG248Q im Test: 180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt
Asus PG248Q im Test
180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt
  1. Raspberry Pi 3 Booten über USB oder per Ethernet
  2. Autonomes Fahren Mercedes stoppt Werbespot wegen überzogener Versprechen
  3. Radeon RX 480 Dank DX12 und Vulkan reicht auch eine Mittelklasse-CPU

  1. Re: 32 cores: now we are talking

    HubertHans | 10:20

  2. Re: Weg mit Exklusivtiteln

    Apfelbrot | 10:19

  3. Re: Firmenpolitik?

    gaym0r | 10:19

  4. Wer Spaß daran hat, soll es gerne machen...

    most | 10:19

  5. Wieso nicht Unicod...

    thomas001le | 10:16


  1. 10:00

  2. 09:45

  3. 09:14

  4. 09:06

  5. 08:28

  6. 07:59

  7. 07:50

  8. 07:37


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel