Abo
  • Services:
Anzeige

Google: IP-Adressen sind keine personenbezogenen Daten

Konflikt mit EU-Datenschützern

Google wendet sich gegen Vorschläge der EU-Datenschützer, IP-Adressen als personenbezogene Daten einzustufen. Google befürchtet Nachteile für seine Geschäftstätigkeit.

In der EU bereiten die in der Artikel-29-Arbeitsgruppe vereinten europäischen Datenschützer gegenwärtig einen Bericht zur Verwendung personenbezogener Daten durch Internetdienste vor. In einer Anhörung des Bürgerrechtskomitees des Europäischen Parlaments ging es am vergangenen Donnerstag auch um die Frage, wie IP-Adressen einzustufen sind. Dabei prallten unterschiedliche Auffassungen von Google, Microsoft und der US-Handelsrepräsentantin Pamela Harbour auf der einen Seite sowie von europäischen Datenschützern und Bürgerrechtlern auf der anderen Seite aufeinander. Mehrere Mitglieder des EU-Parlamentsausschusses befürworteten die Behandlung von IP-Adressen als personenbezogene Daten. Auch der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar, bis vergangenen Monat Leiter der Artikel-29-Arbeitsgruppe, hatte sich kürzlich in diesem Sinne geäußert.

Im Kern geht es um die Frage, ob IP-Adressen generell als personenbezogene Daten zu behandeln sein sollten. In diesem Fall wären in der Europäischen Union die strengen Datenschutzbestimmungen gemäß der "Richtlinie 95/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 24. Oktober 1995 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr anwendbar. Praktisch alle EU-Mitgliedsstaaten haben diese Richtlinie mehr oder weniger vollständig umgesetzt.

Anzeige

Für Google würde das bedeuten, die im Rahmen der Geschäftstätigkeit des Unternehmens in Europa anfallenden IP-Adressen nur noch sehr eingeschränkt nutzen zu können. Dabei würde der Grundsatz der Zweckbindung zum Tragen kommen. In der Folge dürften IP-Adressen nur noch mit Zustimmung der Nutzer beispielsweise für die Auslieferung zielgerichteter Werbung ausgewertet werden.

Google-Vertreter Peter Fleischer und Pamela Harbour wandten sich gegen die Einstufung von IP-Adressen als personenbezogene Daten. Harbour: "Aus US-Perspektive gibt es dazu keinen Konsens." Fleischer warnte vor unangemessenen Vereinfachungen: "Es gibt nicht nur Schwarz oder Weiß bei den Antworten. Manchmal kann eine IP-Adresse ein personenbezogenes Datum darstellen, andermal nicht. Es kommt dabei immer auf den Zusammenhang an, darauf, welche persönlichen Informationen offenbart werden."

Google: IP-Adressen sind keine personenbezogenen Daten 

eye home zur Startseite
Yeeeeeeeeha 27. Feb 2008

Um noch ein bisschen Theorie mit reinzubringen: Eine _perfekte_ Hash-Funktion IST...

JIONERT 27. Feb 2008

also aufgrund der schahmlosen Dantenpolitik des Unternehmens, die ausschließlich darauf...

mmmm 26. Feb 2008

Es geht sogar noch einen Schritt weiter: Es wird nicht nur gespeichert, mit welcher...

FranUnFine 25. Feb 2008

Das wirklich Motto ist ja auch: "Don't be evil, enable it."

darki 25. Feb 2008

richtig ! ! ! und jeder politiker fällt drauf rein, jeder bürger fällt drauf rein. und...


DOBSZAY's Ansichten und Einsichten / 06. Mär 2008

Geschäftsmodell von Google & Co. ist bedroht



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Bosch Software Innovations GmbH, Berlin
  2. TenneT TSO GmbH, Bayreuth
  3. sonnen GmbH, Berlin oder Wildpoldsried
  4. über Robert Half Technology, München


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und doppelten Cashback von 150 € bis 1.000 € sichern
  2. 94,90€ statt 109,90€

Folgen Sie uns
       

Anzeige
Whitepaper
  1. Sicherheitskonzeption für das App-getriebene Geschäft
  2. Mehr dazu im aktuellen Whitepaper von IBM
  3. Kritische Bereiche der IT-Sicherheit in Unternehmen


  1. Altiscale

    SAP kauft US-Startup für 125 Millionen US-Dollar

  2. Stiftung Warentest

    Mailbox und Posteo gewinnen Mailprovidertest

  3. Ausrüster

    Kein 5G-Supermobilfunk ohne Glasfasernetz

  4. SpaceX

    Warum Elon Musks Marsplan keine Science-Fiction ist

  5. Blau

    Prepaid-Kunden bekommen deutlich mehr Datenvolumen

  6. Mobilfunk

    Blackberry entwickelt keine Smartphones mehr

  7. Nvidia und Tomtom

    Besseres Cloud-Kartenmaterial für autonome Fahrzeuge

  8. Xavier

    Nvidias nächster Tegra soll extrem effizient sein

  9. 5G

    Ausrüster schweigen zu Dobrindts Supernetz-Ankündigung

  10. Techbold

    Gaming-PC nach Spiel, Auflösung und Framerate auswählen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
X1D ausprobiert: Die Hasselblad für Einsteiger
X1D ausprobiert
Die Hasselblad für Einsteiger
  1. Modulares Smartphone Lenovo bringt Moto Z mit Moto Z Play nach Deutschland
  2. Hasselblad DJI hebt mit 50-Megapixel-Luftbildkamera ab

Osmo Mobile im Test: Hollywood fürs Smartphone
Osmo Mobile im Test
Hollywood fürs Smartphone
  1. Osmo Mobile DJI präsentiert Gimbal fürs Smartphone
  2. DJI Osmo+ Drohnenkamera am Selfie-Stick
  3. DJI Flugverbotszonen in Drohnensoftware lassen sich ausschalten

Neuer Porträtmodus: Das iPhone 7 Plus entdeckt die Hintergrundunschärfe
Neuer Porträtmodus
Das iPhone 7 Plus entdeckt die Hintergrundunschärfe
  1. Neues iPhone US-Late-Night-Komiker witzeln über Apple
  2. IOS 10.0.2 Apple beseitigt Ausfälle der Lightning-Audio-Kontrollen
  3. Jailbreak 19-Jähriger will iPhone-7-Exploit für sich behalten

  1. weiter hardware von blackberry

    ubuntu_user | 20:34

  2. Re: Posteingangsverschlüsseln? Lol?

    Sinnfrei | 20:31

  3. Re: outlook.de hat jetzt erweiterungen

    Nikolaus117 | 20:31

  4. Re: "und Latenzzeiten unter einer Millisekunde...

    Oktavian | 20:31

  5. Re: Seit dem Test von Ritter Sport Nuss ...

    Anonymouse | 20:29


  1. 19:10

  2. 18:10

  3. 16:36

  4. 15:04

  5. 14:38

  6. 14:31

  7. 14:14

  8. 13:38


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel