Aus LinuxBIOS wird Coreboot

Namensänderung vollzogen

Das LinuxBIOS-Projekt hat sich in Coreboot umbenannt, um damit der Entwicklung Rechnung zu tragen. So sollen auch Missverständnisse bezüglich des Zwecks des freien BIOS-Ersatzes vermieden werden.

Anzeige

Angekündigt hatten die Entwickler die anstehende Namensänderung schon vor einiger Zeit. Als das Projekt gestartet wurde, sollte tatsächlich ein Linux-System als Ersatz für das herkömmliche BIOS fungieren - und damit das letzte Stück proprietäre Software aus Computern verbannen. Angefangen wurde mit einem Linux-Kernel 2.2, wofür 512 KByte Speicher benötigt wurden. Beim Umstieg auf den Linux-Kernel 2.4 wuchs der Platzbedarf auf 1 MByte.

Da mittlerweile Flash-Bausteine teilweise jedoch wieder kleiner anstatt größer werden, trennte das Projekt die Bestandteile: Der zum Starten des Kernels benötigte Code ist dabei Coreboot, der jedoch bisher weiter als LinuxBIOS bekannt war. Allerdings war in vielen Fällen kein Linux mehr im BIOS vorhanden. Zudem befürchten die Entwickler, viele Anwender würden vermuten, mit LinuxBIOS ließe sich nur das freie Betriebssystem starten.

Stattdessen kann der Code jedoch direkt einen Linux-Kernel aufrufen, aber auch andere Bootloader wie GRUB und ADLO, mit denen sich auch Windows starten lässt. Wer Coreboot mit Linux 2.6 kombiniert, erhält das, was ursprünglich als LinuxBIOS erdacht war, mittlerweile aber rund 2 MByte im Flash-Speicher benötigt. Häufiger sei jedoch eine Kombination, bei der kein Linux mehr im BIOS zu finden ist, so die Entwickler.

Unter coreboot.org findet sich nun die neue Projektseite, über die künftig die Entwicklung von Coreboot gelenkt wird. Das Ziel bleibt dabei dasselbe: Die letzte Bastion proprietärer Software in modernen Systemen voll verschwinden.


mic-e 26. Feb 2008

Ansichtssache... kommerziell gesehen ist Vista garantiert nicht gefloppt, wenn auch...

Plexington Steel 25. Feb 2008

nix

Fusselhaar 25. Feb 2008

Man kann aber auch ganz schön blauäugig durch die Gegend laufen. Microsoft verbaut sich...

becher 25. Feb 2008

oO Das finde ich mal ne gute Aussage :) Wie kommste denn auf den Käse? Und vorallem...

Ihr Name2006 25. Feb 2008

Man kann auch fast jedes BIOS unter Windows umschreiben, oder was glaubst du machen die...

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler (m/w)
    Behr-Hella Thermocontrol GmbH, Lippstadt
  2. Ingenieurin / Ingenieur Elektrotechnik / Informationstechnik / Informatik
    Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA, Stuttgart
  3. Senior Software-Entwickler/in Java
    Bosch Energy and Building Solutions GmbH, Ismaning
  4. Mit­ar­bei­ter/in für die Wei­ter­ent­wick­lung des Cam­pus- und Res­sour­cen­ma­na­ge­ments
    Pädagogische Hochschule Weingarten, Weingarten

 

Detailsuche


Top-Angebote
  1. TOP-PREIS: Dead Space 3 Download
    2,99€
  2. NEU: Musik-Blu-rays reduziert
    (u. a. Metallica 9,99€, Bee Gees 9,97€, Bruce Springsteen 9,97€, Alanis Morissette 9,05€)
  3. NEU: 2 TV-Staffeln auf Blu-ray für 30 EUR
    (u. a. The Big Bang Theory, Supernatural, The Vampire Diaries, The Clone Wars)

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Story Mode

    Telltale arbeiten an Minecraft-Episodenabenteuer

  2. Deutscher Entwicklerpreis 2014

    Lords of the Fallen schafft eines von drei Triples

  3. General vor dem NSA-Ausschuss

    Der Feuerwehrmann des BND

  4. Outcast 1.1

    Technisch überarbeiteter Klassiker bei Steam und GOG

  5. Microsoft

    Webbrowserauswahl in Windows ist abgeschafft

  6. Streaming

    Netflix schließt Offline-Videos kategorisch aus

  7. KDE Applications 14.12

    Erste Frameworks-5-Ports der KDE-Anwendungen erschienen

  8. Spearfishing

    Icann meldet Einbruch in seine Server

  9. Amiibos

    Zubehör für Super Smash Bros wird rar und teuer

  10. x86-64-Architektur

    Fehler im Linux-Kernel kann für Abstürze ausgenutzt werden



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



1.200-MBit-Powerline im Test: "Schatz, mach das Licht aus, das Netz ist so langsam!"
1.200-MBit-Powerline im Test
"Schatz, mach das Licht aus, das Netz ist so langsam!"

Grafiktreiber im Test: AMD wagt mit Catalyst Omega Neuanfang samt Downsampling
Grafiktreiber im Test
AMD wagt mit Catalyst Omega Neuanfang samt Downsampling
  1. Partikelsimulation Nvidias Flex rührt das Müsli an
  2. Geforce GTX 980 Matrix Asus' Overclocker-Grafikkarte schmilzt Eis
  3. Dual-GPU-Grafikkarte AMDs Radeon R9 295 X2 nur kurzfristig billiger

Yotaphone 2 im Test: Das Smartphone neu gedacht - und endlich auch durchdacht
Yotaphone 2 im Test
Das Smartphone neu gedacht - und endlich auch durchdacht

    •  / 
    Zum Artikel