Anzeige

EndWar: Total-War-Macher zieht in den modernen Krieg

Ubisoft zeigt auf der GDC mehr vom dritten Weltkrieg

Wenn einer der Macher der PC-Globalstrategie-Serie Total War (bis einschließlich Rome) ein Strategiespiel für Nextgen-Konsolen entwickelt, lohnt sich das nähere Hinschauen. Auf der Game Developers Conference (GDC) 2008 in San Francisco hatten wir die Chance, uns von dem Australier Michael de Plater die Highlights seines Titels Tom Clancy's EndWar erklären zu lassen. EndWar wird von Ubisoft Shanghai entwickelt und soll ungefähr im Oktober 2008 erscheinen.

Michael de Plater
Michael de Plater
Das Spiel dreht sich um einen hypothetischen dritten Weltkrieg, der aufgrund typischer Tom-Clancy-Kausalreaktionen entsteht. Es stehen sich, leicht vereinfacht, die USA und Europa gegenüber. Der Spieler ist jedoch weder der Oberbefehlshaber einer Seite, noch kommt die typische Vogelperspektive des Echtzeit-Genres zum Einsatz. Vielmehr übernimmt er die Rolle des Kommandeurs einer Elitebrigade, die immer wieder an entscheidenden Stationen des Krieges eingesetzt wird - gezeigt in "Mittendrin"-Perspektive, wie sie etwa auch Full Spectrum Warrior verwendet. Das Spiel kann sowohl in Einzelschlachten als auch in einer Kampagne gespielt werden, und zwar jeweils solo oder im Internet. Von den Einzelschlacht-Modi gleicht "Assault" am ehesten herkömmlichen Echtzeit-Strategiespielen, während es bei "Conquest" um die Kontrolle strategisch wichtiger Punkte auf dem Schlachtfeld geht. Diese Modi entsprechen den Missionstypen der Kampagne, die ferner Infiltrations- und Sabotageaufträge enthalten wird.

EndWar - Dynamische Kampagne
EndWar - Dynamische Kampagne
Da gerade der Kampagnenmodus bei de Platers bisherigen Projekten wie "Total War: Rome" sehr gelungen war, wollten wir von ihm die Unterschiede dazu wissen. "Du musst Dir die Kampagne eher wie einen Sportwettkampf vorstellen als wie eine völlig offene Kampagne à la Total War", so der Australier. "Es geht uns um eine Abfolge von Highlights: Du steuerst einen Elitetrupp, der wird meist nicht bei Standardkämpfen eingesetzt. Stattdessen wählst Du meistens zwischen zwei, drei oder auch mal vier Einsätzen, die alle an wichtigen Brennpunkten stattfinden."

Anzeige

Der Kampagnenmodus ist am ehesten mit dem des zweiten Add-Ons zu "Warhammer 40K: Dawn of War" zu vergleichen: Auf einer Weltkarte wird um einzelne Territorien wie etwa England gerungen. Neun Story-Missionen gibt es, doch da es auch zu Schlachten kommt, wenn der Computergegner Gegenangriffe startet, rechnet de Plater mit etwa 15 bis 20 Schlachten pro Partie - wobei jede etwa eine halbe Stunde dauern soll. Städte werden in EndWar nicht aufgebaut und auch keine Diplomaten etc. eingesetzt. Es geht rein darum, eine effektive Kampfgruppe aufzubauen.

Auch bei den eigentlichen Schlachten gibt es Unterschiede zu Total War. "Im Gegensatz zu Total War wollen wir keine anfängliche Aufstellungsphase, bevor man dann die eigentliche Schlacht startet", erklärt der Designer. Vielmehr sei das Platzieren der Truppen Teil der eigentlichen Schlacht. So können Uplink-Punkte erobert werden, die das Absetzen von Verstärkungen in der Tiefe des Schlachtfelds statt nur am eigenen Kartenrand erlauben. Außerdem lassen sich Riflemen-Einheiten so aufrüsten, dass sie an beliebigen Punkten der Karte landen können. Wenn diese Einheiten im Hinterland dann Ziele für die weit entfernt stehende eigene Artillerie markieren, kann sich eine Schlacht innerhalb von Sekunden (vor-)entscheiden.

Trotz solcher Unterschiede ist für de Plater EndWar die logische Fortsetzung des Total-War-Konzepts: Ich wollte immer ein modernes Schlachtszenario mit einer Kampagne verknüpfen. Wenn ich das bei Creative Assembly hätte machen können, wäre ich da geblieben. Doch es gibt einfach finanzielle Grenzen dabei, was ein unabhängiges Entwicklungsstudio stemmen kann - bei EndWar handelt es sich um ein 30-Millionen-Dollar-Projekt."

EndWar: Total-War-Macher zieht in den modernen Krieg 

eye home zur Startseite
^Andreas... 22. Feb 2008

Bei der Wii ist es wohl einfach, trotzdem machen es nur wenige weil die Spiele eh etwas...

Noel 21. Feb 2008

Naja während nextgen ein Wort ist, dass am Tag der Veröffentlichung einer solchen...

Noel 21. Feb 2008

Also da sehe ich nun keinen Grund, für die allermeisten (wenn nicht alle ausser den...

Player_(Original) 21. Feb 2008

Single Player, Hotseat und PBEM.

Miefmuschel 21. Feb 2008

Einfach nicht spielen, dann verkauft es sich nicht und nicht herumerzählen wer wen...

Kommentieren



Anzeige

  1. Teamleiter (m/w) IT-Support
    Bühler Motor GmbH, Nürnberg
  2. Entwicklungsingenieur / Domain Product Owner / Planning & Realization / Software-Koordination GUI (m/w)
    Daimler AG, Sindelfingen
  3. Administrator (m/w) E2E-Monitoring
    BG-Phoenics GmbH, München
  4. Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter Energiedatenmanagement
    Stadtwerke Solingen GmbH, Solingen

Detailsuche



Anzeige
Top-Angebote
  1. NEU: Steam-Sommer-Sale
    (u. a. NBA2K16 9,99€, Doom 35,99€, Fallout 4 29,99€, CS GO 6,99€, Rise of the Tomb Raider...
  2. NEU: Telltale-Spiele bei GOG bis zu 75 Prozent günstiger
    (u. a. Game of Thrones 6,99€)
  3. Erste Custom-Designs der GTX 1070 im Zulauf
    (u. a. MSI Gaming X 8G, Evga ACX 3.0, Gainward Phoenix GS, Gigabyte G1 Gaming uvm.)

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Axanar

    Paramount/CBS erlaubt Star-Trek-Fanfilme

  2. FTTH/FTTB

    Oberirdische Glasfaser spart 85 Prozent der Kosten

  3. Botnet

    Necurs kommt zurück und bringt Locky millionenfach mit

  4. Google

    Livestreaming direkt aus der Youtube-App

  5. Autonome Autos

    Fahrer wollen vor allem ihr eigenes Leben schützen

  6. Boston Dynamics

    Spot Mini, die Roboraffe

  7. Datenrate

    Tele Columbus versorgt fast 840.000 Haushalte mit 400 MBit/s

  8. Supercomputer

    China und Japan setzen auf ARM-Kerne für kommende Systeme

  9. Patent

    Die springenden Icons von Apple

  10. Counter-Strike

    Klage gegen Wetten mit Waffen-Skins



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
E-Mail-Verschlüsselung: EU-Kommission hat Angst vor verschlüsseltem Spam
E-Mail-Verschlüsselung
EU-Kommission hat Angst vor verschlüsseltem Spam
  1. Netflix und Co. EU schafft Geoblocking ein bisschen ab
  2. Android FTC weitet Ermittlungen gegen Google aus
  3. Pay-TV Paramount gibt im Streit um Geoblocking nach

Rust: Ist die neue Programmiersprache besser?
Rust
Ist die neue Programmiersprache besser?
  1. Oracle-Anwältin nach Niederlage "Google hat die GPL getötet"
  2. Java-Rechtsstreit Oracle verliert gegen Google
  3. Oracle vs. Google Wie man Geschworene am besten verwirrt

Telefonabzocke: Dirty Harry erklärt mein Windows für kaputt
Telefonabzocke
Dirty Harry erklärt mein Windows für kaputt
  1. Security Ransomware-Bosse verdienen 90.000 US-Dollar pro Jahr
  2. Security-Studie Mit Schokolade zum Passwort
  3. Festnahme und Razzien Koordinierte Aktion gegen Cybercrime

  1. Re: Als ob ein Mensch in so einer Situation

    DrWatson | 22:21

  2. Re: Was geht in den Köpfen der Briten vor?

    jungundsorglos | 22:20

  3. Re: Falsche Behörde

    DrWatson | 22:14

  4. Re: Glückwunsch an die Briten

    jungundsorglos | 22:14

  5. Re: Und was wollen die jetzt genau damit??

    DrWatson | 22:13


  1. 17:47

  2. 17:01

  3. 16:46

  4. 15:51

  5. 15:48

  6. 15:40

  7. 14:58

  8. 14:31


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel