Optisches Laufwerk mit 36 mm Kantenlänge fürs Handy

Vmedia bringt Speicherscheibe mit 1 GByte

Das US-Unternehmen Vmedia hat auf dem Mobile World Congress 2008 in Barcelona ein kleines optisches Laufwerk für Handys vorgestellt. Es misst gerade mal 36 x 36 mm, die Discs haben einen Durchmesser von 32 mm. Die Qualität der darauf gespeicherten Filme soll DVD-Qualität haben. Die Vmedia-Discs sollen übrigens nicht nur auf dem Handy laufen, sondern auch auf Home-Entertainment-Systemen zu Hause sein.

Anzeige

Vmedia
Vmedia
Das optische Laufwerk arbeitet mit einem blauen Laser, wie er zum Abspielen von Blu-ray Discs verwendet wird. Darauf gespeicherte Filme liegen aber in normaler Standardauflösung (576p) vor und sollen damit auf Handy-Displays und Fernsehern gleichermaßen laufen. Eine Vmedia-Scheibe misst 32 mm im Durchmesser und soll dank blauem Laser einen kompletten Film mit 576p-Auflösung speichern können. Dafür setzt der Hersteller auf die Codecs H.264 und AAC. Zum Vergleich: eine Blu-ray Disc hat einen Durchmesser von 120 mm, mit einer Lage fasst sie bis zu 27 GByte, mit zwei Lagen das Doppelte.

Vmedia
Vmedia
Die erste Single-Layer-Vmedia-Disc kommt mit 1 GByte Speicher, 2009 sollen dann Dual-Layer-Medien mit 2 GByte folgen. Irgendwann für die Zukunft sind auch wiederbeschreibbare Discs geplant. Das Vmedia-Laufwerk soll Erschütterungen aushalten und wenig Energie verbrauchen. Für die Produktion der Medien setzt Vmedia auf eine ähnliche Replikationsmethode, wie sie bei der DVD-Vervielfältigung herangezogen wird.

Derzeit liefert Vmedia die ersten optischen Laufwerke an Handyhersteller aus. Eine zweite Generation der Laufwerke soll in der zweiten Hälfte 2008 folgen. Hier soll die Bauhöhe auf 9,5 mm reduziert sein. Als Erstes will der indische Handyhersteller Spice ein Mobiltelefon mit Vmedia-Modul anbieten. Discs sollen über die Netzbetreiber vertrieben werden. Wann und ob Vmedia auch in Deutschland zu haben sein wird, ist nicht bekannt.


alter ego 18. Feb 2008

Mehrere 100 MB Umfang für SmartPhone-Software? Vielleicht von Microschrott? :-)))

Final Call 17. Feb 2008

Und wieder so eine proprietäre Lösung :(

huahuahua 16. Feb 2008

Die Idee ist nicht schlecht - nehmen wir mal an, dass die Lage des Laufwerk egal ist und...

R100 16. Feb 2008

Ein softwarevertrieb wird aber trotzdem lieber nur 0,5 € fürs Medium zahlen wollen als...

medsommer 15. Feb 2008

Na muss mal sagen Festplatten werfen ja mittlerweile nur so mit den Gigabytes nur so um...

Kommentieren




Anzeige

  1. Informatiker/in
    Lechwerke AG, Augsburg
  2. DB2 Senior Consultant (m/w)
    ORDIX AG, Wiesbaden, Köln oder Neu-Ulm
  3. Referent (m/w) Lernmanagementsysteme mit Schwerpunkt IT-Fachkonzeption
    Gothaer Finanzholding AG, Köln
  4. SAP Inhouse Berater BI (m/w)
    SCHOTT AG, Mainz

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Epic Games

    Unreal Engine 4.1 mit Zugriff auf Konsolen-Quellcode

  2. Heartbleed-Bug

    Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit

  3. Sofortlieferung

    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag

  4. Leica T

    Teure Systemkamera mit Touchscreen

  5. The Elder Scrolls Online

    Inhaltserweiterung und Goldfarmer

  6. Sensabubble

    Display aus duftenden Seifenblasen

  7. Lulzsec

    FBI soll von Anonymous-Hacks profitiert haben

  8. Opera Coast 3.0

    Der Gesten-Browser fürs iPhone ist da

  9. Linux 3.13

    Canonical übernimmt erneut Kernel-Langzeitpflege

  10. Klötzchen

    Dänemark in Minecraft nachgebaut



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Conversnitch: Die twitternde Abhörlampe
Conversnitch
Die twitternde Abhörlampe

Conversnitch ist eine kleine Lampe, die unauffällig Gesprächsfetzen aus ihrer Umgebung mitschneidet, online eine Spracherkennung durchführt und den Text auf Twitter postet. Die Kunstaktion soll das Bewusstsein für die alltägliche Überwachung wecken.

  1. Menschenrechte Schärfere Exportkontrollen für Spähprogramme gefordert
  2. NSA-Skandal "Europa ist doch keine Kolonie"
  3. Frankreich Geheimdienst greift auf alle Daten von Orange zu

Microsoft: Remote-Desktop-App für Windows Phone
Microsoft
Remote-Desktop-App für Windows Phone

Microsoft hat eine Remote-Desktop-App für Windows Phone veröffentlicht. Damit kann aus der Ferne von einem Smartphone auf einen anderen Windows-Rechner zugegriffen werden, ohne dass auf diesem eine spezielle Software installiert sein muss.

  1. Cortana im Test Gebt Windows Phone eine Stimme
  2. Smartphones Nokia und HTC planen Updates auf Windows Phone 8.1
  3. Ativ SE Samsungs neues Smartphone mit Windows Phone

Palcohol: Der Cocktail in Pulverform
Palcohol
Der Cocktail in Pulverform

Mit kleinem Gepäck unterwegs und trotzdem nicht auf den abendlichen Drink verzichten? Ein US-Unternehmen hat Rum und Wodka in Pulver verwandelt. Zum Trinken einfach mit Wasser aufgießen - zum Schnupfen jedoch nicht geeignet.

  1. OLED Das merkwürdige Bindungsverhalten organischer Halbleiter
  2. Max-Planck-Institut Quantencomputer werden Silizium-Chips ähnlicher
  3. Kognitionswissenschaft Computer erkennt 21 Gesichtsausdrücke

    •  / 
    Zum Artikel