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Echter First-Person-Shooter mit Headtracking fürs MilitärUS-Rüstungsschmiede erforscht neue Mensch-Maschine-Schnittstellen
In Tests der US-Rüstungsforschungsstelle DARPA (Defense Advanced Research
Projects Agency) mit dem Produkt von Chatten Associates konnte die Steuerungsgenauigkeit und -geschwindigkeit von kleinen Robotern mit Kettenantrieb deutlich gesteigert werden, wenn der menschliche Operator sie mit einem HARV (Head-Aimed Remote Viewer) kontrolliert. Im Grunde genommen sind es keine Roboter, die hier durch die Gegend fahren, sondern RC-Modelle.
Bemannte Vehikel dienten der DARPA als Referenz. Während mit Joystick gesteuerte Blechkameraden den Testparcours deutlich langsamer bewältigten, war die mit dem HARV von Chatten Associates ausgerüstete Militärtechnik fast genauso flink wie bemannte Fahrzeuge. Der Soldat steuert die kleinen Gerätschaften über eine Videobrille, die zusätzlich die Kopfbewegungen erfasst und damit beispielsweise die stabilisierte Kamera schwenken kann. Die Optik wird von den Bewegungen des Fahrzeugs weitgehend entkoppelt, damit ein ruhigeres Bild entsteht. Die Bewaffnung kann zusätzlich mit einem Joystick bedient werden. Im obigen Video wurde eine MAARS-Plattform (Modular Advanced Armed Robotic System) von Foster-Miller mit einer Paintball-Waffe ausgerüstet. Für den Operator wirkt es so, als säße er selbst in dem Kampfgerät. Außer mit normalen Kameras können auch Restlichtverstärker und Laserzieleinrichtungen auf dem Roboter eingesetzt werden, die den Einsatz auch in schwierigeren Umgebungen erlaubt. (ad)
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