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Interview: Chaos, Verschwörung, schwarze LöcherProf. Dr. Otto E. Rössler über die Gefahren des LHC am CERN
Es ist schon eine ganze Weile her, dass die Chaosforschung öffentlich auf sich aufmerksam gemacht hat. Auch über schwarze Löcher wurde lange nichts mehr berichtet. Beides ist schon fast normal. Doch die diesjährige Transmediale hat sich im Berliner Haus der Kulturen der Welt dem Thema der Verschwörung gewidmet. "Conspire." ist das diesjährige Motto des traditionsreichen Festivals für Kunst und digitale Kultur. Mit Professor Otto E. Rössler haben
die Kuratoren einen ganz besonderen Keynote Speaker zu ihrer Konferenz eingeladen. Der habilitierte Biochemiker, Chaosforscher und unermüdliche Aufklärer im Dienste der Naturwissenschaft und Kunst ist unter anderem dafür bekannt, den Rössler-Attraktor entdeckt und die theoretische Schule der Endophysik begründet zu haben. Beides thematisiert natürliche Phänomene, die mit ordinären, rationalen Herangehensweisen nur schwer fassbar sind. Eine
Verschwörung innerhalb der physikalischen Welt.
Im Mai dieses Jahres soll an der Europäischen Organisation für Kernforschung (CERN) einer der bedeutendsten Versuche der Physik beginnen. Der Large Hadron Collider (LHC) – der größte Teilchenbeschleuniger der Welt – wird dafür eingesetzt, durch die Kollision von Protonen mehr über die Entstehung des Universums zu erfahren. Die größten Hoffnungen liegen darin, zum einen den Higgs-Mechanismus – ein theoretisches Erklärungsmodell für asymmetrisches Verhalten von Elementarteilchen – und zum anderen das Hawking'sche Zerstrahlungstheorem für schwarze Löcher zu belegen. Insbesondere Letzteres wäre eine Sensation, da bisher niemand genau weiß, was schwarze Löcher wirklich sind und wie sie sich verhalten. Nach Hawking müssten sie direkt nach ihrer Entstehung zerstrahlen und somit ungefährlich sein. Aber den praktischen Beweis dafür gibt es noch nicht. Rössler behauptet dagegen, dass schwarze Löcher nicht unbedingt zerstrahlen müssen und sehr wohl auch stabil bleiben könnten. Und das könnte durchaus gefährlich werden. Golem.de: Herr Professor Rössler, Sie glauben, dass die Experimente mit schwarzen Löchern am CERN gefährlich sein könnten. Was für ein Mann steckt hinter so einer Theorie? Könnten Sie sich bitte kurz vorstellen? Prof. Otto Rössler: Man ist sich selber immer unsympathisch. Ich habe mehrere Identitäten. Ich habe keinen Charakter, wissenschaftlich gesehen. Ich mache alles und bin daher für nichts verantwortlich. Vor 35 Jahren wurde ich in theoretischer Biochemie habilitiert. Das ist auch eigentlich mein Fachgebiet bis heute geblieben, aber es kam dann noch einiges hinzu. Zum Beispiel die Chaosforschung, die erst im Laufe der Zeit entstanden ist. Golem.de: Wie definieren Sie Chaosforschung? Rössler: Das ist, wenn sie wollen, eine Form der angewandten Mathematik. Man beschäftigt sich dort mit Schwingungen. Nur dass die Schwingungen etwas komplizierter sind. Periodische Schwingungen kann man schon mit zwei interagierenden Variablen mit Impuls und Ort bekommen. Wenn man aber noch weitere Variablen hinzufügt, wie zum Beispiel ein Pendel an der Schaukel, dann hat man schon vier Variablen und die Voraussetzung für Chaos. Chaos ist also einfach eine Schwingungsmöglichkeit von Systemen, wo mehrere Teilchen und Variablen miteinander interagieren können. weiter...
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