W3C legt ersten Entwurf von HTML 5 vor
Neue Elemente und abgeworfene Altlasten in HTML 5
Gut zehn Jahre nach der letzten HTML-Fassung liegt jetzt der erste Entwurf von HTML 5 vor. Die offene und lizenzfreie Spezifikation soll das bestehende HTML um "Rich Web Content" erweitern. Neue Schnittstellen, um zweidimensionale Grafiken zu zeichnen, die bessere Einbettung von Video- und Audioinhalten sowie zahlreiche neue Elemente zur besseren Auszeichnung in HTML-Seiten sind die Besonderheiten von HTML 5.
Derzeit geraten Webtechnologien wieder etwas in Bewegung: Erst kündigt Microsoft eine bessere Unterstützung von Standards mit dem Internet Explorer 8 an und soll sogar den Acid2-Test bestehen, die Macher des Acid2-Tests arbeiten seit kurzem an einem Nachfolgetest, Microsoft erwägt, gemeinsam mit dem Web Standards Project ein Metatag einzuführen, das den Internet Explorer nur auf Wunsch den neuen Standardmodus nutzen lässt und schließlich veröffentlicht das World Wide Web Consortium (W3C) den lange erwarteten Nachfolger von HTML 4, der jedoch nicht XHTML heißt.
Der Entwurf zum kommenden HTML-5-Standard ist in großen Teilen dem Vorschlag der WHATWG (Web Hypertext Application Technology Working Group) entnommen. Derzeit liegen zwei Dokumente vor: zum einen der eigentliche HTML-5-Arbeitsentwurf (Working Draft) und zum anderen ein Dokument, das die Unterschiede zwischen HTML 4 und 5 näher erläutert.
HTML 5 führt zahlreiche neue Elemente in die Auszeichnungssprache ein, die vor allem die Bedeutung von Teilen einer HTML-Seite stärker in den Vordergrund rücken lassen. Webentwickler können dank der neuen Elemente etwas CSS-Code durch nicht notwendige Klassen und IDs sparen und Suchmaschinen könnten die Bedeutung einzelner Teile der Webseite besser verstehen oder etwa die obligatorische Navigation auf einer Webseite aus dem Suchergebnis ausschließen, welche in HTML durch das Element
gekennzeichnet werden soll.
Zu den neuen Elementen gehören auch
,
,
,
und
, die allesamt den HTML-Code übersichtlicher machen und die so genannte "Div-Suppe" vermeiden helfen. In HTML 5 könnte eine Seite etwa wie folgt aussehen (vereinfachte Darstellung):
<body>
<header>Logo, Firmenname etc</header>
<nav>Vor, Zurück</nav>
<article>Artikelinhalt</article>
<article>Artikelinhalt2</article>
<footer>Impressum, Links, AGB etc.</footer>
</body>
Verglichen mit der Auszeichnung in HTML 4 wird hier einiges an Code gespart:
<body>
<div id="head">Logo, Firmenname etc</div>
<div id="nav">Vor, Zurück</div>
<div class="article">Artikelinhalt</div>
<div class="article">Artikelinhalt2</div>
<div id="footer">Impressum, Links, AGB etc.</div>
</body>
In beiden Fällen lässt sich die Benutzung von zu vielen Klassen und IDs durch geschickte Nutzung von Vererbung oder Selektoren in CSS vermeiden, das geht jedoch meist auf Kosten der Übersichtlichkeit im CSS-Code.
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Oh man, erst waren die Tabellen die, die obsolet geworden sind und jetzt sollen es DIVs...
Vielleicht die Tatsache das es der ScreenReader für Sehbehinderte wirklich als eine...
Das sollte bloß n Witz sein! :-/
Auch im Allgemeinen wird man Skripte gebrauchen können. Richtig, also hast du das schon...
Serverseitig geht das schon (hattest du ja auch geschrieben) Clientseitig könntest du so...
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