Angetestet: Mio C620t - Navigationsgerät mit 3D-Gebäuden

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Mio C620t
Mio C620t
Positiv bleibt zu bemerken, dass der Touchscreen mit seiner 4,3-Zoll-Bildschirmdiagonale zügig reagiert. Trotz großem Breitbild-Display zählt das Navigationsgerät mit seinen 12,6 x 8,1 x 1,9 cm und 190 Gramm zu einem der kleinsten GPS-Lotsen, die derzeit auf dem Markt zu finden sind. Und damit ist es zumindest von der Größe her für die Fußgängernavigation geeignet. Da der Hersteller keine Angaben zur Akkulaufzeit gemacht hat, ist aber unklar, ob sich das Gerät jenseits einer dauerhaften Stromanbindung sinnvoll betreiben lässt.

Gut gelungen sind dagegen die Symbole, die direkt im Display angezeigt werden. Darüber kann der Fahrer in die Karte hineinzoomen, in die 3D-Ansicht wechseln oder die Lautstärke verändern. Mit einem Klick auf das Lautsprechersymbol beispielsweise öffnet sich ein Lautstärkeregler zur Anpassung. Gerade bei wenig Hintergrundgeräuschen ist dies empfehlenswert, denn leider klingen die Lautsprecher des Mio C620t sehr blechern und scheppernd. Und der Effekt verstärkt sich bei höherer Lautstärke. Übrigens muss der Fahrer den Ton per Hand an höhere Fahrgeschwindigkeiten und damit ein höhere Grundlautstärke im Auto anpassen. Automatisiert geschieht dies bedauerlicherweise nicht.

Mio C620t
Mio C620t
Die Fahranweisungen kommen in der Regel rechtzeitig; gerät der Fahrer vom Weg ab, berechnet das System in gerade mal 1,5 Sekunden den Weg neu. Während der Testfahrt haben wir auch die Freisprecheinrichtung des kleinen Lotsen unter die Lupe genommen. Die Verbindung zwischen Handy und Navigationsgerät braucht allerdings ein bis zwei Minuten, bis sie hergestellt ist. Das GPS-System fragt, ob die Telefonbuchdaten kopiert werden sollen - damit kann man auch direkt aus dem Navigationssystem heraus eine Nummer anwählen. Der Testanruf ergab: Man selbst versteht den Angerufenen deutlich, die Gegenseite hört den Fahrer im Auto ebenfalls laut genug, es kann jedoch zu einer leicht abgehackt klingenden Sprachausgabe kommen.

Das System warnt bei Geschwindigkeitsübertretungen und nutzt TMC für Stauumfahrungen. Neben der Kartenfunktion agiert das Navigationssystem auch als Bildbetrachter und als MP3-Player. Dabei wird ein Profil für Bluetooth-Kopfhörer unterstützt. Das Gerät ist ab sofort für 399,- Euro zu haben.

Fazit:
Das Mio C620t ist ein extrem kleines und damit sehr handliches Navigationsgerät, das sich zumindest von der Größe her auch für Fußgänger eignet. Die 3D-Darstellung ist gelungen und erleichtert die Entfernungsabschätzung während des Fahrens. Der Touchscreen und die Rechengeschwindigkeit des GPS-Systems überzeugen. Nicht ganz so schnell kommt der Nutzer mit den vielen Punkten des Menüs zurecht. Noch mal nacharbeiten sollte Mio die Lautsprecher: Die Klangqualität der Ansagen ist eher bescheiden.

 Angetestet: Mio C620t - Navigationsgerät mit 3D-Gebäuden

.ltsnre 18. Jan 2008

Fachredak-was? Bin ich hier nicht bei der DPA der Werbebranche? Gruß, .ltsnre

Klausd 18. Jan 2008

Und? Das gabs bei NAVMAN schon vor Jahren. Wurde aber wieder verworfen, weil die Gebäude...

Bouncy 18. Jan 2008

google earth bietet ja nur leider keinerlei navigationsfunktionen an, und ist in der...

Navigator 18. Jan 2008

... denn es handelt sich ja nur um ein paar bekannte Gebäude in den Ballungsräumen. Und...

aha 18. Jan 2008

oh ja sehr - vor allen dingen fährt man völlig sicher, da man die augen immer auf dem...

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