Gedanken eines Affen steuern Roboter
Nun konnte das Experiment starten: Idoya stand auf ihrem Laufband, vor sich einen Bildschirm, auf dem der Roboter mit dem Namen CB (für Computational Brain) zu sehen war. Er wurde von Gordon Cheng und seinen Kollegen am ATR Computational Neuroscience Laboratories in Kyoto entworfen und bewegt sich genau wie ein Mensch.
Als sich Idoya in Bewegung setzte, wurden Bewegungsmuster und Gehirnsignale von einem Computer aufgenommen und dann über eine Breitbandleitung nach Japan an den Roboter übertragen. Der setzte sich brav nach ihrem Takt in Bewegung. Das sei "ein kleiner Schritt für einen Roboter, aber ein großer Sprung für einen Primaten" gewesen, kommentierte Nicolelis.
Nach etwa einer Stunde erlösten die Wissenschaftler Idoya von ihrem Laufband. Und dann geschah etwas Denkwürdiges: Idoya starrte auf den Bildschirm - und der Roboter lief weiter. Idoya hatte einen Teil ihrer Neuronen so sehr auf den Roboter eingestellt, dass sie ihn noch einige Minuten lang steuern konnte, ohne sich selbst zu bewegen. Sehen sei ein sehr starker Reiz für das Gehirn, so Nicolelis. Deshalb habe das Bewegungszentrum, der Motorcortex, das Bild der sich bewegenden Roboterbeine so übernommen, als seien es Idoyas eigene.
Die Mühen der Affendame sollen nach den Worten von Nicolelis einen praktischen Nutzen für Menschen haben: Er hofft, auf diese Weise Gelähmten das Gehen ermöglichen zu können. Über eine Gehirn-Computer-Schnittstelle (Brain-Computer-Interface, BCI) soll der Patient ein Exoskelett steuern, das ihm das Laufen ermöglicht. Elektroden in seinem Gehirn nehmen die Gehirnströme auf und übertragen sie an ein Steuergerät, das an der Hüfte getragen wird, etwa ein Mobiltelefon. Dieses funkt die Signale weiter an die robotischen Beine. "Wenn diese Person ans Gehen denkt, wird gegangen", sagte der Wissenschaftler der New York Times.
Im Jahr 2003 hatte Nicolelis einen Affen bereits dazu gebracht, einen Roboterarm über Gehirnströme zu steuern. Die Steuerung von Computern durch Gedankensignale ist ein wichtiger Forschungsbereich. Die Erkenntnisse ermöglichen es beispielsweise schwer gelähmten Patienten, mit Hilfe von Gehirnströmen einen Computer zu bedienen.
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Aber es könnten ihre Kinder sein. Es muss ja nicht allen passieren, aber stellen sie sich...
Morgen, natürlich, weil ja auch ständig Kinder ihre Beine verlieren. mr.default
und wenn die technik in 10 jahren ausgereift ist und deine kinder bei einem unfall die...
Hallo, ich finde es zum schreien, dass wieder mal irgendwelche Tiere für so einen Mist...
Manche steuern auch grundsolide Unternehmen... (in die Schei**e)!
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