Crysis 20 Prozent schneller: Neuer Beta-Treiber von Nvidia

Auch neue Codenamen per GPU erstmals bestätigt

Ein bisher nicht veröffentlichter Grafiktreiber von Nvidia beschleunigt das recht ressourcenhungrige Spiel "Crysis". Gegenüber der letzten offiziellen Version der Treiber sind Steigerungen der Bildrate von bis zu 20 Prozent möglich. Zudem verrät die Software die Codenamen von Nvidias neunter GPU-Generation.

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Der bisher nicht auf Nvidias Beta-Seiten zu findende Treiber trägt die Versionsnummer 173.61, die letzte offizielle Ausgabe der "ForceWare" hört auf 169.25. Diese voll getesteten Treiber nennt Nvidia stets auch "WHQL", weil sie das "Windows Hardware Qualification Lab" von Microsoft durchlaufen haben. Seit der 169.25 sind eine Reihe von Beta-Treibern erschienen, die Probleme mit aktuellen DirectX-10-Spielen wie Crysis und Unreal Tournament 3 behoben haben und auch die Leistung steigerten.

Die Beta-Version mit der bisher höchsten bekannten Versionsnummer, eben 173.61, fiel nun den Testern von VR-Zone in die Hände. Während sich bei Messungen mit 3DMark06 und Quake4 nur unwesentliche Änderungen ergaben, lief Crysis mit Patch 1.1 bei den Tests gegenüber dem WHQL-Treiber um ganze 20 Prozent schneller - was in diesem Fall aber nur eine Steigerung von rund 4 FPS von 20,4 Bildern pro Sekunde auf 24,3 Bilder pro Sekunde durschnittlicher Framerate entspricht. Die Auflösung betrug 1.440 x 900 Pixel, war also vergleichsweise gering, die Details waren auf "Sehr Hoch" eingestellt, das Anti-Aliasing auf 2fach.

Dass Nvidia seine Treiber derzeit vor allem für das Vorzeigespiel Crysis optimiert, ist längst kein Geheimnis mehr. Der Chip-Hersteller weist auch bei der letzten veröffentlichen Beta, Version 169.28, auf höhere Leistung mit Crysis hin, wenn auch nur bei Verwendung von mehr als einer Grafikkarte. Bei VR-Zone kam aber eine einzelne GeForce 8800 GTS mit 512 MByte lokalem Speicher zum Einsatz. Als CPU diente eine auf 4,4 GHz übertaktete QX9650 (Quad-Core, Penryn-Architektur).

Neben den Crysis-Optimierungen verraten die neuen Beta-Treiber auch gleich noch die Code-Namen der nächsten Chip-Generation von Nvidia. Wie bereits seit einiger Zeit gemunkelt wird, verabschiedet sich das Unternehmen vom "Gxx"-Schema, die letzte derartige GPU war der G92 (8800 GT), bis zu einem "G100" wollte es Nvidia offenbar nicht kommen lassen. Im getesteten Beta-Treiber steht vielmehr als Übersetzung der PCI-ID statt Produktnamen das Kürzel "D9M" samt den Zahlen 10, 20, 30, 40. Das deutet auf vier verschiedene Grafikkarten mit ähnlichem Kern hin, die der neunten Generation von Nvidias GPUs entspringen. Die PCI-ID beginnt jedoch immer noch mit "G96".


Kutscher 16. Jan 2008

Du beantwortest dir deine dämliche Frage doch schon in deinem esten Satz selber :-D...

huahuahua 16. Jan 2008

Ein solcher Hack ist messbar und würde mit technischem Gerät dazu sehr wohl auffallen...

ganzeinfach 15. Jan 2008

in das Spiel reingesteckt wurden, seitens nvidia, ob du es nun gut findest oder nicht...

davemusic 15. Jan 2008

Bevor ich mich neu ausgestattet habe im Dezember war die Leistung bei mir auch nicht...

childinsilence 15. Jan 2008

Aber nicht in dem Maße, wenn man es merkt, dass gespart wurde. Und erst recht nicht, um...

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