Britische Schulbehörde empfiehlt: Kein Umstieg auf Vista

Abschlussbericht der BECTA zu Windows Vista und Office 2007

Nach einer einjährigen Untersuchung empfiehlt die für IT an britischen Schulen zuständige Behörde den Bildungseinrichtungen eindeutig: Der Umstieg auf Windows Vista und Office 2007 ist zu teuer. Um gemischte Netzwerkumgebungen zu vermeiden, sollten die Schulen bei Windows XP bleiben.

Anzeige

Zu diesem Ergebnis kommt die "British Educational Communications and Technology Agency" (Becta), welche dem britischen Schulministerium untergeordnet ist. Bereits seit Januar 2006 - und damit weit vor dem Erscheinen von Vista für die Allgemeinheit - prüft die Behörde, ob und wie Schulen auf die neuen Microsoft-Produkte umsteigen können. Im Januar 2007 veröffentlichte die Becta einen Zwischenbericht, der recht kritisch ausfiel. Während der gesamten Prüfung von Vista arbeitete die Becta mit Microsoft zusammen.

Auch der nun vorgelegte Abschlussbericht (PDF) der Untersuchung fällt für Microsoft sehr herb aus. Die Becta meint: "Wir empfehlen bestehende ITK-Umgebungen nicht auf Vista umzurüsten und gemischte Umgebungen mit verschiedenen Windows-Versionen zu vermeiden." Allenfalls für komplette Neuanschaffungen einer Infrastruktur könne man Vista in Erwägung ziehen, so die Becta weiter.

Als wesentlichen Grund nennt die Behörde die Kosten. So seien nur 22 Prozent der Rechner in britischen Schulen in der Lage, Vista effektiv auszuführen, auch wenn laut Microsofts Hardware-Empfehlungen 66 Prozent der Schul-PCs mit Vista umgehen können. Die Becta empfiehlt unter anderem als absolutes Minimum 1 GByte Arbeitsspeicher und eine CPU der 1-GHz-Klasse, und vor allem daran dürfte es bei älteren Maschinen scheitern. Die Kosten für die Umrüstung eines Rechners auf Vista beziffert die Becta insgesamt mit umgerechnet rund 99,- bis 164,- Euro. Für ganz England und Wales würde das laut der Behörde Investitionen von rund 230 Millionen Euro bedeuten.

Aber nicht nur die Aufrüstung von Hardware und die Anschaffung des Betriebssystems selbst hält die Becta für nicht angebracht. Die Innovationen in Vista und Office 2007 seien nicht überzeugend genug, zudem würden sich auch die Dateiformate von Office 2007 im praktischen Einsatz in der britischen Wirtschaft nicht schnell genug etablieren, führen die Prüfer an.

Gleichzeitig ruft die Becta in ihrem Bericht die ITK-Branche auch auf, für Bildungszwecke insbesondere Office-Anwendungen zur Verfügung zu stellen, die sich kostenlos benutzen lassen. Idealerweise, so die britische Behörde, sollen die Lösungen als Open-Source-Software konzipiert sein.


usw... 15. Jan 2008

Nunja, in der Studie wurde ja Vista UND Office 2007 "studiert", und wie es sich mit der...

usw... 15. Jan 2008

oh mein gott, was ist das nur für ein ....., was du da laberst. Meiner Meinung nach ist...

usw... 15. Jan 2008

nun ja, evtl. ist ihm das entgangen, weil du eben keinen sinnvollen text geschrieben...

Anonymer Nutzer 15. Jan 2008

Für Dummies: kwt heißt "kein weiterer Text". Und solltest du die Ironie des Titels nicht...

Captain 15. Jan 2008

dann schalte mal bei XP alles ab, was Ressourcen fressen könnte..., wenn du das probiert...

Kommentieren




Anzeige
  1. SAP Senior Entwickler (m/w)
    Manß & Partner GmbH, Wermelskirchen
  2. Senior Embedded Software Developer (m/w) E-Fahrzeuge
    über GKM-recruitment AG, Erlangen
  3. Java EE Entwickler (m/w)
    Sparda-Datenverarbeitung eG, Nürnberg
  4. Techniker/in als Softwarespezialist im Bereich Automotive
    ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Soziale Pornos

    Facebook verliert Klage gegen Faceporn

  2. IMHO

    Warum ich nicht Diablo 3 spiele

  3. F2, F8, F12

    Windows 8 startet zu schnell

  4. Oracle vs. Google

    Android verletzt keine Oracle-Patente

  5. Redesign

    Facebook bastelt an einer veränderten Chronik


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 247 | letzter Beitrag 01:02 Uhr

  2. Kommentare: 219 | letzter Beitrag 06:29 Uhr

  3. Kommentare: 212 | letzter Beitrag 01:02 Uhr

  4. Kommentare: 145 | letzter Beitrag 23.05. 14:08

  5. Kommentare: 139 | letzter Beitrag 01:03 Uhr

Mehr


  1. Hewlett-Packard

    HP baut 27.000 Arbeitsplätze ab

  2. Oracle vs. Google

    Android verletzt keine Oracle-Patente

  3. Redesign

    Facebook bastelt an einer veränderten Chronik

  4. Festplatten

    Seagate will Lacie kaufen

  5. Soziale Pornos

    Facebook verliert Klage gegen Faceporn

  6. Referenzplattform

    Nvidias Quad-Core-Tablet "Kai" für 199 US-Dollar

  7. Android-TV

    DVB-T-Empfänger für Smartphones und Tablets

  8. Solar Impulse

    Solarflugzeug fliegt nach Marokko

  9. Acer Iconia Tab A700

    Android-4-Tablet mit 10-Zoll-Full-HD-Display kommt im Juni

  10. Tablets

    Samsung überholt Amazon



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Via APC: Android-PC zum Selbstbauen für 49 US-Dollar
Via APC
Android-PC zum Selbstbauen für 49 US-Dollar

Via hat mit dem "APC" ein Konzept für einen Android-PC auf Basis eines sehr kleinen Mainboards vorgestellt. Dieses Board mit vorinstalliertem Android 2.3 sowie Treibern für Maus und Tastatur soll nur 49 US-Dollar kosten.

  1. Huawei Android-4-Update für Mediapad ist da - mit Verspätung
  2. Marktstart im Mai Samsung hat Listenpreise der Galaxy-Tab-2-Tablets erhöht
  3. Motorola Kein Android 4.0 für Motoluxe und Pro+

Monitoring: Zabbix 2.0 veröffentlicht
Monitoring
Zabbix 2.0 veröffentlicht

Die freie IT-Infrastruktur-Monitoring-Lösung Zabbix ist in der Version 2.0 erschienen. Zabbix konkurriert unter anderem mit der ebenfalls freien Lösung Nagios.


Sommer-Code-Party: Mozilla startet Webmaker
Sommer-Code-Party
Mozilla startet Webmaker

Mit "Webmaker" startet Mozilla ein neues Programm, das Millionen von Webnutzern in Webmacher verwandelt. Am 23. Juni 2012 beginnt dazu die Sommer-Code-Party mit weltweiten Veranstaltungen.


Zum Artikel