Apple wertet Mac Pro auf - Neue Prozessoren, schnelleres RAM

Basisversion mit zwei Quad-Core-CPUs der Serie Xeon 5400

Die Macworld Expo startet zwar erst in der kommenden Woche, doch Apple hat im Vorfeld bereits aufgewertete Mac-Pro- und Xserve-Systeme angekündigt. Beim Mac Pro sind acht Prozessor-Kerne nun Standard, verteilt auf zwei Quad-Core-Prozessoren der Serie Xeon 5400 ("Harpertown"). Die von Intel gefertigten 45-Nanometer-Chips sind mit bis zu 3,2 GHz getaktet.

Anzeige

Die in den neuen Mac-Pro-Modellen steckenden Xeon-5400-Prozessoren sprechen die mittlerweile bis zu 32 GByte 800-MHz-FB-DIMM-Speicher über einen 1.600-MHz-Front-Side-Bus an. Der Speicherdurchsatz soll dadurch gegenüber dem alten Mac Pro schneller sein. Wie beim alten Mac Pro werden die Speicherriegel auf zwei Steckmodulen verteilt, die auf dem Mainboard stecken und sich leicht herausnehmen und wieder einsetzen lassen.

War der Mac Pro bisher von Hause aus nur mit einer Low-End-PCI-Express-Grafikkarte vom Typ GeForce 7300 bestückt und ließ sich maximal mit Radeon-X1900-XT-Karten aufrüsten, so spendiert ihm Apple nun endlich etwas zeitgemäßere Grafikkarten. Standard-Ausstattung ist nun eine Low-End-Grafikkarte mit AMDs Radeon HD 2600 XT mit 256 MByte Speicher. Als Alternative werden nun neuerdings auch Nvidias Geforce 8800 GT mit 512 MByte oder Quadro FX 5600 mit 1,5 GByte Speicher angeboten. Außerdem versteht sich der neue Mac Pro auf PCI-Express 2.0, während der Vorgänger PCI-Express 1.1 unterstützte. Der Mac Pro unterstützt bis zu 4 Grafikkarten und könnte damit maximal 8 der großen 30-Zoll-Displays gleichzeitig ansteuern.

Die Rechner können über ihre internen Erweiterungsschächte beispielsweise mit bis zu vier jeweils 1 TByte großen Festplatten aufgerüstet werden. Sie unterstützen zudem bis zu zwei optische Laufwerke. Optional können auch SAS-Laufwerke mit 15.000 Umdrehungen in der Minute eingesetzt werden. Mit SATA- oder SAS-Laufwerken samt einer optionalen RAID-Karte kann der Rechner noch weiter aufgerüstet werden.

An Vorder- und Rückseite verteilt befinden sich 5 USB-2.0-Anschlüsse, 2 FireWire400- und 2 FireWire800-Ports, optische und analoge Audio-Anschlüsse und 2 Gigabit-Ethernet-Ports. Bluetooth ist ebenfalls integriert.

Die Rechner werden mit MacOS X 10.5 (Leopard) sowie Apples Aluminium-Tastatur und der Mighty Mouse ab sofort ausgeliefert. Die 8-Core-Mac-Pros starten mit einem Preis von 2.500,- Euro.

In der Basisversion kommt der Mac Pro mit zwei 2,8-GHz-Quad-Core-Xeons daher. Zudem stecken 2 GByte FB-DIMM-Speicher, eine ATI Radeon HD 2600 XT mit 256 MByte großem GDDR3-Speicher und eine 320 GByte fassende SATA-Platte mit 7.200 Umdrehungen pro Minute sowie ein SuperDrive-Laufwerk im Rechner.


Stevie 15. Jan 2008

loool, selten so gelacht :) 1. beim fernsehen arbeitet man mitnichten nur mit macs. das...

schelm 10. Jan 2008

im vergleich zu den hoRRenden Preisen einer film.tv.produktion ist das UUR billig mit...

Perry 10. Jan 2008

Na, dann lese es einfach nicht wenn dir Golem nicht passt. Abgesehen davon bringen andere...

dasVieh 09. Jan 2008

Die Kernkritik ist aber durchaus richtig. Man schreibt ja auch nicht ständig über den...

Laury 09. Jan 2008

Im Vergleich zur Konkurrenz ist das Teil doch günstig.

Kommentieren


SchnuttenSALAT / 09. Jan 2008

Office 2008 für den Mac (II)

2Dump.com ~ Gutscheinportal / 08. Jan 2008

Mac Pro - Der schnellste, stärkste Mac aller Zeiten!



Anzeige
  1. SAP-Entwickler/in
    Dataport, Hamburg
  2. IT Service Manager/P&I Consultant (m/w) Cash Management
    Siemens AG, München
  3. Junior Softwareentwickler (m/w) mit Schwerpunkt iOS
    TeamViewer GmbH, Stuttgart-Vaihingen, Göppingen
  4. Software Development Engineer, Testing Specialist (m/w) Enterprise Search
    Microsoft Deutschland GmbH, Munich

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Lenovo

    "Wir können uns jede Übernahme leisten"

  2. Bundesdatenschützer

    Jobcenter sollen nicht bei Facebook recherchieren

  3. Navigation

    Google Maps erhält Routenplanung per Fahrrad

  4. Test Call of Juarez Gunslinger

    Hör-Spiel im Wilden Westen

  5. Fonic All-Net Flat

    Telefon-, SMS- und Datenflatrate für 25 Euro

  6. Drosselung

    Die Mär vom teuren Traffic oder wie viel kostet ein GByte?

  7. Telekom

    Bundestagspetition gegen Drosselung erreicht 50.000

  8. E-Ink

    Das E-Paper errötet

  9. Security

    WLAN-Suche als Einfallstor bei Android und iOS

  10. Luxuskamera

    Leica Mini M als Vollformatsystemkamera?



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Blackberry Z10 im Langzeittest: Tausche Android gegen Blackberry
Blackberry Z10 im Langzeittest
Tausche Android gegen Blackberry

Mit dem Z10 versucht Blackberry ein Comeback im Smartphone-Markt. Auch Android-Anwendungen lassen sich auf dem Gerät installieren. Golem.de-Autor Tobias Költzsch hat zwei Wochen lang sein Galaxy S3 gegen das Z10 getauscht und im Langzeittest überprüft, wie schwer ein Umstieg ist.

  1. Smartphones Blackberry Q5 im Juli, Blackberry 10.1 wird verteilt
  2. Mobilfunk Fast drei Viertel der Smartphones laufen mit Android
  3. Blackberry-Chef "In fünf Jahren gibt es keine Tablets mehr"

Need for Speed Rivals: Verfolgungsjagden zwischen Cops und Rasern
Need for Speed Rivals
Verfolgungsjagden zwischen Cops und Rasern

Eine offene Spielumgebung, sehr schnelle Autos und spannende Verfolgungsjagden kündigt EA für Need for Speed Rivals an. Das Rennspiel auf Basis der Frostbite-3-Engine erscheint auch für die Next-Gen-Konsole.


Surface Pro im Test: Microsofts Tablet überzeugt als Notebook
Surface Pro im Test
Microsofts Tablet überzeugt als Notebook

Ein bisschen dicker, ein bisschen schwerer und dafür viel schneller: Das ist Microsofts Surface Pro im Vergleich zum Surface RT. Wir haben das Windows-8-Gerät auf seine Stärken hin untersucht und stellen fest, dass auch Microsoft Probleme mit einem kleinen Full-HD-Display hat.

  1. Microsoft Verkauf des Surface Pro startet am 31. Mai
  2. XPS 10 und Surface Deutliche Preissenkungen bei Windows-RT-Tablets
  3. Neue Firmware Update macht das Surface RT lauter

Zum Artikel