Abo
  • Services:
Anzeige

Razer liefert Soundsystem mit THX und Rundstrahlern aus

Modell "Mako" für 400 Euro im eigenwilligen Design

Das bereits länger angekündigte Soundsystem "Razer Mako" wird laut Angaben des Herstellers ab sofort ausgeliefert. Die 2.1-Lautsprecher arbeiten nach dem Prinzip des Rundstrahlers, sind mit einem sehr sparsamen Digitalverstärker ausgerüstet und dank Preis und Gestaltung eine echte Geschmacksfrage - aber auch ein Hingucker.

Das Razer Mako arbeitet nach dem Prinzip üblicher 2.1-Lautsprecher: Zwei kleine Breitband-Satelliten dienen für den Stereo-Effekt und geben Höhen und Mitten wieder, die schlechter ortbaren Bässe verstärkt ein Subwoofer. Alle diese drei Lautsprecher sind beim Mako aber als Rundstrahler ausgelegt, geben den Direktschall also an die Unterlage wieder, wo er je nach Material mehr oder weniger diffus reflektiert wird.

Anzeige

Razer Mako mit Fernbedienung
Razer Mako mit Fernbedienung
Um die begehrte THX-Zertifizierung zu erhalten, hat Razer bei der Konstruktion erheblichen Aufwand betrieben: In den Satelliten steckt ein 2-Wege-System mit 70 und 19 Millimeter großen Lautsprechern, denen je ein getrennter Verstärker zugeteilt ist. Daher werden die Schreibtisch-Kugeln auch über mitgelieferte Spezialkabel mit RJ45-Steckern angeschlossen. Im Subwoofer steckt ein 20-Zentimeter-Chassis, auch hier sollen zwei Verstärker am Werk sein. Insgesamt verspricht Razer eine effektive Leistung von 300 Watt, gibt aber nicht an, ob damit die Sinus-Leistung gemeint ist.

'Control Pod' im Detail
'Control Pod' im Detail
Die Eingänge für den Analog-Ton befinden sich am Subwoofer und bestehen aus einem Paar Cinch-Buchsen und einer 3,5-Millimeter-Klinke. Die nötigen Kabel liefert Razer mit. Umgeschaltet zwischen den Eingängen wird über eine runde Kabel-Fernbedienung, die auch Lautstärke und Bass-Intensität steuert. Das Gerät arbeitet mit Sensorflächen, so dass man beispielsweise mit einem Fingerstreich die Lautstärke herunterregeln kann, ohne gleich stumm zu schalten, wenn das Telefon klingelt.

Anschlussfeld
Anschlussfeld
In einem kurzen Test konnte das insgesamt 10 Kilo schwere Razer Mako durchaus gefallen - wenn man den charakteristischen Klang von Rundstrahlern mag. Im freien Raum und auf dem Schreibtisch waren die Schallquellen kaum zu orten, zudem ist das Klangbild sehr fein aufgelöst. Positioniert man sich im üblichen Stereo-Dreieck, sind jedoch beispielsweise auf "Mitte" abgemischte Sänger nicht mehr klar zugeordnet, zudem scheint das System eine leichte Mittenbetonung aufzuweisen. Den Frequenzgang gibt Razer mit 25 bis 25.000 Hertz an. Auf dem Schreibtisch als Spiele-Beschallung überzeugt das diffuse Klangbild mehr.

Komplettsystem
Komplettsystem
Dank des Digitalverstärkers nimmt das Soundsystem auch bei voller Lautstärke maximal 35 Watt an der Steckdose auf, entwickelt dabei aber eine beachtliche Lautstärke, die auch bei vollem Pegel frei von Verzerrungen ist. Der Subwoofer fühlt sich durch das Downfire-Prinzip am wohlsten; wenn er in rund 20 Zentimetern Abstand eine Wand hinter sich hat, dann klingt er wesentlich lauter. Razer empfiehlt auch für die Satelliten auf dem Schreibtisch eine freie Fläche von 7,5 Zentimetern um die Lautsprecher - das relativiert den Platzvorteil der knapp 13 Zentimeter durchmessenden Boxen deutlich.

Die Verarbeitung der mattschwarzen Geräte wirkt durchweg hochwertig - und das sollte bei einem empfohlenen Preis von 399,- Euro auch so sein. Bereits für deutlich weniger Geld sind auch schon 7.1-Systeme samt THX-Zertifizierung erhältlich, die dann aber nicht nach dem Rundstrahl-Prinzip arbeiten. Razer bietet das Mako ab sofort über den Fachhandel an, in Preissuchmaschinen wird das System auch bereits als lieferbar geführt.


eye home zur Startseite
Jim 24. Jan 2008

Soeben ist ein brandneues Razer Mako in mein Büro geflattert. Der deutsche Razer-Distri...

Liszca 14. Jan 2008

35 Watt das ist aber doch ne ganze ecke für so ein schwaches soundsystem, zum vergleich...

Boah nee. 08. Jan 2008

Das ist ja ein dolles Gerät:) Mit Digitalverstärker ohne Digitaleingang? Gut, ich wei...

Knut 08. Jan 2008

Dafür geh ich mir dann doch lieber ein PC-Lautsprecher System bei Teufel holen und dann...

SX 08. Jan 2008

Erinnert mich stark an dieses Nintendo King Kong Bongotrommelspiel. *Kaffee schlürf*



Anzeige

Stellenmarkt
  1. MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Sindelfingen, Ulm, Neu-Ulm, Stuttgart, München
  2. über access KellyOCG GmbH, Köln
  3. Fresenius Netcare GmbH, Bad Homburg
  4. GIGATRONIK Ingolstadt GmbH, Ingolstadt


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Gremlins 1+2 8,90€, Ace Ventura 1&2 8,90€, Kill the Boss 1+2 8,90€)
  2. (u. a. Jurassic World, Die Unfassbaren, Creed, Interstellar, Mad Max Fury Road)
  3. 19,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Leistungsschutzrecht

    Oettingers bizarre Nachhilfestunde

  2. Dating-Portal

    Ermittlungen gegen Lovoo werden eingestellt

  3. Huawei

    Mobilfunkbetreiber sollen bei GBit nicht die Preise erhöhen

  4. Fuze

    iPhone-Hülle will den Klinkenanschluss zurückbringen

  5. Raspberry Pi

    Bastelrechner bekommt Pixel-Desktop

  6. Rollenspiel

    Koch Media wird Publisher für Kingdom Come Deliverance

  7. Samsung

    Explodierende Waschmaschinen sind ganz normal

  8. USB Audio Device Class 3.0

    USB Audio over USB Type-C ist fertig

  9. HY4

    Das erste Brennstoffzellen-Passagierflugzeug hebt ab

  10. Docsis 3.1

    Erster Betreiber versorgt alle Haushalte im Netz mit GBit/s



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Soziale Netzwerke: Wie ich einen Betrüger aufspürte und seine Mama kontaktierte
Soziale Netzwerke
Wie ich einen Betrüger aufspürte und seine Mama kontaktierte
  1. iOS 10 und WatchOS 3.0 Apple bringt geschwätzige Tastatur-App zum Schweigen
  2. Rio 2016 Fancybear veröffentlicht medizinische Daten von US-Sportlern
  3. Datenbanksoftware Kritische, ungepatchte Zeroday-Lücke in MySQL-Server

Canon vs. Nikon: Superzoomer für unter 250 Euro
Canon vs. Nikon
Superzoomer für unter 250 Euro
  1. Snap Spectacles Snapchat stellt Sonnenbrille mit Kamera vor
  2. MacOS 10.12 Fujitsu warnt vor der Nutzung von Scansnap unter Sierra
  3. Bildbearbeitungs-App Prisma offiziell für Android erhältlich

Swift Playgrounds im Test: Apple infiziert Kinder mit Programmiertalent
Swift Playgrounds im Test
Apple infiziert Kinder mit Programmiertalent
  1. Asus PG248Q im Test 180 Hertz erkannt, 180 Hertz gebannt

  1. Ja, aber...

    Berner Rösti | 06:50

  2. Re: zweimal Blödsinn vom Huawei Sprecher

    cyzz | 06:42

  3. Re: Öttinger und Trump

    Sharra | 06:38

  4. Neues zum Thema ?

    Melibokus | 06:28

  5. Re: Tja, liebe Leute, alles ...

    mrgenie | 06:28


  1. 18:17

  2. 17:39

  3. 17:27

  4. 17:13

  5. 16:56

  6. 16:41

  7. 15:59

  8. 15:20


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel