SimpleDB - Amazon bietet einfache Datenbank als Webservice

Neuer Webservice soll die eigene Datenbank ersetzen

Amazon erweitert sein Portfolio an Web Services um SimpleDB, einen Dienst, der die Abfrage strukturierter Daten in Echtzeit erlaubt. Wie beim Simple Storage Service (S3) oder der Elastic Compute Cloud (EC2) rechnet Amazon auch bei SimpleDB ausschließlich nach der Nutzung ab.

Anzeige

SimpleDB ergänzt S3 sowie EC2 und soll Nutzern ggf. den Betrieb einer eigenen relationalen Datenbank-Cluster, die damit verbundenen Investition sowie den entsprechenden Datenbank Administrator ersparen. Allerdings ist Simple DB in seiner Funktion auf die Kernfunktionen einer Datenbank beschränkt, kommt dafür aber ohne festes Schema aus.

So können strukturierte Daten in SimpleDB abgelegt und wieder abgefragt werden, ohne dass zuvor eine Struktur festgelegt werden muss. Die Daten liegen in so genannten Domains in Form von Attribut-Wert-Paaren vor, ähnlich wie in einer Tabelle. Allerdings können zu einem Attribut mehrere Werte hinterlegt werden und jedes Objekt kann über andere Attribute verfügen, je Objekt können dies bis zu 256 Attribute sein und die gespeicherten Werte dürfen maximal 1 KByte groß sein.

SimpleDB indexiert die gespeicherten Daten automatisch, um Abfragen zu beschleunigen. Dabei können in der Beta-Phase bis zu 100 Domains mit jeweils maximal 10 GByte Daten angelegt werden, später könnten die Grenzen heraufgesetzt werden, so Amazon. Abfragen soll SimpleDB schnell beantworten, ausgelegt sei das System für "High Performance Web Applications", so Amazon.

Abgerechnet wird nach Nutzung, eine Einrichtungsgebühr oder monatliche Grundgebühren fallen nicht an. Dabei berechnet Amazon verschiedene Faktoren: Je genutzter Maschinen-Stunde werden 14 US-Cent fällig, wobei eine Rechenleistung eines nicht näher spezifizierten Xeon-Prozessors mit 1,7 GHz aus dem Jahr 2007 zu Grunde gelegt wird. Hinzu kommen 10 US-Cent für jedes GByte an Daten, die hochgeladen werden, und je nach Menge zwischen 13 und 18 US-Cent für jedes GByte, das heruntergeladen wird. Der Datentransfer zwischen SimpleDB und anderen Web Services von Amazon ist kostenfrei, für die gespeicherten Daten berechnet Amazon allerdings zusätzlich 1,50 GByte pro Monat, wobei für jedes gespeicherte Objekt ein Zuschlag von 45 Byte berechnet wird.


z3nith 21. Jan 2008

postest den ganzen Tag irgendwelche Komments im INet? ;)

wamo 17. Dez 2007

Bei solchen Leuten argumentiert man besser mit einem Index der Pornosammlung. Oder eine...

Jorke 17. Dez 2007

... ders kapiert hat. Der Rest soll weiter erstmal mosern :D

Laury 16. Dez 2007

Oh, ach so. Was mach ich denn dann blos den ganzen Tag hier?

BluePeer 15. Dez 2007

Japs das is richtig Stell dir vor du hast ein geschäft Und deine Preisliste Hat 1...

Kommentieren


i sog da wos / 14. Dez 2007

Todays ... Amazon "Simple"DB



Anzeige
  1. Oracle Datenbankentwickler (m/w)
    ckc ag, Region Braunschweig
  2. Senior Software-Entwickler .NET (m/w)
    IDpendant GmbH, Unterschleißheim bei München (Reisebereitschaft)
  3. Teamleiter (m/w) für die Entwicklung der Programmer Verifikation
    BIOTRONIK SE & Co. KG, Berlin
  4. Senior Web Developer (m/w)
    Zieltraffic AG, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Tablet-Nachfolger

    iPad-3-Teile aufgetaucht

  2. Tim Schafer

    40.000 US-Dollar für einen Konsolenpatch

  3. Gema-Vermerk

    Youtube sperrt irrtümlich Acta-Video von Bruno Kramm

  4. ProLiant Gen8

    HP macht Server unabhängig

  5. Linux-Handbuch

    Umfassendes Nachschlagewerk als Openbook erhältlich


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 270 | letzter Beitrag 13.02. 23:28

  2. Kommentare: 194 | letzter Beitrag 13:50 Uhr

  3. Kommentare: 187 | letzter Beitrag 17:46 Uhr

  4. Kommentare: 121 | letzter Beitrag 17:55 Uhr

  5. Kommentare: 99 | letzter Beitrag 17:35 Uhr

Mehr


  1. Youporn-Betreiber

    Hacker will 350.000 Datensätze bei Pornoseite erbeutet haben

  2. TZ77XE4

    Biostar zeigt Mainboard für Ivy Bridge und Sandy Bridge

  3. Unity Technologies

    Bessere Grafik und KI mit Unity 3.5 verfügbar

  4. Fifa Street

    Last Man Standing auf dem Bolzplatz

  5. Isis Web Browser

    Neuer Browser für HPs WebOS

  6. Nortel Networks

    Nortel war fast zehn Jahre lang gehackt

  7. Thermosensor

    Schmetterlingsflügel macht Wärme sichtbar

  8. Deutsche Gamestage

    Call for Papers der Quo Vadis verlängert

  9. Vodafone

    LTE auf dem Smartphone kostet monatlich 10 Euro mehr

  10. Abmahnabzocke

    Maximal 100 Euro Abmahngebühr für Urheberrechtsverstöße



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Spielebranche: Diskussion über "stinkende Gamer"
Spielebranche
Diskussion über "stinkende Gamer"

Nach der Gamescom 2011 löste ein TV-Bericht von RTL über angeblich schlecht riechende Gamer Empörung aus. Jetzt folgt die Aufarbeitung der Szene beim Games Culture Circle in Berlin.

  1. Umfrage Zuschauer wollen mehr HD-Programme
  2. Golem.de guckt Wärmegedämmte Verschwörungstheorien
  3. Golem.de guckt George Orwell und der nigerianische Wahlkampf

IBM-Mainframe: Nasa schaltet letzten Großrechner ab
IBM-Mainframe
Nasa schaltet letzten Großrechner ab

Die Nasa hat den letzten IBM-Mainframe abgeschaltet. Damit gehe eine Rechnerära bei der Nasa zu Ende, schreibt deren IT-Chefin.

  1. Grail Nasa veröffentlicht Video von der Rückseite des Mondes

Blackhole Toolkit: Cryptome gehackt und mit Malware infiziert
Blackhole Toolkit
Cryptome gehackt und mit Malware infiziert

Cryptome ist gehackt und mit einer Schadsoftware infiziert worden. Der Schadcode hatte alle Seite das Angebotes befallen, das deshalb komplett wiederhergestellt werden musste.

  1. Evilshadow Microsoft Store in Indien gehackt
  2. Nach Hackerangriff Polizei-Webserver in Nordrhein-Westfalen seit 12 Tagen down
  3. Windows und Office 21 Sicherheitslücken in Microsofts Software

Zum Artikel