OLPC-Laptop für Schüler in den USA

Digitale Kluft auch im reichsten Land der Welt

Eigentlich war das Gerät als Bildungscomputer für Kinder in der Dritten Welt geplant. Doch die digitale Kluft verläuft auch durch die USA. Um sie zu schließen, bekommen nun Schüler im eher armen Alabama den bunten Laptop mit dem Namen XO.

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Schüler in Birmingham im Bundesstaat Alabama im Süden der USA werden als erste amerikanische Schüler in den Genuss der "XO"-Laptops des Projektes "One Laptop Per Child" (OLPC) kommen. Ein entsprechendes Abkommen hat Birminghams Bürgermeister Larry Langford dieser Tage mit der Organisation abgeschlossen. Insgesamt hat Langford 15.000 der bunten Computer zum Preis von je 200,- US-Dollar bestellt.

Bereits im November hatte der frisch ins Amt eingeführte Langford angekündigt, die Laptops bestellen zu wollen. Die Kosten in Höhe von drei Millionen US-Dollar sowie vier Millionen US-Dollar für ein weiteres Bildungsprogramm soll nach Willen des Bürgermeister die Stadt aufbringen.

Die Rechner bekommen Schüler ab der achten Klasse. Allerdings können auch Jüngere mit den besonders kindgerecht gestalteten Rechnern etwas anfangen. Das erlebte Langford auf dem Rückweg von Boston, von wo er zwei Laptops mitgebracht hatte. In einer Raststätte habe ihm ein dreijähriges Kind erklärt, wie man mit dem Computer umgehe, erzählte er der lokalen Tageszeitung "The Birmingham News". Kurz darauf sei er von Kindern umringt gewesen, die mit dem Computern im Internet gesurft seien. Bis die Schüler in seiner Stadt mit dem Rechner arbeiten können, müssen sie sich jedoch noch gedulden: Die Auslieferung ist für April 2008 geplant.

"Wir leben im digitalen Zeitalter und da ist es wichtig, dass alle unsere Kinder den gleichen Zugang zu der Technik haben und dass sie imstande sind, sie in allen Bereiche ihres Lebens zu integrieren", sagte Langford. Die Stadt sei damit auf dem Weg, die digitale Kluft zu schließen.

Birmingham liegt in einem der ärmsten Bundesstaaten der USA. Der Median für das jährliche Bruttoeinkommen eines Haushaltes in Alabama liegt bei rund 38.000 US-Dollar, etwa 10.000 US-Dollar unter dem Median der USA. Rund eine Viertel der knapp 243.000 Einwohner Birminghams lebt unter der Armutsgrenze.

Unterdessen hat der Software-Gigant Microsoft angekündigt, Windows XP so modifizieren , dass das Betriebssystem auf dem Rechner ohne Festplatte läuft. Aus Gründen der Robustheit hat der XO keine beweglichen Teile wie Lüfter oder Festplatten. Als Speichermedium dient ein Flashspeicher.


Robert Weissmantel 10. Jan 2008

Die Bundesländer und Schuträger und Schulvereine sollten schnellstens aufd diesen Zug...

gaul1 11. Dez 2007

Ich finde es schade wenn Kids keine Schreibschrift mehr können. Comic Sans oder Arial zu...

nf1n1ty 09. Dez 2007

Hmm...vielleicht auch, weil Kinder gerne spielen. Als ich klein war, waren Spiele (nach...

1a2b3c 09. Dez 2007

schade aber wahr..

Vistoli 08. Dez 2007

Warum eigentlich nicht Vista ?? Pah! Warum den XP?

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