Transmissions: MySpace-Variante von "MTV Unplugged"

James Blunt macht den Anfang

Musiker nutzen MySpace schon länger, beispielsweise um Fans Songs vorzustellen. MySpace bietet ihnen nun die Möglichkeit, exklusive Live-Darbietungen einzuspielen und diese über das Internet zu verkaufen. Vorteil für die Künstler: Sie bestimmen, was und wo sie spielen und wie viel Geld die Nutzer für das Konzert bezahlen sollen.

Anzeige

MySpace Transmissions
MySpace Transmissions
James Blunt? Oder lieber ... - nein, mehr gibt es noch nicht zu sehen auf "Transmissions", dem neuen Musikangebot der Social-Networking-Plattform, das heute gestartet ist. Transmission heißt auf Deutsch soviel wie Ausstrahlung, und genau darum geht es: um die Ausstrahlung eines exklusiven Live-Auftritts. Dazu lädt MySpace Musiker in ein Studio ein, wo sie live mehrere Stücke spielen und interviewt werden. Dabei werden sie gefilmt und die Videos können anschließend über die MySpace-Seite abgerufen oder heruntergeladen werden. Gegen Bezahlung, versteht sich: 13,99 US-Dollar kosten die fünf Songs, die James Blunt für MySpace eingespielt hat, darunter auch seine aktuelle Single "Same Mistake". Vorerst gilt das Angebot jedoch nur für Nutzer in den USA.

MySpace Transmissions
MySpace Transmissions
Wie beim Vorbild "MTV Unplugged" stehen auch bei Transmissions die Wünsche der Künstler im Vordergrund: Sie wählen das Studio, die Songs, deren Anzahl und Länge - und schließlich den Preis, zu dem die Darbietung heruntergeladen werden kann. "Wir ermöglichen es den Künstlern, auszuwählen, wie sie ihre Musik vertreiben", zitiert die "New York Times" Josh Brooks, der bei MySpace für die Inhalte verantwortlich ist. MySpace verhandelt dabei mit jedem Künstler einzeln, wie viel von den Einnahmen für die Downloads bei dem Anbieter bleibt. Bei der Premiere geht MySpace leer aus: Blunt streicht das Geld komplett selbst ein.

MySpace Transmissions
MySpace Transmissions
Den ersten Künstler zumindest scheint das Konzept zu überzeugen: Als Künstler sei man vom Radio abhängig, wo aber nur laute 3:30-Minuten-Songs mit starken Beats gespielt würden, sagte Blunt. "Musik ist aber viel mehr als das. Auf MySpace kann ich Songs in der Länge und Klangfarbe meiner Wahl zu Gehör zu bringen."

Schon seit längerem nutzen Musiker MySpace als Plattform, um sich und ihre Musik bekannt zu machen. Anfangs konnten sie nur ihr Profil hinterlegen. Inzwischen gibt es die Möglichkeit, über einen integrierten Player den Nutzern Songs vorzustellen, ihnen Videos zur Verfügung zu stellen oder aktuelle Tourdaten zu veröffentlichen, womit sich MySpace längst einen festen Platz in der Musiklandschaft erobert hat.


Worscht 05. Dez 2007

Wow, konstruktiver Beitrag. Den Gefallen tue ich dir trotzdem nicht. Das Angebot von...

Kenntnis 05. Dez 2007

Geh Sterben! Bitte!

Worscht 05. Dez 2007

Weil AOL den Mist werbefinanziert, also praktisch verschenkt. Wenn ich 14 Dollar...

James... 04. Dez 2007

Wenn jemand den Server unplugged kann ich die Msuik nicht mehr erreichen. :)

Ekelpack 04. Dez 2007

...auch wenn AOL das schon seit Jahren macht. Es ist aber immer gut Konkurrenz auf dem...

Kommentieren




Anzeige
  1. Consultant / Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w) im Bereich IT Privacy
    VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Berlin
  2. IT Spezialist/IT Spezialistin Bereich Datenbanken
    OYAK ANKER Bank GmbH, Frankfurt-Niederrad
  3. Software-Entwickler Industrial Ethernet (m/w)
    Trebing & Himstedt Prozeßautomation GmbH & Co. KG, Schwerin
  4. IT-Specialist Buying Processes (Internationale IT) (m/w)
    ALDI SÜD, Mülheim an der Ruhr

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. 40 gefährliche Sicherheitslücken

    Aktueller Patch von Oracle nur für Java 7

  2. Hands On

    Huawei Ascend P6 ist schick und schlank

  3. Letzte Meile

    Bundesnetzagentur senkt Preise für TAL am Schaltverteiler

  4. Prism

    Wie der BND das Netz überwacht

  5. Socl

    Microsofts soziales Netzwerk wird zum Meme-Generator

  6. XMP-Profile

    Kompatibilitätslisten zu DDR3-Modulen für Haswell

  7. Datenbrille

    Datenschützer halten Google Glass für nicht EU-tauglich

  8. We are Watching You

    Widerstand gegen Kinect-Überwachung in den USA

  9. Netflix und Dreamworks

    Shrek & Co. bald in neuen Streaming-Serien

  10. LC-90LE757

    Sharp bringt 90-Zoll-TV für 13.000 Euro



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Xbox One: 340.000 Asteroiden aus der Cloud
Xbox One
340.000 Asteroiden aus der Cloud

E3 2013 Wie leistungsstark Xbox One und Playstation 4 im Vergleich sind, lässt sich noch nicht endgültig sagen. Mit einer Demonstration hat Microsoft versucht, die Bedeutung der zusätzlich möglichen Cloud-Berechnungen zu belegen. Außerdem konnte Golem.de die beiden neuen Konsolencontroller ausprobieren.

  1. Xbox One Anonymer Microsoft-Entwickler verteidigt DRM
  2. Video-Interview Cevat Yerli über Römer, Ryse und Xbox-One-Technik
  3. Xbox One Ein Halo, ein Erscheinungstermin und ein Preis

Photofast: MicroSD-Laufwerke für Macbooks
Photofast
MicroSD-Laufwerke für Macbooks

Photofast hat eine Speichererweiterung für Macbooks vorgestellt, die mit MicroSD-Karten bestückt wird. Die Konstruktion wird dann in den SD-Kartenschacht der Geräte gesteckt, wo sie fast vollständig verschwindet. Wer will, kann auch den beigelegten, winzigen MicroSD-Adapter für den USB-Port nutzen.

  1. Geplante Obsoleszenz Regierung lehnt Mindestnutzungsdauer von Technikprodukten ab
  2. Geplante Obsoleszenz Gesetz soll Mindestnutzungsdauer für Elektronik erzwingen
  3. Zendock Dockingstation für Macbook Pro und Retina-Modelle

Opt-out-Zwang: Großbritannien führt ab 2014 Pornofilter für alle ein
Opt-out-Zwang
Großbritannien führt ab 2014 Pornofilter für alle ein

Was erst nur für Neukunden galt, bekommen jetzt alle Kunden von Internet Service Providern und Nutzer öffentlicher WLANs: Pornofilter. Doch sie lassen sich (noch) ausschalten.

  1. Eco EU streicht Mittel für Bekämpfung von Kinderpornografie
  2. Urheberrecht Schweizer Rechteinhaber wollen Websites sperren
  3. Filesharing Schweiz will Internetsperren auf das Urheberrecht ausweiten

Zum Artikel