Gericht: Das iPhone bleibt exklusiv bei T-Mobile (Update)

Apple-Handy ab sofort wieder nur mit Vertrag und SIM-Lock verfügbar

Die durch Vodafone erwirkte einstweilige Verfügung gegen T-Mobile vom 12. November 2007 wurde vom Hamburger Landgericht aufgehoben. Damit darf T-Mobile das Apple-Handy wieder wie bisher vermarkten - also mit Vertragsbindung und mit SIM-Lock, so dass es nur im T-Mobile-Netz verwendet werden kann.

Anzeige

Die Richter am Hamburger Landgericht hatten nach der mündlichen Verhandlung vom 29. November 2007 nicht erkennen können, inwiefern das Vermarktungsmodell des iPhones gegen Kartellrecht verstoße, berichtet die Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires. Auch sei nicht ersichtlich, inwiefern T-Mobile gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb verstoßen habe.

Somit darf T-Mobile das iPhone ab sofort wieder ausschließlich zum Preis von 399,- Euro anbieten und das Apple-Handy mit einem von drei T-Mobile-Tarifen mit einer Laufzeit von jeweils 24 Monaten koppeln. Ferner darf das iPhone einen SIM-Lock aufweisen, so dass SIM-Karten anderer Netzbetreiber in dem Mobiltelefon nicht funktionieren und die Käufer dazu gezwungen werden, in Deutschland über das Netz von T-Mobile zu telefonieren. Allerdings will T-Mobile den iPhone-Käufern nach Ablauf des 2-Jahres-Vertrages die Option anbieten, den SIM-Lock kostenlos zu entfernen.

Aufgrund der einstweiligen Verfügung musste T-Mobile das iPhone auch ohne Vertrag verkaufen und verlangte dann 999,- Euro dafür. Zudem ließ sich der SIM-Lock in dem Mobiltelefon entfernen. Dieses Angebot wird T-Mobile nun - wie angekündigt - nicht weiter anbieten.

Vodafone hatte bereits erklärt, dass der Netzbetreiber keine weiteren juristischen Schritte gegen T-Mobile plant, falls die einstweilige Verfügung aufgehoben wird und Vodafone das Verfahren verliert. Debitel hatte bei der Bundesnetzagentur Beschwerde gegen die iPhone-Vermarktung durch T-Mobile eingereicht. Diese prüft nun, ob T-Mobile gegen die erteilte Mobilfunklizenz verstößt. Nach Debitel-Ansicht sehen die Lizenzbestimmungen vor, dass T-Mobile seine Kunden beim Wechsel zu anderen Netzbetreibern oder Dienstleistern nicht behindern dürfe. Dies geschehe aber durch den SIM-Lock im iPhone.

Nachtrag vom 4. Dezember 2007 um 15:45 Uhr:
Entgegen der bisherigen Position von Vodafone will der Netzbetreiber prüfen, ob weiter juristisch gegen T-Mobile vorgegangen wird. Vodafone hält es weiterhin für verbraucherfeindlich, wenn es zukünftig rechtlich möglich ist, Handys in Deutschland mit derart restriktiven Netzsperren und Tarifbindungen zu verkaufen.


Leichse 20. Jan 2014

Wovon träumst du nachts? *gg*

netneo 05. Dez 2007

Jetzt geht es Schlag auf Schlag: Nachdem in den USA das iPhone schon wieder günstiger...

lulu23 05. Dez 2007

RaiseLee 05. Dez 2007

Microsoft darf ihren eigenen "Mediaplayer" nicht mit ihrem eigenen Betriebsystem bundeln...

netneo 05. Dez 2007

Das aktuelle iPhone hat DEFINITIV kein UMTS sondern geht über Edge online, was...

Kommentieren


document.write("Markus Tressl"); / 04. Dez 2007

iPhone bleibt exklusiv in Deutschland, krallt sich Marktanteile

provider-stoerung.de / 04. Dez 2007

Say goodbye to Free iPhone

Gilly's playground / 04. Dez 2007

Medienecho 04.12.2007

alles was bewegt / 04. Dez 2007

iPhone: Vodaphone das war wohl nix

Blogjoy.de / 04. Dez 2007

Apple iPhone weiterhin nur bei T-Mobile



Anzeige

  1. Product Owner (m/w)
    TeamViewer GmbH, Göppingen
  2. Projektverantwortlicher (m/w) Diagnose / Service-Funktionen von Lokomotiven
    Siemens AG, Erlangen
  3. Mitarbeiter (m/w) IT Service Desk First / Second Level
    Heide-Park Soltau GmbH, Soltau
  4. Big Data Engineer (m/w)
    TeamViewer GmbH, Göppingen oder Stuttgart

 

Detailsuche


Spiele-Angebote
  1. GOG jetzt auch in Deutsch + Schnäppchen
    (u. a. Deponia 0,49€, Tropico 3 Gold 5,39€)
  2. Tom Clancy's Splinter Cell: Chaos Theory Download
    4,95€
  3. GTA V [PC Download]
    53,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie) USK 18 - Release 14.04.

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. Freie Bürosoftware

    Libreoffice liegt im Rennen gegen Openoffice weit vorne

  2. Smartwatch

    Pebble sammelt über 20 Millionen US-Dollar ein

  3. Manfrotto

    Winziges LED-Dauerlicht für Filmer und Fotografen

  4. Test Woolfe

    Rotkäppchen schwingt die Axt

  5. Palinopsia Bug

    Das Gedächtnis der Grafikkarte auslesen

  6. Die Woche im Video

    Galaxy S6 gegen One (M9), selbstbremsende Autos und Bastelei

  7. Xbox One

    Firmware-Update bringt Sprachnachrichten auf die Konsole

  8. Elektromobilitätsgesetz

    Bundesrat gibt Elektroautos mehr Freiheiten

  9. 2160p60

    Youtube startet fordernde 60-fps-Videos in scharfem 4K

  10. Nuclide

    Facebook stellt quelloffene IDE vor



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Raspberry Pi 2: Die Feierabend-Maschine
Raspberry Pi 2
Die Feierabend-Maschine
  1. GCHQ Bastelnde Spione bauen Raspberry-Pi-Cluster
  2. Raspberry Pi 2 Fotografieren nur ohne Blitz
  3. Internet der Dinge Windows 10 läuft kostenlos auf dem Raspberry Pi 2

Gnome 3.16 angesehen: "Tod der Nachrichtenleiste"
Gnome 3.16 angesehen
"Tod der Nachrichtenleiste"
  1. Server-Technik Gnome erstellt App-Sandboxes
  2. Display-Server Volle Wayland-Unterstützung für Gnome noch dieses Jahr
  3. Linux Gnome-Werkzeug soll für bessere Akkulaufzeiten sorgen

Openstack: Viele brauchen es, keiner versteht es - wir erklären es
Openstack
Viele brauchen es, keiner versteht es - wir erklären es
  1. Cebit 2015 Das Open Source Forum debattiert über Limux

  1. Re: Also wenn LibreOffice besser sein soll...

    nw42 | 19:47

  2. Re: Das ist nur eine Meinung

    Moe479 | 19:43

  3. Re: Erste April

    HansHorstensen | 19:40

  4. Re: Richtig so!

    Replay | 19:35

  5. Re: Die BRD möchte, dass ich ein E-Auto kaufe?

    Tobias Claren | 19:28


  1. 17:19

  2. 15:57

  3. 15:45

  4. 15:03

  5. 10:55

  6. 09:02

  7. 17:09

  8. 15:52


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel