Hongkonger Tycoon kauft Anteil an Facebook

Analysten halten Partnerschaft mit chinesischem Internet-Portal für möglich

Nach Microsoft hat jetzt auch der Hongkonger Großunternehmer Li Ka-shing Anteile an Facebook erworben. Li gehören eine Reihe von Hongkonger Unternehmen, darunter auch das Medienunternehmen Tom Group. Der Kauf beflügelte die Fantasie der Investoren und führte zu einem Kurssprung der Tom-Aktie.

Anzeige

Der Hongkonger Großunternehmer Li Ka-shing hat eine Beteiligung an der Social-Networking-Plattform "Facebook" erworben. Das berichtet das "Dow Jones"-Blog "All Things Digital". Für den Aktienanteil von 0,4 Prozent hat Li 60 Millionen US-Dollar bezahlt. Außerdem hielt Li sich die Option offen, noch einmal 60 Millionen US-Dollar zu investieren. Die Investition tätigte Li allerdings nicht über eines seiner Unternehmen, sondern über die "Li-Ka-shing-Stiftung", die sich unter anderem für Gesundheit, Bildung und Umwelt engagiert. Bislang wollten weder Facebook noch Lis Stiftung den Kauf kommentieren.

Im November hatte Microsoft bereits eine Beteiligung in Höhe von 240 Millionen US-Dollar erworben. Wie bei dem Microsoft-Geschäft ist auch bei dieser Investition Facebook mit 15 Milliarden US-Dollar bewertet worden.

Li Ka-shing gilt als reichster Mann Asiens und ist die Nummer 9 auf der Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt. Er ist an einer Reihe von Unternehmen beteiligt, die in den verschiedensten Bereichen tätig sind, darunter Telekommunikation, Immobilien, Energie und Transport. In Deutschland ist Li an der Betreibergesellschaft der Drogeriekette Rossmann beteiligt. Sein Sohn Richard Li ist der Leiter von Pacific Century Cyber Works, dem größten Telekommunikationsunternehmen in Hongkong.

Zu Lis Imperium gehört auch das Medienunternehmen Tom Group, das mit Tom.com unter anderem eines der größten chinesischen Internetportale betreibt. Analysten vermuten, dass die Beteiligung zu einer engeren Verbindung zwischen Facebook und der Tom Group führen wird. Die Aktie der Tom Group stieg nach Bekanntwerden des Geschäftes am Montag an der Hongkonger Börse um 23 Prozent.


Wissender 05. Dez 2007

Dem Kerl gehört doch das One Click Hosting MegaUpload.com und Youtoube Klon megavideo...

dabbes 04. Dez 2007

Nö, aber sobald der Name Kimble mit einer Internetnews in Verbindung gebracht wird, dann...

hmpfhh 04. Dez 2007

labet die Fet** sau noch? :D

aenogym 04. Dez 2007

Der Mann hat Geld, das erkennt man schon an seinem Namen: Li Ka-shing :D aeno http://blog...

dabbes 04. Dez 2007

Zum Glück verpulvern im Moment nur Firmen und Unternehmer ihre Knete. Kann aber nicht...

Kommentieren




Anzeige
  1. Softwareentwickler/in Java / JEE
    BBF GmbH, München
  2. ERP-Systembetreuer (m/w)
    LMC Caravan GmbH & Co. KG, Sassenberg
  3. Head Technical Customer Implementation (m/w)
    Wirecard Technologies GmbH, Aschheim bei München
  4. Solution Architect (m/w)
    Loyalty Partner Solutions GmbH, Frankfurt

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Electronic Arts

    Leitender EA-Entwickler bezeichnet Wii U als "Mist"

  2. Apple-Zulieferer

    Wieder drei Suizide bei Foxconn

  3. Cast AR

    Gefeuerte Valve-Entwickler zeigen Räumliche-Objekte-Brille

  4. Ventus

    Mit der Netzgemeinde gegen den Klimawandel

  5. Offline-Karten-App für Android

    Maps With Me Pro gratis in Amazons App-Shop

  6. Linux-Kernel

    P-States verringern Leistungsaufnahme auf Intel-CPUs

  7. Adobe

    Photoshop Express jetzt auch für Windows 8

  8. Browser

    Firefox blinkt nicht mehr

  9. Tallinn-Manual

    Regierung äußert sich zu Nato-Regeln zum Töten von Hackern

  10. Clark Asay

    Defensive Patente mit freier Software nicht vereinbar?



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Quantum Artificial Intelligence Lab: Google quantencomputert mit der Nasa
Quantum Artificial Intelligence Lab
Google quantencomputert mit der Nasa

Google und die Nasa haben gemeinsam eine Forschungseinrichtung für künstliche Intelligenz gegründet. Mit Hilfe eines Quantencomputers wollen sie unter anderem bessere Vorhersagemodelle entwickeln.

  1. DNNresearch Google-Suche engagiert Wissenschaftler für neuronale Netze

Smartphones: Windows Phone erstmals vor Blackberry auf Platz drei
Smartphones
Windows Phone erstmals vor Blackberry auf Platz drei

Im ersten Quartal 2013 wurden erstmals mehr Smartphones mit Windows Phone als mit der Blackberry-Plattform verkauft, berichten die Marktforscher von IDC. Damit widersprechen sie den Analysen von Gartner, die Blackberry weiter auf dem dritten Platz sehen.

  1. Snapzoom Mit dem Smartphone durchs Fernglas gucken
  2. Handymarkt Über ein Viertel aller verkauften Handys sind von Samsung
  3. Smartphones Apple büßt Marktanteile ein

Mikroblogging: Yahoo will Tumblr für 1 Milliarde US-Dollar kaufen
Mikroblogging
Yahoo will Tumblr für 1 Milliarde US-Dollar kaufen

Yahoo möchte wieder cool sein und will junge Nutzer gewinnen. Das Internetunternehmen verhandelt offenbar über den Kauf der Mikroblogging-Plattform Tumblr.

  1. Gimmick Neue Forbes-Printausgabe kommt mit WLAN-Router
  2. Microsoft Deutschland "Neue Mitarbeiter fragen nach Homeoffice-Möglichkeiten"
  3. Marissa Mayer Yahoo verbietet Homeoffice wegen sinkender Arbeitsmoral

Zum Artikel