Spieletest: Assassin's Creed - Die erwartete Offenbarung?

Schleich-Action protzt mit Optik und Story auf PS3 und Xbox 360

Wenn ein Spiel schon Monate vor seiner Veröffentlichung in zahlreichen Magazinen immer wieder als potenzielle Offenbarung und wahrscheinlicher Blockbuster gehandelt wird, sind die Erwartungen natürlich hoch - so hoch, dass eine Enttäuschung alles andere als unwahrscheinlich ist. Bestes Beispiel dafür ist jetzt das endlich fertig gestellte Schleich-Action-Spiel Assassin's Creed: Das Spiel ist gut; sehr gut sogar. Und enttäuscht trotzdem.

Anzeige

Assassin's Creed (PS3, Xbox360)
Assassin's Creed (PS3, Xbox360)
Ubisoft hatte im Vorfeld unter anderem angekündigt, vor allem durch die ausgefeilte Story punkten zu wollen; und das gelingt dem Titel über weite Strecken auch. Als Spieler wird man - abgesehen von einigen an dieser Stelle auf Grund der Spannung nicht näher beschriebenen Momenten in naher Zukunft - ins Jahr 1191 zurückversetzt; der Dritte Kreuzzug findet gerade statt, und als im Verborgen agierender Assassin mit Namen Altair obliegt es dem Spieler, neun gezielte Mordanschläge zu verüben. Schauplatz der Morde sind die drei Städte Jerusalem, Akkon und Damaskus; und den Entwicklern aus Montreal ist es gelungen, eben diese mittelalterlichen Metropolen nicht nur wunderhübsch, sondern auch erstaunlich lebendig zu gestalten.

Assassin's Creed
Assassin's Creed
Immer wieder wird man von Dieben bedrängt, von Händlern angesprochen oder von Bewohnern umringt. Auch für den Spielablauf selbst ist diese Lebendigkeit der Umgebung relevant: Bevor zur eigentlichen Tat geschritten wird, gilt es zunächst, das potenzielle Opfer auszukundschaften. Und dazu müssen unauffällig eine vorgegebene Anzahl von Gesprächen belauscht, kleinere Diebstähle begangen oder Informanten ausgequetscht werden - Letzteres natürlich auch mit Hilfe von massivem Gewalteinsatz. Wie der eigentliche Anschlag verübt wird, obliegt übrigens zu weiten Teilen dem Spieler - pure Gewalt ist oft ebenso möglich wie ein sehr zurückhaltendes Vorgehen. Unauffälliges Verhalten ist dabei aber natürlich immer äußerst ratsam; spätestens, sobald man auf der Fahndungsliste der Wachen steht, hilft nämlich nur noch ein Untertauchen in der Menge oder auch ein Verstecken im Heuhaufen, um den eigenen Häschern zu entgehen.

Ubisoft setzt auf eine sehr simple Steuerung, was vor allem Einsteigern zugute kommt; unabhängig davon, ob man hohe Türme erklimmt, über Dächer springt, sich anschleicht oder mit den Schwert um sich schlägt, alles funktioniert recht problemlos. Gerade im Kampf würde man sich allerdings auch etwas mehr Tiefgang wünschen; oft verkommt das Ganze dann doch eher zum Knöpfchen-Gedrücke.

Spieletest: Assassin's Creed - Die erwartete Offenbarung? 

kurti 09. Mai 2008

war das deine Doktorarbeit^^

Moo-Crumpus 27. Dez 2007

Das Ende ist indes ein schlechter Witz. Da kommt wohl zu Ostern noch eine Fortsetzung ... ?

Scytale 13. Dez 2007

Schön war doch damals die Zeit wo man noch cowboy und indianer spielen durfte...

eRAZOR 09. Dez 2007

Eigentor?

DexterF 08. Dez 2007

<°)XXX><

Kommentieren


PS3 in Basel / 03. Dez 2007

Assassin’s Creed: Top oder Flop?



Anzeige

  1. Referent (m/w) Lernmanagementsysteme mit Schwerpunkt IT-Fachkonzeption
    Gothaer Finanzholding AG, Köln
  2. Systemtechniker/-in im Network Management Center
    M-net Telekommunikations GmbH, München
  3. Informatiker/in
    Lechwerke AG, Augsburg
  4. Business Analyst / Projekt Manager (m/w)
    Parts Europe GmbH, Wasserliesch bei Trier

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Quartalsbericht

    Microsofts Gewinn und Umsatz fallen

  2. Element

    Schenkers Windows-Tablet ab 350 Euro - aber ohne Tastatur

  3. Epic Games

    Unreal Engine 4.1 mit Zugriff auf Konsolen-Quellcode

  4. Heartbleed-Bug

    Techfirmen zahlen Millionen für Open-Source-Sicherheit

  5. Sofortlieferung

    Base liefert Smartphone noch am gleichen Tag

  6. Leica T

    Teure Systemkamera mit Touchscreen

  7. The Elder Scrolls Online

    Inhaltserweiterung und Goldfarmer

  8. Sensabubble

    Display aus duftenden Seifenblasen

  9. Lulzsec

    FBI soll von Anonymous-Hacks profitiert haben

  10. Opera Coast 3.0

    Der Gesten-Browser fürs iPhone ist da



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Test Hitman Go: Auftragskiller to go
Test Hitman Go
Auftragskiller to go

Knobeln statt knebeln: In Hitman Go verrichtet Agent 47 sein ebenso lautloses wie blutiges Handwerk auf ungewohnte Art und Weise: Statt Schleich-Action ist Denksport angesagt. Der Titel bleibt dem Kern der Hitman-Reihe trotzdem treu - und macht schnell süchtig.

  1. Square Enix Kernzielgruppe statt globales Massenpublikum

Owncloud: Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk
Owncloud
Dropbox-Alternative fürs Heimnetzwerk

Kaputte Zertifikate durch Heartbleed und der NSA-Skandal: Es gibt genügend Gründe, seinen eigenen Cloud-Speicher einzurichten. Wir erklären mit Owncloud auf einem Raspberry Pi, wie das funktioniert.


Windows 8.1 Update 1 im Test: Ein lohnenswertes Miniupdate
Windows 8.1 Update 1 im Test
Ein lohnenswertes Miniupdate

Microsoft geht wieder einen Schritt zurück in die Zukunft. Mit dem Update 1 baut der Konzern erneut Funktionen ein, die vor allem für Mausschubser gedacht sind. Wir haben uns das Miniupdate für Windows 8.1 pünktlich zur Veröffentlichung angesehen.

  1. Microsoft Installationsprobleme beim Windows 8.1 Update 1
  2. Windows 8.1 Update 1 Wieder mehr minimieren und schließen
  3. Microsoft Windows 8.1 Update 1 vorab verfügbar

    •  / 
    Zum Artikel