Wenn der Computer zur Sucht wird (Update)

Experten kämpfen um Anerkennung

"Was ist zu tun, wenn der Computer zur Sucht wird?" Um diese Frage ging es im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung anlässlich des diesjährigen Fachkongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN). Doch obwohl den Fachleuten zufolge die Nachfrage nach Hilfsangeboten groß sei, gebe es derzeit nur wenige Anlaufstellen. Zudem müsse die Computer- oder auch Onlinesucht erst anerkannt werden, damit eine Kostenübernahme möglich sei.

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Am Abend des 22. Novembers 2007 luden die Experten Interessierte in das Haus des Berliner Verlages ein, um sich den Fragen der zahlreich versammelten Interessierten zu stellen - darunter auch einige direkt oder indirekt Betroffene sowie Ärzte und Psychologen. Moderiert wurde die Veranstaltung vom DGPPN-Vorstand Prof. Dr. Peter Falkai, der auch Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik Göttingen ist.

Die Psychologin Prof. Dr. Sabine Miriam Grüsser-Sinopoli vom Lehrstuhl für Medizinpsychologie der Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz, widmete sich zunächst mit einem Vortrag und dann mit Antworten dem Thema "Computer- und Onlinesucht". Unterstützt wurde sie dabei von Prof. Dr. med. Andreas Heinz, dem Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Charité-Universitätsmedizin Berlin Campus Mitte.

Eigentlich sollte auch der Psychiater Manfred Spitzer zugegen sein, der Leiter des Uniklinikums Ulm. Er schaffte es jedoch an dem Abend nicht mehr nach Berlin. Allerdings war er auf dem am nächsten Vormittag gehaltenen DGPPN-Panel zum gleichen Thema zugegen, setzte lieber auf einen Overhead-Projektor statt auf einen Computer und wartete mit seinen üblichen provozierenden und nicht immer mit Belegen untermalten Äußerungen auf. Spitzer zufolge macht der Konsum aller Medien dumm, dick und gewalttätig. Zum Thema Computersucht äußerte er sich nicht direkt.

Prof. Falkai zufolge hat sich die Fachwelt den so genannten stoffungebundenen Süchten bisher nicht ausreichend gewidmet, die Computer- und Onlinesucht würde aber nun als Problem erkannt. Noch ist allerdings wenig darüber bekannt - was laut Grüsser-Sinopoli auch für andere so genannte "Verhaltenssüchte" gelte. Darunter fallen Störungsbilder mit exzessiven belohnenden Verhaltensweisen, die die Kriterien einer Abhängigkeit erfüllen - beispielsweise auch die Arbeits-, Kauf- oder Spielsucht.

Nur die Spielsucht bzw. genauer gesagt das "Pathologische (Glücks-)Spielen" wurde bisher in die Klassifikationssysteme psychischer Störungen (DSM-IV und ICD-10) aufgenommen. Andere Verhaltenssüchte können hingegen nur in Anlehnung daran als "Störung der Impulskontrolle, nicht andernorts klassifiziert" diagnostiziert werden. Ein eigenständiges Störungsbild gibt es also noch nicht - im aktuellen Gesundheitssystem sorgt das für Probleme, da bei Therapien die Kostenübernahme nicht gesichert ist.

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dsdsa 04. Dez 2007

Schau mal was von dem was du öhmm..... vieles!

Dolchi 04. Dez 2007

mugen 04. Dez 2007

Upps. Streiche "banal", setze "flach" ein.

Sir Jective 04. Dez 2007

ich bin NICHT süchtig. ich schleppe nur überall mein notebook mit mir rum und wenn ich...

mugen 04. Dez 2007

Wie banal. Hier: <)))-<

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