Neue Sicherheitslücken in Xpdf aufgetaucht
Probleme können auch andere PDF-Betrachter betreffen
In dem freien PDF-Betrachter Xpdf wurden abermals Sicherheitslücken entdeckt, die Angreifer ausnutzen können, um Programmcode auszuführen. Betroffen sind unter Umständen auch andere Programme, ein Patch für Xpdf ist allerdings schon verfügbar.
Die von Secunia gemeldeten Fehler stecken gleich in drei Funktionen des Unix-Programms. Durch manipulierte PDF-Dateien kann so auf dem Zielsystem ein Pufferüberlauf erzeugt werden, in dessen Folge sich beliebiger Programmcode ausführen lässt. Secunia stuft die Probleme als sehr kritisch ein.
Betroffen ist zumindest Xpdf 3.02pl1. Allerdings kommt Quelltext von Xpdf auch in zahlreichen anderen Programmen zum Einsatz, unter anderem in Kpdf und KOffice, aber auch bei CUPS und Poppler. Diese sind unter Umständen auch von den Sicherheitslücken betroffen.
Die Xpdf-Entwickler haben einen Quellcode-Patch auf die Version 3.02pl2 zum Download bereitgestellt. Wie üblich sollten die aktualisierten Pakete der Linux-Distributoren bald folgen - bis dahin sollten Nutzer Vorsicht beim Umgang mit PDF-Dateien aus nicht vertrauenswürdigen Quellen walten lassen.






Hi, gibt es eine Möglichkeit Xpdf (nicht nur die PDF-tools) unter windows zu nutzen? Habe...
Überspitzt formuliert: Wenn ein Hacker mit bösen Absichten einen Quellcode nach einem...
Es ging aber nicht um einen "offiziell" gefundenen Fehler sondern um einen, der durch...
Komisch, anscheinend hat Secunia aber gerade genau das getan. So kam es zu diesem...
Och, ich erinnere mich da doch an den ein oder anderen missglückten Patch.
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