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Red Hat aktualisiert sein Enterprise LinuxVerbesserte Virtualisierung für Windows-Gäste
Mit der Version 5.1 liegt nun das erste Update für die Anfang 2007 veröffentlichte RHEL-Version 5 vor. Zusätzlich zu den bereits erschienenen Sicherheitsaktualisierungen enthält das Update auch neue Funktionen.
Der von Red Hat verwendete Hypervisor Xen wurde auf die Version 3.1 aktualisiert, woraus sich verschiedene Verbesserungen ergeben. Insbesondere bei voller Virtualisierung mittels eines Prozessors mit Virtualisierungstechnik - was meist für Windows als Gast verwendet wird - soll so eine höhere Leistung erreicht werden. Red Hat unterstützt nun auch paravirtualisierte Treiber, die ebenfalls für diese Leistungssteigerung verantwortlich, aber noch nicht in dem Update enthalten sind. Zudem wird Xen mit dem Update auf Intanium-2-Plattformen komplett unterstützt. Ein Kernel-Update soll zudem die Energieverwaltung über ACPI verbessern und aktualisiert das SATA-Subsystem. Das Ext3-Dateisystem wurde um Unterstützung für Dateisysteme mit bis zu 16 TByte ergänzt und RHEL 5.1 liefert eine neue Version des SMB-Nachfolgers CIFS mit. Verbesserungen für IPv6 gibt es laut Red Hat ebenfalls. Darüber hinaus enthält RHEL 5.1 aktualisierte Treiber, unter anderem für RAID-Controller von 3ware und ein aktualisiertes ALSA-System für Sound-Hardware. Neu ist der e1000e-Treiber für On-Board-Netzwerke von Intel. PAM/Kerberos und NSS-LDAP wurden aktualisiert, was zu einer besseren Integration in Active-Directory-Umgebungen führen soll, und Smartcards werden nun auch für SSH unterstützt. Zusätzlich gibt es auch Änderungen bei den enthaltenen Technology Previews, für die es von Red Hat keinen Support gibt. So wurde unter anderem das GFS2-Dateisystem überarbeitet und soll stabiler laufen, paravirtualisierte 32-Bit-Gäste laufen auf 64-Bit-Hosts. Red Hat vertreibt sein Enterprise-Linux auf Abonnementbasis. Wer einen aktuellen Support-Vertrag besitzt, kann das Update kostenlos über das Red Hat Network herunterladen. (js)
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