'iEve': Eve Online ab 6. November für MacOS X (Update)

Mac-Client nutzt Transgamings Cider-Technologie

Auf dem letzten Eve Online Fanfest kündigte CCP Games zum ersten Mal offiziell eine Umsetzung für MacOS X an. Nun ist es so weit, der Client des Science-Fiction-Online-Rollenspiels soll noch Anfang November 2007 erscheinen. Auf dem Fanfest in Reykjavik, Island, war eine Vorversion bereits spielbar.

Anzeige

Eve Online Fanfest 2007
Eve Online Fanfest 2007
Linux-Nutzer können schon länger Eve Online spielen, wenn auch nicht ganz unterbrechungsfrei und häufig mit Problemen. Nun zieht die Mac-Plattform nach und auch ein offizieller Linux-Client kommt. Statt via Boot Camp oder mit Hilfe von Virtualisierung zu spielen, lässt sich der Client nun direkt unter MacOS X und Linux spielen. Transgamings Cider und Cedega machen dies für MacOS X bzw. Linux möglich.

Die auf dem Fanfest gezeigte Version für MacOS X zog einige interessierte Spieler an, die den Client bereits erwarten. Wer einen PowerPC G5 oder einen G4 besitzt, wird Eve Online jedoch nicht spielen können. Die Cider-Technik von Transgaming verlangt zwingend einen Intel-Unterbau, den nur neuere Macintosh-Rechner besitzen. Auf dem Fanfest wurde Eve Online entsprechend auf einem Mac Pro und einem Alu-iMac gezeigt. Um die Geschwindigkeit muss man sich wohl keine Sorgen machen: Bildwiederholungsraten zwischen 80 und 105 Prozent soll Eve Online für den Mac erreichen, wenn man den Client mit einer entsprechenden Windows-Spielemaschine vergleicht.

Eve Online unter MacOS X
Eve Online unter MacOS X
Im Laufe der Zeit will Transgaming noch weitere Mac-typische Funktionen hinzufügen. So soll der Client bereits jetzt mit Leopards Spaces arbeiten sowie das Beenden des Programms mit Apfel-Q und etwa das Scrollen mit zwei Fingern auf Notebooks unterstützen.

Die neue Grafik-Engine Trinity II, die in der nächsten Erweiterung zu finden sein wird, kann derzeit noch nicht mit Cider umgesetzt werden. Transgaming arbeitet an der dafür notwendigen Unterstützung des Shader Models 3.0, die Trinity II zwingend voraussetzt. Cider soll nach Transgamings Aussage rechtzeitig für Trinity II auch das Shader Model 3.0 unterstützen. Auf dem Fanfest waren jedoch unterschiedliche Aussagen dazu zu hören, so dass Trinity II möglicherweise erst etwas später auf Nicht-Windows-Plattformen kommt. Trinity II poliert die Grafik von Eve Online deutlich auf und lagert einige Aufgaben von der CPU auf die, verglichen mit der Anfangszeit von Eve Online, leistungsfähigeren GPU um.

Eve Online für den MacOS X erscheint am 6. November 2007 und soll auch bereits mit MacOS X 10.5 alias "Leopard" zusammenarbeiten. Dank einiger Optimierungen in Leopard soll das Spiel verglichen mit "Tiger" etwas schneller laufen.

CCP Games bietet ein 14-tägiges Probespiel an. Danach kostet das Spiel etwa 20,- Euro für den ersten Monat, die monatlichen Abo-Gebühren bewegen sich anschließend zwischen 11,- und 15,- Euro. Erweiterungen müssen bei Eve Online nicht einzeln bezahlt werden und gehören zum Abonnement.

Ein ausführlicher Bericht zum Eve Online Fanfest 2007 in Reykjavik folgt in der kommenden Woche.

Nachtrag vom 4. November 2007, 15:10 Uhr:
Wer schon länger unter Windows Eve Online spielt, kann sich bereits die Eve-Clients für Macs und Linux herunterladen - aber sie bisher nur auf einem Test-Server nutzen. Nähere Informationen in Englisch sowie die herunterladbaren Eve-Online-Clients für MacOS X (ab Version 10.4.9) sowie Linux (Ubuntu 7+, Suse 10+, Linspire 6) finden sich in einem Forumsthread im offiziellen Eve-Online-Forum.


ghost sypher 09. Dez 2007

mopopl schrieb: [...] Danke "mopopl", das erspart mir eine Reaktion auf dieses Windows...

nettrafficer 06. Nov 2007

http://www.eve-online.com/download/

nettrafficer 06. Nov 2007

http://www.eve-online.com/download/

schwar2ss 06. Nov 2007

mach dir mal keine sorgen. (as) ist schon ein wenig länger dabei ;)

Kommentieren



Anzeige

  1. Softwareentwickler GUI, HMI (m/w)
    GS Elektromedizinische Geräte G. Stemple GmbH, Kaufering (Raum München)
  2. Project Engineer / Projekt Ingenieur (m/w) Broadcast / Sportanalyse
    ST SPORTSERVICE GmbH, Ismaning bei München
  3. Systemanalytikerin / Systemanalytiker
    Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., München
  4. Softwarearchitekt (m/w) - Portale und Internetanwendungen
    Deutscher Genossenschafts-Verlag eG, Wiesbaden

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Ridesharing

    Taxidienst Uber in 200 Städten verfügbar

  2. Telefónica und E-Plus

    "Haben endgültige Freigabe von EU-Kommission bekommen"

  3. Intel Core i7-5960X im Test

    Die PC-Revolution beginnt mit Octacore und DDR4

  4. Nintendo

    Neuer 3DS mit NFC und zweitem Analogstick

  5. Onlinereiseplattform

    Opodo darf Nutzern keine Versicherungen unterschieben

  6. Galileo-Debakel

    Russischer Software-Fehler soll schuld sein

  7. Programmiersprache

    PHP 5.6 bringt interaktiven Debugger

  8. GTA 5

    Spekulationen über eingestellte PC-Version

  9. Test Assassin's Creed Memories

    Kartenspiel für Meuchelmörder

  10. Mozilla

    Werbe-Tiles in Firefox-Nightly verfügbar



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



IPv6: Der holprige Weg zu neuen IP-Adressen
IPv6
Der holprige Weg zu neuen IP-Adressen
  1. Containerverwaltung Docker 1.2 erlaubt Regelung von Containerneustarts
  2. Stellenanzeige Facebook will Linux-Netzwerkstack wie in FreeBSD
  3. Für Azure Microsoft gehen US-IPv4-Adressen aus

Formel E: Motorsport zum Zuhören
Formel E
Motorsport zum Zuhören

Raspberry B+ im Test: Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
Raspberry B+ im Test
Sparsamer Nachfolger für mehr Bastelspaß
  1. Erweiterungsplatinen Der Raspberry Pi bekommt Hüte
  2. Odroid W Raspberry Pi-Klon für Fortgeschrittene
  3. Eric Anholt Langsamer Fortschritt bei Raspberry-Pi-Grafiktreiber

    •  / 
    Zum Artikel