Projekt Indiana: Suns Linux-Alternative im Kurztest

Erster Blick auf die neue OpenSolaris-Distribution

OpenSolaris soll nicht mehr nur länger ein Projekt zur Verbesserung des Unix-Systems Solaris sein, sondern sich selbst als freies Betriebssystem etablieren. Projekt Indiana soll dafür sorgen, dass aus der bisherigen Quellcode-Ansammlung OpenSolaris auch eine Binärdistribution wird, die sich einfach installieren und verwenden lässt - wie man es von Linux-Distributionen kennt.

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Live-CD-Modus
Live-CD-Modus
Dass es Sun ernst ist, zeigt nicht zuletzt, dass mit Ian Murdock der Gründer der Linux-Distribution Debian ins Boot geholt wurde. Er hat langjährige Erfahrung mit Linux-Distributionen und vor allem mit der Open-Source-Community.

Die Anfänge von OpenSolaris liegen im Jahr 2005. Seitdem ist OpenSolaris eher ein Projekt, in dem neue Techniken für den großen Bruder Solaris erprobt werden. Doch wer OpenSolaris verwenden wollte, wurde bisher vor Probleme gestellt: Zum Download gab es zwar die Codebasis "Nevada", doch installieren ließ sich diese nicht. Vielmehr musste man Nevada selbst kompilieren - und brauchte hierfür eine Solaris-Maschine. Oder eben man griff auf die fertigen Bündel wie die Solaris-Express-Edition zurück.

Dies möchte Sun ändern: Solaris soll gegenüber Linux aufschließen und OpenSolaris soll sich einfacher einsetzen lassen. Das heißt vor allem, dass eine Binärdistribution geschaffen wird, die Anwender herunterladen, auf eine CD brennen und installieren können - genauso, wie man es von Linux-Distributionen kennt.

Die Installation
Die Installation
Nun hat Sun eine erste Vorabversion des Systems freigegeben. Dabei handelt es sich um ein knapp 630 MByte großes ISO-Image, das Live- und Installation-CD für x86-Systeme in einem ist. Beim Start der Live-CD muss der Anwender nur die gewünschte Tastaturbelegung wählen und findet sich dann in einer Standard-Gnome-Umgebung wieder, von der aus das neue Installationssystem "Caiman" aufgerufen werden kann. Sowohl diese Vorgehensweise als auch Caiman selbst erinnern stark an Ubuntu-Linux, das seit der Version 6.06 eine solche Live-CD mit Installationsmöglichkeit bietet. Sun und Canonical, das Unternehmen hinter Ubuntu, verbindet eine Partnerschaft.

Der OpenSolaris-Installer ist allerdings noch keinesfalls komplett. Momentan unterstützt er noch kein Update einer bestehenden Installation und, was mehr ins Gewicht fällt, keine benutzerdefinierte Partitionierung der Festplatte. Die wird von OpenSolaris derzeit komplett in Beschlag genommen und mit dem Dateisystem ZFS formatiert.

Projekt Indiana: Suns Linux-Alternative im Kurztest 

blue-7 03. Mär 2008

MATRIX SUX

jtsn 05. Nov 2007

Was hast Du an »Nur der Installer enthält tatsächlich was OpenSolaris-spezifisches...

HP::InVent 05. Nov 2007

@ac Ich gebe dir schwar recht, der "Indianer" hatte mal wieder zi viel Grass in der...

ac 05. Nov 2007

wenn man mal keine ahnung hat einfach mal fresse halten.

Indiana Jones 05. Nov 2007

mehr fällt mir dazu nicht ein. Aber das OS kannst du wirklich in der Pfeife rauchen...

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blogdoch.net – jetzt wird zurückgeblogt / 02. Nov 2007

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