Ein OLPC-Notebook für jedes Kind in Uruguay

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Im November 2007 soll das Marketing-Programm "Give 1 Get 1" starten. Dann können Käufer die eigentlich nur für Regierungen vorgesehenen Geräte erstehen. Für 399,- US-Dollar werden zwei Notebooks verkauft, von denen aber nur eines der Käufer erhält, das andere geht an ein Kind in einem Entwicklungs- oder Schwellenland.

Neben diesem Sponsoring durch Einzelpersonen hat die OLPC nun auch weitere Finanzierungsmodelle für ihr Ziel vorgestellt, jedem Kind der Welt ein Notebook zugänglich zu machen. Für Regierungen und Hilfsorganisationen dürfte "Give 10.000+" am interessantesten sein. Dabei kostet jedes Gerät 200,- US-Dollar, der Käufer bestimmt, wohin die Geräte geliefert werden. Wenn man mit "Give 1000+" 1.000 oder mehr XO-Notebooks finanziert, kostet jedes 249,- US-Dollar, deren Bestimmungsort kann man sich ebenfalls aussuchen. Mit den restlichen rund 50,- US-Dollar pro gekauftes Gerät schafft die OLPC dann 250 weitere Geräte für ein Projekt ihrer Wahl an. Das gilt auch beim Programm "Give 100+", das offenbar spendenwillige Firmen in der Vorweihnachtszeit ansprechen soll: 100 Notebooks kann man für je 299,- US-Dollar bestellen und das Zielprojekt dafür wählen. Die OLPC finanziert von den knapp 100,- US-Dollar pro Gerät dann 50 weitere Rechner und sucht sich selbst aus, wen sie damit unterstützen will.

XO Laptop
XO Laptop
Basis für alle diese OLPC-Initiativen ist das Modell XO, für das derzeit der taiwanische Notebook-Hersteller Quanta die Serienfertigung vorbereitet. Die Hardware-Entwicklung ist damit abgeschlossen, die OLPC hat erste Daten zu Belastungstests vorgelegt. Demnach funktioniert das Gerät bei 0 bis 45 Grad Celsius, lässt sich aber auch bei -25 bis 60 Grad lagern. In Höhen von bis zu 5.000 Metern arbeitet der XO problemlos, und Stürze auf einen teppichbezogenen Metallboden übersteht er aus 150 Zentimetern Höhe. Mit diesen Daten schlägt das Gerät viele als "semi ruggedized" bezeichnete Business-Notebooks, die meist nur für Stürze von einem 70 Zentimeter hohen Schreibtisch ausgelegt sind. Die Tasten des XO sollen eine halbe Million Betätigungen überleben, das Netzteil arbeitet von 90 bis 240 Volt und bei Frequenzen von 35 bis 70 Hertz. Es ist damit auch auf sehr schwankende Wechselstrom-Versorgungen vorbereitet, wie sie in der Dritten Welt vorkommen können.

An der Software wird derzeit aber noch immer gefeilt. Auf einer neuen Demo-Webseite zeigt die OLPC jedoch schon einige kindgerecht gestaltete Anwendungen, die zum größten Teil mit Symbolen, und nicht mit Text auskommen. Das passt zu den Plänen Uruguays, wo die Geräte vom 6. bis zum 12. Lebensjahr eingesetzt werden sollen, also auch beim Erlernen von Lesen und Schreiben helfen sollen. [von Julius Stiebert und Nico Ernst]

 Ein OLPC-Notebook für jedes Kind in Uruguay

DiscoVolante 31. Okt 2007

Ok, aber warum dann die aussergewöhnliche Verwandschaft zur Playstation Tastenanordnung...

res 31. Okt 2007

Das ist ein Argument^^ Maßnahme ist gebilligt!

Jay Äm 31. Okt 2007

Die Tasten sind zum zocken gedacht - man kann mit dem OLPC selbstredend auch spielen :-)

Jay Äm 31. Okt 2007

Der EEE ist schlechter. Fangen wir beim Display an: Ist ein Dual-Mode-Display. Heisst...

Jay Äm 31. Okt 2007

Das ist es wieder, eines dieser unqualifizierten Kommentare von Leuten, die keine Ahnung...

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the blog of guruz / 30. Okt 2007

OLPC nach Uruguay



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