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Leopard mit eigenem Blue Screen - Apple findet erste LösungInkompatible Anwendungen von Drittherstellern können Probleme machen
Apple bietet deshalb zwei verschiedene Lösungen an - empfohlen wird eine komplette Neuinstallation, allerdings eine, bei der die vorherige MacOS-X-Version nicht überschrieben, sondern in ein anderes Verzeichnis verschoben und nicht mehr verwendet wird ("Archive and Install"). Benutzer- und Netzwerkeinstellungen können übernommen werden, sofern die entsprechende Option gewählt wurde. Alle Anwendungen, Plug-Ins und andere Software sind aber wieder neu zu
installieren - zuvor sollte laut Apple herausgefunden werden, ob bestimmte Software Probleme mit Leopard machen kann. Das gelte vor allem für Tools, die bestehende Anwendungen erweitern ("application enhancement software").
Die zweite Lösung bietet sich für erfahrene Nutzer an, die nicht alles noch einmal neu installieren und mittels Kommandozeile von Apple als Störenfriede ausgemachte Tools von Drittherstellern löschen wollen. Dazu muss der Rechner neu gestartet und über die Tastenkombination Command-S der Einzelnutzer-Modus aktiviert werden. Die Anleitung nebst Liste der zu löschenden Dateien findet sich im Support-Bereich auf der Apple-Website. Nach dem Löschen gilt es die mutmaßlichen Störenfriede neu zu installieren, vorzugsweise in einer Leopard-kompatiblen Version. Wenn diese Methode dann doch nicht geholfen hat, muss Apple zufolge doch MacOS X neu installiert werden. Den blauen Bildschirm bekam auch Golem.de bei der Installation von MacOS X 10.5 Leopard auf einem MacBook Pro zu sehen - allerdings nicht nach der Installation oder dem Neustart, sondern nachdem über die Update-Funktion von MacOS X eine Aktualisierung erfolgte. In dem Fall half dann allerdings ein einfacher Neustart. Die von Apple genannten Application-Enhancer-Dateien waren hingegen nicht auszumachen. (ck)
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