Seit Apple auf Intel-Prozessoren umgeschwenkt ist und MacOS X entsprechend anpasste, versuchen Tüftler das Betriebssystem auch auf handelsüblicher PC-Hardware zum Laufen zu bringen. Beim gerade erst erschienenen MacOS X 10.5 Leopard ist das nun ebenso gelungen wie auch beim Vorgänger Tiger zuvor.
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Osx86scene.com findet sich eine Anleitung, wie sich ein gehacktes Leopard-Image auf dem PC installieren lässt - sofern es sich um einen mit Intel-CPU mit SSE3-Befehlssatz handelt. Nach dem Download und der Installation einer unerlaubt über das Netz verbreiteten modifizierten Leopard-DVD gilt es laut Anleitung noch einen zusätzlichen Patch einzuspielen, etwa von einem USB-Stick.
Der Installationsvorgang ist noch recht komplex, fehleranfällig, braucht seine Zeit und auch von MacOS X mit passenden Treibern unterstützte Grafikchips. Allerdings arbeiten die findigen Hacker bereits daran, MacOS X leichter auf den PC zu bringen. Für den heutigen 29. Oktober 2007 ist schon wieder eine neue Patch-DVD angekündigt. Die Diskussion auf Osx86scene.com zeigt, wie stark das Interesse ist - und dass nicht jeder Erfolg bei der Installation hat.
MacOS X Leopard erschien am 26. Oktober 2007 für Power- und Intel-Macs und bringt nicht nur eine überarbeitete Bedienoberfläche und eine hilfreiche Backup-Software ("Time Machine") mit sich, einige
der wichtigsten Neuerungen verstecken sich unter der Haube.
(ck)
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