Apple MacOS X Server Leopard mit Kalender- und Wiki-Server

Rund 250 neue Funktionen

Apple will die Server-Version von MacOS X Leopard wie auch die Desktop-Version am Freitag, den 26. Oktober 2007, ausliefern. Die Server-Version enthält unter anderem den "Podcast Producer", der die Podcast-Veröffentlichung auf iTunes oder im Internet automatisiert. Leopard Server enthält darüber hinaus rund 250 neue Funktionen, darunter einen "Wiki Server", mit dem Arbeitsgruppen gemeinsame Webseiten erstellen und verändern können.

Anzeige

Außerdem neu ist der "iCal Server", ein Kalender-Server, der auf dem offenen CalDAV-Standard basiert. Bei iCal gibt es keine Lizenzgebühr pro Benutzer, so dass Unternehmen keine zusätzlichen Kosten für neu hinzugefügte Benutzer ins Haus stehen.

"Mit den neuen Setup-Features kann man einen Server innerhalb weniger Minuten aufsetzen und man benötigt auch keine eigenen Client-Zugangslizenzen. Deshalb ist Leopard Server die ideale Alternative zu komplizierten und teuren Serverangeboten für kleine und große Unternehmen", so Philip Schiller, Senior Vice President Worldwide Product Marketing von Apple.

Der Server-Assistent konfiguriert Anwendungen, Netzwerkeinstellungen wie IP- Adressen und DNS-Konfigurationen, während das Programm "Server-Einstellungen" die Verwaltung von Nutzern, Gruppen und Schlüsselanwendungen des Servers erlaubt. Das neue Dashboard Widget "Server Status" überwacht die Aktivität und Benutzung aus der Ferne. Leopard-Clients können, basierend auf den Nutzerinformationen, die auf dem Server gespeichert sind, automatisch für die Verwendung aller wesentlichen Server-Dienste konfiguriert werden, darunter Mail, iChat, iCal, Adressbuch und das VPN.

Der oben angesprochene Wiki Server beinhaltet 20 mitgelieferte Themenvorlagen für Webseiten und bietet eine komplette Revisionshistorie, um die Wiederherstellung vorangegangener Einträge sowie das Zusammenführen oder Vergleichen verschiedener Versionen wie auch bei anderen Wiki-Softwareversionen zu erlauben. Apples Variante kann die Nutzer automatisch benachrichtigen, wenn Veränderungen gemacht wurden.

Leopard Server beinhaltet Apache 2, MySQL 5, Postfix, den Podcast Producer sowie den QuickTime Streaming Server. Alle Versionen sind auf 64-Bit-Hardware ausgelegt, teilte Apple mit. Der Leopard Server ist aber auch 32-Bit-kompatibel.

Leopard Server läuft auf Mac mit Intel-Prozessoren, G5- oder G4-Prozessoren(867 MHz oder schneller) und erfordert ein Minimum von einem GByte RAM und wenigstens 20 GByte Festplatten-Speicherplatz.

Der MacOS X Server 10.5 Leopard soll rund 460,- Euro kosten (10-Client Edition) bzw. rund 930,- Euro für eine unbeschränkte Anzahl von Clients. Wer Apples Xserve Rackmount Server kauft, erhält eine unbeschränkte Lizenz. Beim Kauf eines Server-Systems ab dem 1. Oktober 2007 kann Leopard Server gegen Portokosten-Erstattung von 8,95 Euro bestellt werden.


spike1911 17. Okt 2007

Kann es sein, daß die Kommentarfunktionen hier nur noch von...

windoofs 17. Okt 2007

Bei deiner Intelligenz bleib lieber bei Windows!

Golubrum 17. Okt 2007

Ich denke eher, dass Apple eine eigene Wikisoftware entwickelt hat. Besonders wird es...

Cold-1 17. Okt 2007

Verwenden sie nun endlich die Standard-Schemas für InetPersons oder haben sie die...

grmblbrnft 17. Okt 2007

Was daran besonders is? Es kommt von Apple.

Kommentieren


WinLux Blog / 19. Okt 2007

Mac OS X Leopard: Es wird konkreter

Free Mac Software / 16. Okt 2007

Mac OS X Leopard am 26.10.07



Anzeige

  1. Web-Entwickler (m/w)
    PROJECT PI Immobilien AG, Nürnberg
  2. (Senior-)Business Partner IS (m/w)
    AstraZeneca GmbH, Wedel bei Hamburg
  3. IT-Teamleitungen (m/w) für Betreute Lokale Netze an beruflichen Schulen
    Landeshauptstadt München, München
  4. Software Developer / Architect SAP (m/w)
    evosoft GmbH, Nürnberg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Wegen Computerabstürzen

    Nasa will Speicher eines Marsroboters neu formatieren

  2. Highway Signs

    Wiko zeigt neues Smartphone, legt beim Marktanteil zu

  3. Für Core i7-5960X

    X99-Mainboards ab 200 Euro oder mit Streaming-CPU

  4. Deutschland

    Mehrheit der Milliarden Pakete sind Onlinebestellungen

  5. Capcom

    Gameplay aus Resident Evil

  6. Broadcom Wiced Sense

    Externes Sensorpaket für Bluetooth-LE-Geräte

  7. Security

    Promi-Bilder angeblich aus der iCloud gestohlen

  8. Wegen Landmangels

    Schwimmende Solarkraftwerke in Japan geplant

  9. Studie

    Markt für Spiele-Apps wächst um 133 Prozent

  10. Rollenspiel

    Icewind Dale mit neuen alten Quests



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Windows on Devices: Großes Betriebssystem auf kleinem Rechner
Windows on Devices
Großes Betriebssystem auf kleinem Rechner
  1. Entwicklerboard Microsoft verteilt kostenloses Windows für Intels Galileo
  2. Intel Galileo Generation 2 im August
  3. Intel Galileo Gen 2 Verbesserte Version für die Maker-Szene

Test Bioshock für iOS: Unterwasserstadt für die Hosentasche
Test Bioshock für iOS
Unterwasserstadt für die Hosentasche
  1. Unter Wasser Bioshock auf iOS-Geräten

Überschall-U-Boot: Von Schanghai nach San Francisco in 100 Minuten
Überschall-U-Boot
Von Schanghai nach San Francisco in 100 Minuten

    •  / 
    Zum Artikel