Abo
  • Services:
Anzeige

Googles AGB von Text & Tabellen weiterhin unverändert

Unklar, wann Google die fragwürdigen Textstellen in den AGB aktualisiert

Mitte vergangener Woche wurde bekannt, dass die AGB von Googles Online-Office-Software Text & Tabellen äußerst ungewöhnliche Formulierungen enthält. Danach darf Google alle Inhalte der Nutzer nach Belieben weiter verwenden und auch veröffentlichen. Davon distanzierte sich der Suchmaschinenbetreiber. Die fraglichen AGB wurden aber seitdem nicht korrigiert.

Unter Punkt 11 der deutschen AGB zu Googles Text & Tabellen heißt es weiterhin: "Durch Übermittlung, Einstellung oder Darstellung der Inhalte gewähren Sie Google eine dauerhafte, unwiderrufliche, weltweite, kostenlose und nicht exklusive Lizenz zur Reproduktion, Anpassung, Modifikation, Übersetzung, Veröffentlichung, öffentlichen Wiedergabe oder öffentlichen Zugänglichmachung und Verbreitung der von Ihnen in oder durch die Services übermittelten, eingestellten oder dargestellten Inhalte."

Anzeige

Vor genau einer Woche kommentierte Google die AGB folgendermaßen: "Google wird kein Dokument in Google Text & Tabellen anders verwenden als es der Anwender freigegeben hat." Zudem beanspruche Google keinerlei Eigentumsrechte oder Kontrolle an den mit Google Text & Tabellen erstellten Inhalten, versicherte der Konzern weiter. Diese Stellungnahme ist nun eine Woche alt, aber die fraglichen AGB hat Google seitdem nicht korrigiert. Allerdings stehen die Beteuerungen von Google weiterhin in starkem Widerspruch zu dem, womit sich der Nutzer einverstanden erklärt hat.

Denn deutsche Nutzer mussten diesen AGB zustimmen, als sie sich bei Text & Tabellen angemeldet haben. Und dies bedeutet, dass sich Google hat genehmigen lassen, alle über die Online-Textverarbeitung und -Tabellenkalkulation eingegebenen Daten nach Belieben für eigene Zwecke zu verwenden. Das schließt auch die Veröffentlichung privater Daten ein.

Der Kommentar von Google lässt vermuten, dass es sich bei den deutschen AGB um einen gravierenden Übersetzungsfehler handelt. Denn die "Terms of Services" von Text & Tabellen in den USA weist explizit darauf hin, dass Google nur dann die eingestellten Daten nach Belieben verwendet, wenn diese zuvor vom Nutzer für die Allgemeinheit freigegeben wurden. Über das Online-Office lassen sich Dokumente für andere einsehen, wenn dies vom Urheber aktiviert wurde.


eye home zur Startseite
andreas........... 16. Sep 2007

Der war nicht schlecht :-)

# 15. Sep 2007

Also 4 Wochen sollte man schon warten können, für Eilige könnte man auch eine Frist von...

newsflash 15. Sep 2007

Auch wenn man der Meinung ist, dass Google zu lange braucht. Warum fragt man dann nicht...

stefan heuchler 14. Sep 2007

nach wieviel zeit erwartest du denn von einem konzern wie google, dass er einen extrem...

Outsourcera 14. Sep 2007

Dann sollte wohl jemand mittels Google Texte & Tabellen eine geänderte AGB erstellen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Diehl Aircabin GmbH, Laupheim (bei Ulm)
  2. Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), Berlin, Köln
  3. Dussmann Service Deutschland GmbH, Berlin
  4. AVL List GmbH, Graz (Österreich)


Anzeige
Top-Angebote
  1. 94,90€ statt 109,90€
  2. 74,90€
  3. (u. a. The Expendables 3 Extended 7,29€, Fight Club 6,56€, Predator 1-3 Collection 24,99€)

Folgen Sie uns
       


  1. Preisverfall

    Umsätze mit Smartphones in Deutschland sinken erstmals

  2. Autonomes Fahren

    Tesla fuhr bei tödlichem Unfall zu schnell

  3. DTEK50

    Blackberrys neues Android-Smartphone kostet 340 Euro

  4. Oculus Rift

    VR-Konkurrenz im Hobbykeller

  5. Motorola

    Moto Z bekommt keine monatlichen Security-Updates

  6. BiCS3

    Flash Forward fertigt 3D-NAND-Speicher mit 64 Zellschichten

  7. Radeon RX 480

    Dank DX12 und Vulkan reicht auch eine Mittelklasse-CPU

  8. Pangu

    Jailbreak für iOS 9.3.3 ist da

  9. Amazon Prime Air

    Lieferdrohnen könnten in Großbritannien bald starten

  10. Bildbearbeitung unmöglich

    Lightroom-App für Apple TV erschienen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Wolkenkratzer: Wer will schon 2.900 Stufen steigen?
Wolkenkratzer
Wer will schon 2.900 Stufen steigen?
  1. Hafen Die Schauerleute von heute sind riesig und automatisch
  2. Bahn Siemens verbessert Internet im Zug mit Funklochfenstern
  3. Fraunhofer-Institut Rekord mit Multi-Gigabit-Funk über 37 Kilometer

Festplatten mit Flash-Cache: Das Konzept der SSHD ist gescheitert
Festplatten mit Flash-Cache
Das Konzept der SSHD ist gescheitert
  1. Ironwolf, Skyhawk und Barracuda Drei neue 10-TByte-Modelle von Seagate
  2. 3PAR-Systeme HPE kündigt 7,68- und 15,36-TByte-SSDs an
  3. Dells XPS 13 mit Ubuntu im Test Endlich ein Top-Notebook mit Linux!

Nuki Smart Lock im Test: Ausgesperrt statt aufgesperrt
Nuki Smart Lock im Test
Ausgesperrt statt aufgesperrt

  1. Re: Lieber Religion verbieten

    Meldryt | 11:45

  2. Re: Jetzt sollte endlich mal die Zeit reif sein.

    unbuntu | 11:44

  3. Re: Sicher?

    Netzweltler | 11:43

  4. Microsoft will W32 Programme in Windows Store bringen

    Frankenwein | 11:42

  5. man sieht rel. wenig Nexi in der freien Wildbahn

    pk_erchner | 11:41


  1. 11:41

  2. 11:41

  3. 11:07

  4. 10:32

  5. 09:59

  6. 09:30

  7. 09:00

  8. 07:28


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel