Microsoft Research: Deathmatch mit tausend Spielern

Anzeige

Eine interessante Optimierung stellt die "Guidable AI" dar: Hierbei ersetzt der Client mit einer künstlichen Intelligenz die Gegner, die wenig priorisiert werden oder bei denen zu wenige Datenpakete vorliegen. In bisherigen Spielen sieht man dies etwa durch teleportierende Charaktere, hier fehlen die Datenpakete zwischen den Positionen. Die Guidable AI soll zum einen sicherstellen, dass die Bewegungen flüssig bleiben und zum anderen einen realistischen Weg gehen, da die Guidable AI den nächsten Schritt versucht vorherzusagen und umzusetzen.

Zwei wichtige Daten werden dazu ausgewertet: Position und Ausrichtung des Objekts. Während der Experimente haben die Forscher herausgefunden, dass eine Zeit von weniger als einer Sekunde ausreichend genug vorhergesagt werden kann. Das lokale Replikat eines menschlichen Spielers soll dabei alles können, was auch der menschliche Spieler tätigt bzw. tätigen kann. Dazu soll sich die bereits vorhandene Bot-AI nutzen lassen. Die Guidable AI soll natürlich nicht bei Gegnern angewendet werden, die durch die beiden genannten Mechanismen bereits im Fokusfeld des Spielers stehen.

'Donnybrook' im Vergleich zu herkömmlichen Technologien
'Donnybrook' im Vergleich zu herkömmlichen Technologien

Microsoft hofft, dass sich die ersten Ergebnisse auf größere Spieleransammlungen übertragen lassen. Ein 3D-Shooter mit fast 1.000 Spielern wäre so - laut Schätzungen der Forscher - möglich. Dabei genügt 1 MBit/s als Upload-Rate. Die Abhängigkeit zwischen Steigerung der Spieleranzahl und der Bandbreite könne dabei fast 1:1 umgesetzt werden.

Für die Zukunft wollen die Forscher noch daran arbeiten, dass das Spiel auch mit "Donnybrook" fair bleibt, die ersten Ergebnisse waren vielversprechend und große Nachteile waren nicht auszumachen. Für die Tests haben sich die Forscher bei den Bots bedient und diese 24 Stunden in den drei Umgebungen - hohe Bandbreite, niedrige Bandbreite und niedrige Bandbreite mit "Donnybrook" - gegeneinander spielen lassen. Die Forscher vermuten dennoch, dass gerade geübte Spieler Nachteile haben könnten.

Das komplette Forschungspapier mit dem Titel "Scaling Peer-to-Peer Games in Low-Bandwidth Environments" enthält auch Details zur Methodik und findet sich auf der Webseite von Microsoft-Forscher Jacob Lorch.

 Microsoft Research: Deathmatch mit tausend Spielern

Gute Idee 19. Mär 2008

Bin nicht sicher, ob die dafür notwendigen Protokolle schon von einigen Servern...

North 09. Okt 2007

Moment mal, was passiert da eigentlich bei P2P? Mit dem jetzigen Server-Client-System...

Nonsense 21. Sep 2007

10 M/Bit SDSL? Nun sag mir bitte, wie das technisch (bezugnehmend auf den momentan Stand...

BesTPepe 19. Sep 2007

Ich weiss nicht was ihr habt. QDSL 3Mbit gesamt und variabel einstellbar. Ist bei mir...

Ingenieur 17. Sep 2007

MS Research != MS Also müsste MS Research für MS Software zahlen.....

Kommentieren




Anzeige
  1. Sourcing Manager Hardware (m/w)
    Wacker Chemie AG, Burghausen
  2. Fachinformatiker (m/w)
    infoteam Software AG, Bubenreuth bei Erlangen, Dortmund, Zürich
  3. Senior Storage Analyst (m/w)
    Amadeus Data Processing GmbH, Erding near Munich
  4. System Architect End-to-End (m/w) for the Trusted Execution Environment (MobiCore)
    Giesecke & Devrient, Munich

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Anzeige

Die neuesten Browsergames auf browserhits.de


Meistgelesen
  1. Soziale Pornos

    Facebook verliert Klage gegen Faceporn

  2. IMHO

    Warum ich nicht Diablo 3 spiele

  3. F2, F8, F12

    Windows 8 startet zu schnell

  4. Oracle vs. Google

    Android verletzt keine Oracle-Patente

  5. Redesign

    Facebook bastelt an einer veränderten Chronik


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 247 | letzter Beitrag 01:02 Uhr

  2. Kommentare: 214 | letzter Beitrag 01:20 Uhr

  3. Kommentare: 212 | letzter Beitrag 01:02 Uhr

  4. Kommentare: 145 | letzter Beitrag 23.05. 14:08

  5. Kommentare: 139 | letzter Beitrag 01:03 Uhr

Mehr


  1. Hewlett-Packard

    HP baut 27.000 Arbeitsplätze ab

  2. Oracle vs. Google

    Android verletzt keine Oracle-Patente

  3. Redesign

    Facebook bastelt an einer veränderten Chronik

  4. Festplatten

    Seagate will Lacie kaufen

  5. Soziale Pornos

    Facebook verliert Klage gegen Faceporn

  6. Referenzplattform

    Nvidias Quad-Core-Tablet "Kai" für 199 US-Dollar

  7. Android-TV

    DVB-T-Empfänger für Smartphones und Tablets

  8. Solar Impulse

    Solarflugzeug fliegt nach Marokko

  9. Acer Iconia Tab A700

    Android-4-Tablet mit 10-Zoll-Full-HD-Display kommt im Juni

  10. Tablets

    Samsung überholt Amazon



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Apple-Patentantrag: iPhone-Kamera stellt auf mehrere Bildbereiche scharf
Apple-Patentantrag
iPhone-Kamera stellt auf mehrere Bildbereiche scharf

Ein neuer Patentantrag von Apple zeigt eine Möglichkeit auf, mit dem Touchscreen des iPhones mehrere Fokuspunkte und Bereiche für die Belichtungsmessung zu bestimmen. Diese Auswahlmöglichkeiten sollen bessere Fotos ermöglichen.

  1. BrandZ Top 100 Apple baut Vorsprung als wertvollste Marke der Welt aus
  2. Terry Gou Foxconn dementiert Aussagen zum Apple-Fernseher
  3. Foxconn-Chef Produktion des iTV von Apple wird vorbereitet

Eugene Polley: Erfinder der drahtlosen TV-Fernbedienung gestorben
Eugene Polley
Erfinder der drahtlosen TV-Fernbedienung gestorben

Eugene Polley, der Erfinder der ersten drahtlosen Fernbedienung für Fernseher, ist tot. Der ehemalige Zenith-Ingenieur wurde 96 Jahre alt.

  1. Möbelhaus Fernseher, Soundsysteme und Blu-ray-Player von Ikea
  2. Philips HMP7001 HD-Player mit MKV und Smartphone-App
  3. Fernseher kalibrieren Realistische Farben auf dem TV

3D-Drucker: Bukobot, der Open-Source-3D-Drucker
3D-Drucker
Bukobot, der Open-Source-3D-Drucker

Bukobot ist ein 3D-Drucker, der bei Kickstarter eine große Anhängerschaft gefunden hat. Das Design sowie die Software sind Open Source, so dass die Community den 3D-Drucker weiterentwickeln kann.

  1. 3D-Drucker Druckerhersteller Stratasys und Objet fusionieren
  2. Rapid Prototyping Individuelle Reaktionsgefäße aus dem 3D-Drucker
  3. Rapid Prototyping Smart Sand formt von sich aus 3D-Objekte

Zum Artikel