Ubuntu als Grundlage für virtuelle Maschinen

JeOS ist für virtuelle Appliances konfiguriert

Auf der VMWorld in San Francisco hat Ubuntu-Hauptsponsor Canonical eine abgespeckte Variante des Linux-Betriebssystems für virtuelle Appliances vorgestellt. JeOS soll von Software-Anbietern als Grundlage verwendet werden.

Anzeige

JeOS (Just Enough Operating System, ausgesprochen wie "Juice") ist eine abgespeckte Variante der Linux-Distribution Ubuntu, die als Betriebssystem in so genannten virtuellen Appliances für VMwares Virtualisierungsprodukte laufen soll. Dabei handelt es sich um vorkonfigurierte virtuelle Maschinen, mit dem Zweck, eine bestimmte Software auszuführen. Das Betriebssystem rückt dabei im Idealfall so weit in den Hintergrund, dass der Anwender damit nicht mehr in Berührung kommt - in der Regel ist es so weit abgespeckt, dass nur die für den Betrieb der jeweiligen Software nötigen Komponenten installiert sind.

VMwares Produktmanager Srinivas Krishnamurti schrieb bereits im Juli 2007 über JeOS und bezeichnete es damals als Konzept für ein auf virtuelle Appliances optimiertes Betriebssystem. Von Ubuntu war damals noch nicht die Rede.

Viele Details zu Ubuntu JeOS sind auch jetzt noch nicht bekannt. Das System soll aber auf VMwares Produkte zugeschnitten sein und könnte so auch die von VMware vorgestellten Open Virtual Machine Tools schon enthalten. Die geringe Größe des Betriebssystem-Images soll für eine hohe Geschwindigkeit in Umgebungen mit vielen virtuellen Maschinen sorgen.

Ein solches auf virtuelle Appliances ausgelegtes Linux-System gibt es bisher unter anderem von rPath. Ob Ubuntu JeOS für die Allgemeinheit oder nur für Software-Hersteller anbieten wird, ist bisher nicht bekannt. Virtuelle Appliances bietet VMware über einen eigenen Marktplatz an. Auf der VMworld wird eine Appliance mit Business Objects Crystal Decisions Standard Edition gezeigt. Diese soll später auch zum Download bereitstehen.


Kommentieren



Anzeige

  1. Anwendungsbetreuer (m/w) SAP HCM
    Stadtwerke München GmbH, München
  2. Senior Software-Entwickler/in Java
    Bosch Energy and Building Solutions GmbH, Ismaning
  3. Softwareentwickler (m/w)
    BayWa r.e. Solarsysteme GmbH, Tübingen
  4. Principal Business Analyst (m/w) Projektmanager für strategische IT-Projekte
    Vector Informatik GmbH, Stuttgart

 

Detailsuche


Hardware-Angebote
  1. NEU: PCGH-Professional-PC GTX970-Edition
    (Core i7-4790K + Geforce GTX 970)
  2. Medion Erazer X7835 PCGH-Notebook mit Geforce GTX 980M und Core i7-4710MQ
    1999,00€
  3. TIPP: Amazon Fire TV
    84,00€

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. General vor dem NSA-Ausschuss

    Der Feuerwehrmann des BND

  2. Outcast 1.1

    Technisch überarbeiteter Klassiker bei Steam und GOG

  3. Microsoft

    Webbrowserauswahl in Windows ist abgeschafft

  4. Streaming

    Netflix schließt Offline-Videos kategorisch aus

  5. KDE Applications 14.12

    Erste Frameworks-5-Ports der KDE-Anwendungen erschienen

  6. Spearfishing

    Icann meldet Einbruch in seine Server

  7. Amiibos

    Zubehör für Super Smash Bros wird rar und teuer

  8. x86-64-Architektur

    Fehler im Linux-Kernel kann für Abstürze ausgenutzt werden

  9. Manhattan

    Amazon liefert per Radkurier in einer Stunde aus

  10. Entwicklerpreis Summit 2014

    Wiederspielbarkeit Reloaded



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Security: Smarthomes, offen wie Scheunentore
Security
Smarthomes, offen wie Scheunentore
  1. Software-Plattform Bosch und Cisco gründen Joint Venture für Smart Home
  2. Pantelligent Die funkende Bratpfanne
  3. Smarthome Das intelligente Haus wird nie fertig

Jahresrückblick: Was 2014 bei Golem.de los war
Jahresrückblick
Was 2014 bei Golem.de los war
  1. In eigener Sache Golem.de sucht (Junior) Concepter/-in für Onlinewerbung
  2. In eigener Sache Golem.de offline und unplugged
  3. In eigener Sache Golem.de sucht Videoredakteur/-in

E-Mail-Ausfall in München: Und wieder wars nicht Limux
E-Mail-Ausfall in München
Und wieder wars nicht Limux
  1. Öffentliche Verwaltung Massiver E-Mail-Ausfall bei der Stadt München
  2. Limux Kopf einziehen und über Verschwörung tuscheln
  3. Limux Windows-Rückkehr würde München Millionen kosten

    •  / 
    Zum Artikel