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Arcor sperrt Zugriff auf WebseitenUmstrittene Maßnahme auf Kosten der Kunden
Die gesperrten Websites halten pornografische Angebote vor, die keine oder nur eine unzureichende Altersverifikation bieten, so Arcor. Der Aufruf zur Sperrung komme von einem anderen Anbieter, eine gerichtliche Anordnung habe es bisher aber nicht gegeben, so Arcor. Wohl aber eine gerichtliche Prüfung der Seiten, die diese als rechtswidrig einstuft und Arcor vorliege.
Website-Sperrungen sind eine äußerst umstrittene Maßnahme, zumal es hier keinerlei rechtlich bindende Anordnung gegeben hatte. Kritiker befürchten, dass bei einer solchen Praxis die Meinungsfreiheit eingeschränkt werden könnte. Wie die Sperrung erfolgt, wollte Arcor auf Anfrage nicht verraten. Arcor-Sprecher Paul Gerlach betont: Eine Zensur durch Arcor finde nicht statt. (ad)
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