iPAQ-Smartphone mit Mini-Tastatur, WLAN und HSDPA

Neues iPAQ-Smartphone mit Handy-Klaviatur

HP hat zwei neue iPAQ-Smartphones vorgestellt, die beide mit HSDPA-Technik und WLAN ausgerüstet sind. Während der iPAQ 914 mit einer Mini-Tastatur versehen ist, kommt im iPAQ 614 eine Handy-Zahlenklaviatur zum Einsatz. In beiden Modellen stecken ein GPS-Empfänger und eine 3-Megapixel-Kamera.

Anzeige

iPAQ 914
iPAQ 914
Der iPAQ 914 mit Mini-Tastatur verfügt über einen 2,4 Zoll großen TFT-Touchscreen, der mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln und maximal 65.536 Farben arbeitet. Das 146 Gramm wiegende und 113 x 64 x 16 mm große Smartphone wird über das Touchscreen oder über die Mini-Tastatur bedient. Alternativ steht ein 3-Wege-Daumenrad zur Steuerung bereit und das Gerät kann auch über Sprachbefehle bedient werden.

Die Sprachsteuerung und das 3-Wege-Daumenrad finden sich auch im iPAQ 614, der ansonsten mit einer Handy-Klaviatur daherkommt. Für eine vereinfachte Einhandbedienung gibt es ein so genanntes Smart-Touch-Navigationsrad und bei der Texteingabe hilft eine automatische Vervollständigungsfunktion. Im iPAQ 614 ist das TFT-Touchscreen 2,8 Zoll groß und liefert eine Auflösung von 240 x 320 Pixeln bei bis zu 65.536 Farben. Der iPAQ 614 misst 117 x 60,3 x 17,5 mm und kommt auf ein Gewicht von 145 Gramm.

iPAQ 614
iPAQ 614
Identisch ist in beiden iPAQ-Smartphones der Antrieb, den ein Marvell-Prozessor vom Typ PXA270 mit einer Taktrate von 520 MHz übernimmt. Auch der interne Speicher ist mit nicht gerade üppigen 128 MByte gleich groß und kann jeweils mit Hilfe einer Micro-SD-Card aufgestockt werden. Für Videos und Schnappschüsse besitzen beide Modelle eine 3-Megapixel-Kamera mit 4fachem Digitalzoom, die aber ohne Sonderfunktionen wie Autofokus oder Blitz daherkommt.

Beide HSDPA-Smartphones unterstützen neben UMTS auch das GSM-Netz und funken in den vier Netzen 850, 900, 1.800 sowie 1.900 MHz und beherrschen GPRS sowie EDGE. Zu den weiteren Drahtlostechniken zählen WLAN 802.11b/g sowie Bluetooth 2.0. Zudem sind beide Modelle mit einem GPS-Empfänger ausgestattet, um sich über eine Satellitensteuerung navigieren zu lassen. Passende Software muss aber separat dazugekauft werden.

Als Betriebssystem kommt - wie bei den iPAQ-Modellen üblich - Windows Mobile zum Einsatz. In dem Fall wird die aktuelle Version 6 in der Professional-Ausführung verwendet. Zum Leistungsumfang gehören PIM-Applikationen zur Termin-, Adress- und Aufgabenverwaltung sowie für die E-Mail-Korrespondenz. Außerdem liegen die Mobile-Ausführungen von Word, Excel und PowerPoint sowie der Internet Explorer und Windows Media Player in den Mobile-Versionen bei.

Zu den Akkulaufzeiten gab HP an, dass beide iPAQ-Smartphones eine maximale Sprechzeit von schwachen 4 Stunden schaffen. Dieser Wert gilt vermutlich für die Verwendung im GSM-Netz. Im UMTS-Betrieb verkürzt sich die Sprechdauer üblicherweise deutlich. Auch die Aktivierung von WLAN und der GPS-Funktion dürfte die Akkulaufzeit weiter verkürzen. Die Bereitschaftsdauer beziffert der Hersteller jeweils mit bis zu 10 Tagen.

Sowohl der iPAQ 614 als auch der HP iPAQ 914 sollen Anfang November 2007 zum Preis von jeweils 599,- Euro in den Handel kommen.


mbirth 07. Sep 2007

Also seit ich mein Qtek 9000 hab mit 640x480 will ich kein Smartphone/PDA mehr mit...

mmmm 07. Sep 2007

es regnet

Kilometerator 06. Sep 2007

Das mit den Einheitenpräfixen üben wir dann nochmal...

BluePeer 06. Sep 2007

hm ne ich glaub das liegt entweder am gerät oder an der eingesetzen grafik ^^ (is ja...

Private Paula 06. Sep 2007

Oder ist die Schrift auf dem 914 wirklich so winzig? Wird da eine Lupe mitgeliefert?

Kommentieren




Anzeige
  1. Teamleiter (m/w) für die Entwicklung der Programmer Verifikation
    BIOTRONIK SE & Co. KG, Berlin
  2. Referent (m/w) - Technischer Marktzugang
    Siemens AG, München
  3. Softwareentwickler Java (m/w)
    Payment Network AG, Wetzlar bei Frankfurt
  4. Software Developer (m/w) – LINUX EXPERT
    OMICRON electronics GmbH, Klaus (Austria)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Tablet-Nachfolger

    iPad-3-Teile aufgetaucht

  2. Tim Schafer

    40.000 US-Dollar für einen Konsolenpatch

  3. Gema-Vermerk

    Youtube sperrt irrtümlich Acta-Video von Bruno Kramm

  4. ProLiant Gen8

    HP macht Server unabhängig

  5. Youporn-Betreiber

    Hacker will 350.000 Datensätze bei Pornoseite erbeutet haben


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 270 | letzter Beitrag 13.02. 23:28

  2. Kommentare: 200 | letzter Beitrag 14.02. 22:07

  3. Kommentare: 194 | letzter Beitrag 14.02. 13:50

  4. Kommentare: 117 | letzter Beitrag 14.02. 12:39

  5. Kommentare: 100 | letzter Beitrag 14.02. 18:09

Mehr


  1. Youporn-Betreiber

    Hacker will 350.000 Datensätze bei Pornoseite erbeutet haben

  2. TZ77XE4

    Biostar zeigt Mainboard für Ivy Bridge und Sandy Bridge

  3. Unity Technologies

    Bessere Grafik und KI mit Unity 3.5 verfügbar

  4. Fifa Street

    Last Man Standing auf dem Bolzplatz

  5. Isis Web Browser

    Neuer Browser für HPs WebOS

  6. Nortel Networks

    Nortel war fast zehn Jahre lang gehackt

  7. Thermosensor

    Schmetterlingsflügel macht Wärme sichtbar

  8. Deutsche Gamestage

    Call for Papers der Quo Vadis verlängert

  9. Vodafone

    LTE auf dem Smartphone kostet monatlich 10 Euro mehr

  10. Abmahnabzocke

    Maximal 100 Euro Abmahngebühr für Urheberrechtsverstöße



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Spielebranche: Diskussion über "stinkende Gamer"
Spielebranche
Diskussion über "stinkende Gamer"

Nach der Gamescom 2011 löste ein TV-Bericht von RTL über angeblich schlecht riechende Gamer Empörung aus. Jetzt folgt die Aufarbeitung der Szene beim Games Culture Circle in Berlin.

  1. Umfrage Zuschauer wollen mehr HD-Programme
  2. Golem.de guckt Wärmegedämmte Verschwörungstheorien
  3. Golem.de guckt George Orwell und der nigerianische Wahlkampf

IBM-Mainframe: Nasa schaltet letzten Großrechner ab
IBM-Mainframe
Nasa schaltet letzten Großrechner ab

Die Nasa hat den letzten IBM-Mainframe abgeschaltet. Damit gehe eine Rechnerära bei der Nasa zu Ende, schreibt deren IT-Chefin.

  1. Grail Nasa veröffentlicht Video von der Rückseite des Mondes

Blackhole Toolkit: Cryptome gehackt und mit Malware infiziert
Blackhole Toolkit
Cryptome gehackt und mit Malware infiziert

Cryptome ist gehackt und mit einer Schadsoftware infiziert worden. Der Schadcode hatte alle Seite das Angebotes befallen, das deshalb komplett wiederhergestellt werden musste.

  1. Evilshadow Microsoft Store in Indien gehackt
  2. Nach Hackerangriff Polizei-Webserver in Nordrhein-Westfalen seit 12 Tagen down
  3. Windows und Office 21 Sicherheitslücken in Microsofts Software

Zum Artikel