Quad-Cores für 4-Socket-Server: Intels Xeon 7300 "Tigerton"
Um den Flaschenhals der Speicherzugriffe noch mehr zu weiten, hat Intel zudem jedem Sockel einen eigenen Frontside-Bus zum Chipsatz spendiert - den sich aber jeweils bis zu vier Kerne statt zwei bei Tulsa teilen müssen. Um das etwas zu kaschieren, wurde noch der effektive FSB-Takt von 800 auf 1.066 MHz angehoben. Bei Zwei-Sockel-Plattformen von Intel sind jedoch schon 1.333 MHz machbar. Für wirklich üppig ausgestattete Server wurde aber die Zahl der Speicherkanäle pro System von zwei auf vier verdoppelt. Insgesamt finden so mit den bisher lieferbaren Modulen bis zu 128 GByte aus FB-DIMMs Platz in einem System.
| Xeon / Kerne | Takt (GHz) | TDP (Watt) | L2-Cache (MByte) | Preis (US-Dollar) |
| X7350 / 4 | 2,93 | 130 | 8 | 2.301$ |
| E7340 / 4 | 2,40 | 80 | 8 | 1.980$ |
| E7330 / 4 | 2,40 | 80 | 6 | 1.391$ |
| E7320 / 4 | 2,13 | 80 | 4 | 1.177$ |
| E7310 / 4 | 1,60 | 80 | 4 | 856$ |
| E7220 / 2 | 2,93 | 80 | 8 | 1.177$ |
| E7210 / 2 | 2,40 | 80 | 8 | 856$ |
| L7345 / 4 | 1,86 | 50 | 8 | 2.301$ |
Dass der Clarksboro-Chipsatz so deutlich aufgewertet wurde, liegt an der geplanten Langlebigkeit der Plattform. Auch die nächste Xeon-MP-Generation mit Penryn-Kernen in 45 Nanometern Strukturbreite, Codename "Dunnington", soll Platz darin finden. Erst danach, und laut Intels bisherigen Plänen im Jahr 2009, wird der FSB mit der Nehalem-Architektur abgeschafft. Der Nachfolger des Frontside-Bus ist das nun "Quickpath" und früher "Common System Interface (CSI)" genannte Verfahren, das ganz ähnlich wie bei AMD die Prozessoren direkt miteinander verbindet.
Da Intel die Caneland-Plattform samt Tigerton kurz vor dem für den 10. September geplanten Marktstart von AMDs Opterons mit "Barcelona"-Kern vorstellt, rechnet sich der Marktführer offenbar gute Chancen aus, auch die neue Architektur des Rivalen schlagen zu können. Bisher existieren jedoch nur Vergleiche mit den bisherigen Opterons. Hier setzt Intel mit 184 Punkten im Integer-Anteil der aktuellen Spec-Suite (SPEC_int_rate_base2006) einen neuen Weltrekord für Vier-Sockel-Systeme. Erzielt wurde die inzwischen inflationär gemeldete Bestmarke mit einem IBM-Server der Serie x3850 M2, natürlich mit dem schnellsten Modell von vier Exemplaren des Xeon 7350 bei 2,93 und 64 GByte Speicher. Allein Speicher und Prozessoren kosten dabei grob überschlagen über 15.000,- US-Dollar. Spannender klingt dabei schon der Wert von 3.500 SAP-Anwendern, die HP auf einer Blade der Server-Serie BL680c G5 mit 4 Xeon 7340 bei je 2,4 GHz simuliert hat. Dies stellt einen neuen Rekord für die Dichte der Rechenleistung auf einer Server-Klinge dar.

Leistungssteigerung gegenüber Xeon 7100
Überhaupt geht es Intel mit dem Tigerton nicht nur um die pure Rechenleistung, der Ausbau der Marktpräsenz steht im Vordergrund - mit der Option auf sockelkompatible Penryn-Kerne umzurüsten umso mehr. Bereits seit Juni 2007 will Intel die Chips an die Server-Hersteller ausliefern, rund 50 Firmen sollen ihrem Lieferanten zufolge entsprechende System vorstellen wollen. Neben den bisherigen Verdächtigen wie Dell, HP, Fujitsu-Siemens und IBM nun auch Sun.
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hm, soviel ich es beurteilen kann ist AMD ausschließlich microsoft's wegen noch im...
oder alternativ weg. leuten wie dir, die auch noch darauf eingehen. do the math yourself...
jep. und wenn AMD endlich am ende ist, hat auch die linuxfraktion keine unterstützer...
Ich hoffe, du bist dann in zehn Jahren wenigstens nicht beleidigt, wenn wir dich in eine...
Allgemeinwissen, Chemieunterricht, Physik-LK, Geographieunterricht? Du hättest in der...
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