Spieletest: Metroid Prime Pinball - Kopfgeldjäger-Flipper

Flipper-Spiel für das Nintendo DS

Sonderlich kreativ ist die Idee, berühmte Videospielhelden auf den Flipper-Tisch zu verlegen, nicht gerade - auf den ersten Blick wirkt daher auch Metroid Prime Pinball wie der Wunsch, mit möglichst wenig Aufwand Geld zu verdienen. Glücklicherweise hat das Spiel dann letztendlich aber doch etwas mehr zu bieten als liebloses Kugelstoßen.

Anzeige

Metroid Prime Pinball (Nintendo DS)
Metroid Prime Pinball (Nintendo DS)
Auf insgesamt sechs Flippertischen wie dem Eisplaneten, die thematisch allesamt den Metroid-Spielen angelehnt sind, muss Heldin Samus Aran mit den Flipper-Pads über Rampen und gegen Bumper geschleudert werden; da sich die Kopfgeldjägerin schon in bisherigen Spielen per Knopfdruck in einen kleinen Morphball verwandeln konnte, wirkt es zumindest auch nicht aufgesetzt, wenn die Dame nun über ruckelfrei scrollende Szenerien gejagt wird.

Metroid Prime Pinball
Metroid Prime Pinball
Metroid Prime Pinball setzt allerdings nicht nur aufs Flippern, sondern lässt den Spieler zwischendurch immer auch Action-Adventure-artige Passagen durchleben; in denen geht es dann darum, Artefakte einzusammeln oder Zwischen- und Endgegner durch gezielte Aktionen auszuschalten. Hinzu kommen kleinere Minispiele, in denen dann beispielsweise mehrere Rampen getroffen werden müssen.

Ist ein Flipper im Adventure-Modus freigeschaltet, darf auch in Einzelmissionen auf Highscore-Jagd gegangen werden; auch flippertypische Aktionen wie etwa das Rütteln am Tisch sind - in diesem Fall durch Berühren des Touchscreens - möglich. Apropos Rütteln: Dem Spiel liegt ein Rumble Pack bei, das die Form eines GBA-Modus hat und einfach in den unteren Schacht des Nintendo DS geschoben wird - so leeren sich die Akkus zwar schneller, dafür sorgen bestimmte Aktionen im Spiel dann aber auch für (zumindest leicht) spürbare Erschütterungen.

Ein 8-Spieler-Multiplayer-Modus wird ebenfalls geboten, nichtsdestotrotz hapert es bei Metroid Prime Pinball ein wenig an der Langzeit-Motivation: Der Spielumfang ist eher gering, die Flipper-Tische nicht sonderlich spannend, um dauerhaft auf Higscore-Jagd zu gehen, und die Action-Passagen auch eher leichte Kost denn spannendes Entertainment.

Metroid Prime Pinball ist exklusiv für Nintendo DS im Handel erhältlich und kostet etwa 40,- Euro.

Fazit:
Nintendo ist es sicherlich gelungen, Metroid Prime Pinball nicht wie eine ideenlose Geldmacherei wirken zu lassen - die Flippertische sind hübsch gestaltet, viele Minispiele und Action-Aufgaben sorgen für Abwechslung. Dauerhaft unterhaltsam ist der Titel allerdings trotzdem nicht: Weder die Atmosphäre noch die Spieltiefe eines Metroid Prime oder auch eines guten Flippers wird hier erreicht - mehr als ein netter Zeitvertreib ist das Ganze unterm Strich nicht.


genau 27. Aug 2007

Richtig, die ProPinball-Serie ist die beste Sim. Angefangen mit ProPinball The Web bis...

flamer 26. Aug 2007

... Psycho Pinball nicht vergessen ;)

Bloby 25. Aug 2007

und nicht vergessen Slam Tilt! http://en.wikipedia.org/wiki/Slam_Tilt

(Alternativ... 25. Aug 2007

Ist einfach so, da gibts nix zu diskutieren.

Marco G. 24. Aug 2007

Nö. Pure Pinball! :P M.

Kommentieren


Onlineshopper.ch Shopping & Rabatt News / 28. Aug 2007

Nintendo DS Spieletest: Metroid Prime Pinball



Anzeige

  1. Senior Ingenieur (m/w) Software-Integration
    e.solutions GmbH, Ulm
  2. Senior Consultant (m/w) SAP SuccessFactors
    metafinanz Informationssysteme GmbH, München
  3. Softwarearchitekt (m/w) - Portale und Internetanwendungen
    Deutscher Genossenschafts-Verlag eG, Wiesbaden
  4. Mobile Developer - Andriod / iOS (m/w)
    PAYBACK GmbH, München

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Verbraucherzentrale

    Auf Schreiben wegen Rundfunkbeitrag reagieren

  2. Filmstreaming

    Erste Preise für Netflix Deutschland sichtbar

  3. Alone in the Dark

    Atari setzt auf doppelten Horror

  4. LMDE

    Linux Mint wechselt zu Debian Stable neben Ubuntu

  5. Preisvergleich

    Ergebnisse in Preissuchmaschinen nicht zuverlässig

  6. Akoya P2213T

    Medion stellt Windows-Convertible für 400 Euro vor

  7. Hacker

    Lizard Squad offenbar verhaftet

  8. Lennart Poettering

    Systemd und Btrfs statt Linux-Distributionen mit Paketen

  9. Dircrypt

    Ransomware liefert Schlüssel mit

  10. Wegen Computerabstürzen

    Nasa will Speicher eines Marsroboters neu formatieren



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Benq FHD Wireless Kit im Test: Full-HD bequem drahtlos durchs halbe Haus funken
Benq FHD Wireless Kit im Test
Full-HD bequem drahtlos durchs halbe Haus funken
  1. Project Ara Rockchip und Toshiba in Googles modularem Smartphone
  2. Google und Linaro Android-Fork für Modulsmartphone Ara

Alma und E-ELT: Auf den Spuren der Superteleskope
Alma und E-ELT
Auf den Spuren der Superteleskope
  1. Saturn Mit dem Enterprise-Warpcore Planeten erforschen
  2. Urknall Waren die Spuren des Urknalls nur Staubmuster?
  3. Astronomie Auf der Suche nach außerirdischer Luftverschmutzung

Test Infamous First Light: Neonbunter Actionspaß
Test Infamous First Light
Neonbunter Actionspaß
  1. Infamous Erweiterung First Light leuchtet Ende August 2014

    •  / 
    Zum Artikel