Telekom verliert erneut mehr als eine halbe Million Kunden

Auslandsgeschäft wächst kräftig, aber im Inland verliert die Telekom Kunden

Mehr als eine halbe Million Schmalbandkunden hat die Telekom im zweiten Quartal 2007 verloren, im ersten Halbjahr liegt die Zahl bei 1,1 Millionen. Der Verlust bei den Schmalbandanschlüssen setzt sich damit weiter fort, während die Zahl der Mobilfunk- und DSL-Kunden steigt.

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Der Konzernumsatz stieg im ersten Halbjahr insgesamt auf 31 Milliarden Euro, ein Plus von 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das bereinigte EBITDA sank auf Konzernbasis im ersten Halbjahr um 2,1 Prozent auf 9,6 Milliarden Euro. Telekom-Chef René Obermann sieht das Unternehmen angesichts der eingeleiteten "Maßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und Kostenkontrolle auf einem guten Weg". Noch aber habe die Telekom einen langen Weg vor sich.

Angesichts des starken Preis- und Wettbewerbsdrucks in Deutschland verringerte sich der Umsatz im Inland um 5,7 Prozent im ersten Halbjahr auf 15,4 Milliarden Euro. Vor allem die Entwicklung im Bereich Breitband/Festnetz trug dazu bei: Hier sank der Inlandsumsatz im ersten Halbjahr um 7,5 Prozent. Auch T-Mobile Deutschland verzeichnete einen Umsatzrückgang um 2,6 Prozent.

Der Konzernüberschuss sank um fast die Hälfte auf 1,07 Milliarden Euro, der um Sondereffekte bereinigte Konzernüberschuss ging um 44 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro zurück. Neben dem leicht schwächeren EBITDA waren vor allem gestiegene Abschreibungen sowie ein höherer Steueraufwand hierfür ausschlaggebend.

Für das Geschäftsjahr erwartet die Deutsche Telekom einen moderaten Anstieg des Konzernumsatzes und ein bereinigtes EBITDA von rund 19 Milliarden Euro.

Das Geschäftsfeld Breitband/Festnetz in Deutschland wuchs mit dem Markt, der Retail-Marktanteil im deutschen DSL-Neukundengeschäft lag im zweiten Quartal bei 42 Prozent. Die Zahl der Breitbandanschlüsse im Inland wuchs um 28 Prozent auf 11,5 Millionen, verglichen mit der Jahresmitte 2006. Im zweiten Quartal sank die Zahl der DSL-Neukunden allerdings auf 373.000.

Dennoch konnte die positive Entwicklung bei den neuen Tarifen und im Breitbandmarkt die durch geringere Gesprächsentgelte sowie durch Anschlussverluste entstandenen Umsatzeinbußen nicht kompensieren. Im abgelaufenen Quartal ist der inländische Umsatz um 9,1 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro zurückgegangen, auch bedingt durch die Rückgänge bei Interconnection-Leistungen und den Preisverfall im Breitbandmarkt.

Der Umsatz im internationalen Geschäft stieg im ersten Halbjahr um 14,6 Prozent auf 15,6 Milliarden Euro. Damit erzielte die Deutsche Telekom mehr als die Hälfte ihrer Umsätze im Ausland. Das starke Wachstum resultiert vor allem aus einem deutlichen Kundenanstieg um knapp 2,4 Millionen Teilnehmer im internationalen Mobilfunkgeschäft, dessen Umsatz im ersten Halbjahr um 15,2 Prozent über dem Vorjahreswert lag. Allein in den USA verzeichnete T-Mobile in den ersten beiden Quartalen einen Zuwachs um 1,8 Millionen Kunden, davon rund 77 Prozent Vertragskunden. Im internationalen Vertragskundensegment konnten insgesamt rund 2,5 Millionen Neukunden im ersten Halbjahr gewonnen werden.

In Deutschland zählt T-Mobile derzeit rund 34,3 Millionen Kunden. Dabei ist die Vertragskundenzahl mit 428.000 Netto-Neukunden im ersten Halbjahr deutlich gestiegen. Allerdings belastet der anhaltend harte Preiswettbewerb in Deutschland die Umsatzentwicklung auch im Mobilfunk.


Telebumm 10. Aug 2007

VoIP eine Konkurrenz zum Festnetz? Darf ich mal lachen? Was meinst du wohl wieso es bei...

Teach 09. Aug 2007

Weisst du wieviele Störungen es gibt, nur weil sich die anderen Anbieter nicht an die...

forix 09. Aug 2007

Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun?

borg 09. Aug 2007

Hallo, meine Mutter benötigt für sich selbst überhaupt kein Internet. Auch ein zweiter...

borg 09. Aug 2007

Hallo, meine Mutter benötigt für sich selbst überhaupt kein Internet. Auch ein zweiter...

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Z! - Zeitgeist, Entwicklung, Technik / 10. Aug 2007

Z! - News: Freitag, 10.08.2007

My Media Mirror / 09. Aug 2007

Telekom - Im Ausland hui im Inland pfui



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