Umfrage: Vista wird von IT-Profis nur zögerlich angenommen
87 Prozent aller befragten PatchLink-Kunden wollen bei Alt-Windows bleiben
Fast sechs Jahre ist Windows XP nun schon alt, Windows 2000 hat immerhin über sieben Jahre auf dem Buckel und beiden Betriebssystemen merkt man ihr Alter an: Treiber von anno dazumal, veraltete Oberfläche und eine Patch-Orgie die ihres gleichen sucht. Dennoch wollen IT-Profis nicht umsteigen, wie sich aus einer Umfrage unter den Kunden der Firma PatchLink schließen lässt. Eher werden alternative Betriebssysteme in Betracht gezogen.
Während der Endnutzer beim Gang in die Geschäfte derzeit kaum eine andere Wahl hat und vor einem schier endlosen Angebot von Rechnern mit vorinstalliertem Windows Vista steht, neigen Unternehmen und professionelle Anwender traditionell dazu erst später umzusteigen, wenn das Betriebssystem einen gewissen Reifegrad erreicht hat. So hat sich die Weisheit "setze kein Windows vor dem ersten Service Pack ein" durchgesetzt.
Gerade Vista hat es derzeit schwer. Kritik hört man nun fast an jeder Ecke, selbst große Hardwarehersteller wie Acer lassen es sich nicht nehmen den Software-Riesen Microsoft öffentlich zu kritisieren. Die Unzufriedenheit steigt fühlbar und gerade im Unternehmensbereich bieten Hardwarehersteller noch immer XP-basierte Systeme an, aus gutem Grund wie eine Umfrage zeigt.
Die jährliche Umfrage der Firma PatchLink, die sich auf "Patch and Vulnerability Management Solutions" spezialisiert hat, bescheinigt Microsofts neustem Sprössling fast rekordverdächtige Ablehnung: Gerade einmal zwei Prozent aller Kunden setzen bereits Vista ein. Für Microsoft weniger erfreulich dürfte sein, dass stolze 87 Prozent lieber bei ihrer bisher eingesetzten Windows-Version verbleiben wollen. Nur 9 Prozent aller Befragten wollen Vista in den nächsten drei Monaten einsetzen.
In ähnlichen Regionen bewegen sich Pläne, in Zukunft Linux bzw. Unix oder Rechner von Apple einzusetzen, die Zahlen beziehen sich jedoch nicht auf die nächsten drei Monate sondern sind eher allgemein zu sehen. Acht Prozent aller Befragten gaben an, in Zukunft Linux oder Unix einsetzen zu wollen, während vier Prozent den Macintosh-Rechner als zusätzliche Alternative in Betracht ziehen. Mehrfachnennungen waren möglich, Zahlen wieviele MacOS X oder Linux bzw. Unix bereits einsetzen wurden leider nicht erhoben.
Da die Umfrage sich vor allem auf sicherheitsrelevante Themen bezieht sind noch andere Zahlen interessant, insbesondere zu so genannten "Zero Day"-Exploits, bei denen der System Administrator nur sehr wenig Zeit zum reagieren hat und eine Behebung des Problems in der Regel nicht schnell bereit steht.
In der Top-Liste der Anwendungen, die den Befragten am meisten Sorgen beim Schutz bereiten steht Microsofts Internet Explorer mit gut 83 Prozent an erster Stelle, gefolgt von einem weiteren Microsoft-Produkt: 53 Prozent sehen Probleme bei Word. Weitere Anwendungen waren die Oracle-Datenbank (20 Prozent), Adobe Acrobat (19 Prozent) und Produkte von Real Networks (6 Prozent).
Insgesamt fühlten sich die befragten Kunden dennoch sicherer als zuvor (72 Prozent), woran auch der Patchday von Microsoft seinen Anteil hatte: 79 Prozent gaben an, dass durch solche Mechanismen der Hersteller der Patchprozess verbessert wurde. Die Frage ob Windows Vista jedoch sicherer ist als die Vorgänger konnten oder wollten die wenigsten beantworten (49 Prozent), nur 28 Prozent glauben, dass Vista sicherer ist, 24 Prozent sind gegenteiliger Meinung. Microsoft User Account Control als Sicherheitsfunktion ziehen im Übrigen nur die Häfte der Befragten in Betracht, allerdings ist auch das automatische Windowsupdate nicht sonderlich beliebt und überzeugt nur knapp ein Drittel, man setzt anscheinend eher auf eigene Lösungen.






Wahrscheinlich wenige. Darum ist das in OS X 10.4 seit April 2005 auch anders gelöst...
Ich heisse Thora Heine und vor kurzem habe ich eine Site StarKaz.com eröffnet. Das ist...
Bei den Behörden ist Deutschland Vorreiter. Es stimmt auch, daß man mit Linux arbeiten...
Problem in grossen Unternehmen ist ein andere: Firmeneigene Software wieder auf ein...
Fakt ist auch, dass derzeit ständig von Behörden und Firmen zu lesen ist, die auf Linux...
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